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Artikel zum Thema Orgel



Orgellandschaft Salzatal

Das Salzatal ist eine malerische, wellige, zuweilen bergige Landschaft im nordwestlichen Saalekreis, westlich an die Großstadt Halle grenzend. Das namensgebende Flüsschen Salza mündet bei Salzmünde in die Saale (daher der Name des Hauptortes der Gemeinde!). 17 Kirchen befinden sich auf dem Gebiet des Salzatales – Benkendorf, Beesenstedt, Bennstedt, Fienstedt, Gorsleben, Höhnstedt, Köllme, Krimpe, Lieskau, Naundorf, Müllerdorf, Pfützthal, Räther, Salzmünde, Schochwitz, Schiepzig, Schwittersdorf und Wils. Die Bilanz der Nutzung allein ist erschreckend:
8 dieser 17 Kirchen, also knapp die Hälfte, wird gar nicht oder maximal einmal im Jahr genutzt. Bis auf die Kirche in Krimpe verfüg(t)en alle Kirchen über Orgeln, allesamt von namhaften Erbauern: Zuberbier, Wäldner (darunter eines der großen Werke mit über 20 Stimmen!), Rühlmann, Furtwängler&Hammer und nicht zuletzt Ladegast. All diese Orgeln sind prachtvolle und edle Instrumente, mit Liebe von den Meistern erdacht, mit Bedacht von den Erbauern erschaffen, mit Ehrfurcht und Liebe von der Gemeinde bestaunt und angenommen. Vergangen ist heute all diese Pracht – die Bilanz ist traurig. Von den wertvollen Orgeln sind neun, neun (!!) Orgeln gar nicht spielbar, zwei Instrumente (Gorsleben und Wils) sind komplett für immer verloren! Sieben der Instrumente sind redlich gut spielbar, wobei die Orgel in Höhnstedt eher “auf dem letzten Loch pfeift”. Die traurige Bilanz: rund 56 Prozent des vorhandenen Materials sind nicht nutzbar und unmittelbar vom Verfall bedroht. Lediglich fünf Orgeln (Beesenstedt, Bennstedt, Müllerdorf, Naundorf und Salzmünde) haben in den vergangenen Jahren umfangreiche Reparaturmaßnahmen erlebt. Etwa 800 Gemeindeglieder umfasst der Pfarrbereich Schochwitz, die Gottesdienste sind dort wie vielerorts mit maximal 10 Leuten besucht – zu wenig, um in allen Orten, vor allem in denen mit den nicht genutzten Kirchen, Sanierungen des wertvollen Bestandes anzuregen, zumal an vielen Orten der Zahn der Zeit seinen Tribut gefordert hat. Nichtsdestotrotz ist die Orgellandschaft im Salzatal eine überaus Wertvolle, von der Romantik geprägte. Auch und vor allem diese wenig gekannten, nicht genannten und ungehörten Werke sollen hier vorgestellt und wieder einer breiteren Öffentlichkeit mit ihren Geschichten und ihrem Schicksal zugänglich gemacht werden.

Bild unten: Naundorf bei Beesenstedt, Ladegast-Orgel in St. Johannes
(Alle Bildrechte liegen beim Orgelverzeichnis bzw. den jeweiligen Autoren. Zuwiderhandlungen gegen das Urheberrechtsgesetz werden strikt geahndet! )

Veröffentlicht am: 7 Januar, 2022 um 21:20 Uhr
In: Artikel, Blog, Dokumentationen
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Unspielbare Orgeln

Viele Instrumente im Saalekreis sind nicht spielbar, harren seit Jahrzehnten still und stumm, ungehört und ungespielt aus, fristen ihr lebloses und trostloses Dasein
als stille, dennoch klingende Fassade. Die Liste dieser Werke ist lang: Benkendorf, Schiepzig, Fienstedt, Köllme, Schwerz, Zscherben, Vitzenburg, Klepzig, Schochwitz, Diemitz,
Ammendorf – um nur einige zu nennen. Diese Werke sind dennoch wichtige Erzeugnisse ihrer Zeit, denkmalwürdig, gerade deswegen, weil an ihnen Liebe, künstlerisches Handwerk und
Herzblut, aber auch Geschichte hängt. Diesen Werke, die aus welchen Gründen auch immer nicht mehr erklingen, und die auch gerade deswegen hier auf der Seite
präsentiert werden, widmet sich eine eigene Video-Reihe. Seien Sie herzlichst eingeladen, diese anzusehen: – denn das Orgelverzeichnis
widmet sich besonders auch diesen Werken:

Ungehört – ungespielt – stiller Klang 1: Salzatal/Fienstedt, St.Stephanus

Ungehört – ungespielt – stiller Klang 2: Wettin-Löbejün/Nauendorf-Priester – ev. Dorfkirche

Ungehört – ungespielt – Stiller Klang 3 – Halle (Saale) – ev. Johanneskirche


Ungehört – ungespielt – Stiller Klang 4 – Benkendorf, St. Michael

Veröffentlicht am: 5 Januar, 2022 um 21:23 Uhr
In: Artikel, Blog, Dokumentationen, Musik, Orgelführungen
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Eine Empfehlung für Romantiker: Paul Blumenthal (1843-1930)

…für alle Freunde der Romantik ist sicherlich Paul Blumenthal (1843-1930) eine bisher meist unbekannte, aber lohnenswerte Entdeckung!
Sein Oeuvre umfasst neben Vokal- und Klavierwerken auch diverse Orgelwerke, die nahezu alle Größen und Schwierigkeitsgrade abdecken:
Kleine Vorspiele, auch manualiter oder auf dem Harmonium realisierbar, Festvorspiele choralgebundener Art etwas höherer Anforderung,
über die 10 Orgelstücke Op.119, jeweils um die 2 Seiten lang und auch für “nebenbei” schöne, harmonisch reichhaltige Musik!
Die Krönung seines Schaffens bilden die drei Orgelfantasien in c-Moll, g-Moll und a-Moll,
sowie die 4 Sonaten in C-Dur, d-Moll, D-Dur und B-Dur, welche vom Umfang und von den Anforderungen an den Spieler durchaus auf einer Stufe mit Rheinberger oder Liszt liegen –
besonders die Fugen der 1. und 2. Sonate sind kontrapunktisch und spielerisch sehr anspruchsvoll! Daneben überraschen stets elegante Melodien,
farbige, manchmal etwas süßlich wirkende Harmonik, große Emotionalität sowie gleichzeitig hohe Eingängigkeit.
Paul Blumenthal – einer der unbekannten, aber sicherlich keiner der “kleinen” Romantiker, dessen Schaffen
einer umfangreichen Entdeckung harrt!

Blumenthal: Fantasie c-Moll Op.10

Blumenthal: Sonate 1 C-Dur Op.57

Blumenthal: Sonate 3 D-Dur Op.72

Blumenthal: Sonate 4 B-Dur Op.78

Blumenthal: 3 Weihnachtsstücke Op.124

Veröffentlicht am: 4 Januar, 2022 um 16:59 Uhr
In: Artikel, Musik
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Etwas mehr Aktivität….

….wird es zukünftig hier auf dem Blog auf der Seite geben! Schauen Sie alle gerne vorbei!

Veröffentlicht am: 3 Januar, 2022 um 20:18 Uhr
In: Artikel
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Orgelmusikwelt – Kompositionen und Musik von Thomas und Michael Czulak

Der Komponist Michael Czulak komponiert bereits seit seinem 10. Lebenjahr. Nach der absolvierten Kirchenmusikprüfung und einigen Jahren Erfahrung als Organist im Raum St. Wendel studiert er Schulmusik mit Hauptfach Orgel, Kirchenmusik und katholische Theologie in Saarbrücken. Als Organist wirkt er in Oberthal und Saarbrücken.

Seit der Studienzeit komponiert Michael Czulak wieder und musiziert auch zusammen mit seinem Bruder Thomas Czulak, welcher ebenfalls ausgebildeter Kirchenmusiker ist und eine Organistenstelle in Koblenz inne hat.

Für die Adventszeit ist ein Band mit leichte Präludien, Meditationen, Vor- und Nachspiele zum neuen Gotteslob erschienen.

Auf Youtube sind einige Auszüge und Klangbeispiele zu hören. Gespielt werden die Werke vom Komponisten selbst an der grossen Klaisorgel der Basilika St. Wendel.



Die Noten können Sie direkt über die Webseite “Orgelmusikwelt” beziehen.

Herzliche Empfehlung vom Orgel-Verzeichnis Schmidt

Veröffentlicht am: 21 November, 2017 um 22:02 Uhr
In: Artikel, Blog
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Schnitzereien von Bildhauer Siegfried Gross ( Polen ) für eine Orgel

Link: Bildhauer Gross – (Herzlichen Dank an Bildhauer Gross für die Bilder!)

Die neue elektropneumatische barocke Orgel mit 3 Manualen, Pedal und 26 Registern nach einem Entwurf von Maler Georg Mitschke in der Klosterkirche St. Annaberg ( Oberschlesien ) mit Holzarbeiten von dem Bildhauer Siegfried Gross ( Polen ).

Schnitzereien:

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Orgelentwurf und Orgel:

Veröffentlicht am: 28 Mai, 2016 um 12:50 Uhr
In: Artikel
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Gavioli Orgeln – Jahrmarktsorgel bzw. Kirmes- oder Karussellorgel

Die ersten Erfinder!

Orgelbau Gavioli & Cie (Paris)

1806 – Gründung der Firma Orgelbau Gavioli & Cie in der Stadt Modena in Italien durch Giacomo Gavioli. Sein wohl beliebtestes Hobby war Musikinstrumente wie Vogel Organe und Flötenuhren automatischen zum spielen zu bringen.

1852 – wurde das gesamte Geschäft nach Frankreich in die Orgelhandel-Hauptstadt Paris verlegt

1858 – Sohn Ludovico Gavioli gründete seine eigene Orgelbaufirma in der Rue d’Aligre. Ludovico hatte drei Söhne mitwirkende Söhne
(Anselme, Henry und Claude )

1892 – Erfindung von Anselme, mechanische Buch Musik Orgel

Eine Reihe aus Pappblätter mit Löcher die im Zick Zack gefaltet ist wird durchgezogen und mechanische Arme füllen die Lochungen und lösen so Druckluft die die Pfeifen zum spielen bringen.

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Nach 1892 – Es folgten Filialen in Barcelona, Manchester, New York City und Waldkirch.

1912 – Orgelbaufirma wurde auf Orgelbaufirma Limonaire Frères von Paris übertragen
Quelle: Wikipedia


 

Orgel mit 89 Tonstufen

 

Orgel mit 89 Tonstufen

Veröffentlicht am: 9 Mai, 2016 um 15:21 Uhr
In: Artikel
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St. Marien - Marienkirche - Programm 1974 - Orgel - Britta Schmidt essbach

Programm 1974 – Orgelvesper in St. Marien

Sonnabend, den 28. September 1974 um 17 Uhr

Mit Brita Schmidt Essbach an der Orgel.

Die alte Disposition von 1974/1990 ist noch vorhanden.

Link: Zur Orgelseite

St. Marien - Marienkirche - Programm 1974 - Orgel - Britta Schmid Essbach

Veröffentlicht am: 18 April, 2016 um 20:23 Uhr
In: Artikel
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Königin der Instrumente – am 2 Juli 2016 – Sankt Adelheid Kirche in Bonn

Sehr schönes Projekt um Nachwuchs an der Orgel zu fördern.

Artikel:

20 Kinder proben Werke ein, welche am 2 Juli 2016 in der Kirche Sankt Adelheid in Bonn aufgeführt werden.

Laut dem Artikel des “General Anzeiger Bonn” und Kirchenmusikerin Marita Hersam ist die Orgel für alle Kinder etwas neues und aufregendes.

Quelle: Artikel-Link

Die Orgel:

1962 – Orgelbau Rieger aus Vorarlberg III/28

Quelle: Wikipedia
Kirchenbild-Wikipedia: Hagman

Veröffentlicht am: 13 April, 2016 um 14:44 Uhr
In: Artikel, Konzerte
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Historische Orgel in der Villa Berg in Stuttgart zerstört

Laut Artikel sind Unbekannte in die Villa Berg eingedrungen und haben aus der Orgel Pfeifen herausgetreten und zerstört.

2005 war wohl die letzte Bestandesaufnahme im leerstehenden Haus, die Orgel soll wohl noch in einem guten Zustand gewesen sein.

Link: stuttgarter-nachrichten.de

Veröffentlicht am: 4 April, 2016 um 20:17 Uhr
In: Artikel
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Wilkommen auf unserem Orgelblog

Hier werden wir Neuigkeiten veröffentlichen und mit ein wenig Orgelmusik wird das ganze auch gleich noch viel interessanter!

Haben Sie Anliegen und möchten diese auf der Orgelseite posten? Gerne können Sie uns eine Nachricht mit einem Link zu einem Video oder Termine für ein Orgelkonzert zuschicken.

Let’s post!

Veröffentlicht am: 15 März, 2016 um 16:56 Uhr
In: Artikel
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