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Orgel: Stans – St. Peter und Paul (Chororgel und Truhenorgel)

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Gebäude oder Kirche

St. Peter und Paul

Konfession

Katholisch

Ort

Stans

Postleitzahl

6370

Bundesland / Kanton

Kanton Nidwalden

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

Chororgel

 

Truhenorgel

 

Marienkapelle unter dem Herd

 

Ölbergkapelle und Winkelried-Denkmal

 

Video der Kirche: Stans NW – Pfarrkirche St. Peter und Paul von User sakralarchitektur auf Youtube – Kanal

 

Video der Glocken: Stans (CH – NW): Kath. Kirche St. Peter & Paul: Vollgeläute von User Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Chororgel

1645 mechanische Schleifladenorgel, erbaut auf einer schmalen Seitenempore im Chorraum seitlich der Kanzel durch Orgelbauer Niklaus (Niclaus) Schönenbüel (Alpnach) I/8 ohne Pedal. Unterstützt wurde Schönenbüel von dem Steiner Orgelbauer Hans Jacob Burger.
1713 wird das Werk durch den Dorfbrand im geringen Maß beschädigt.
1810 und 1826 wird das Werk verändert und mit einem Pedal versehen, welches ein selbständiges Register der damaligen Hauptorgel erhielt. Die ursprünglich hinterspielige Orgel wurde mit einem fest eingebautem Spieltisch an der Frontseite versehen und auf der Empore nach hinten versetzt.
1847 nimmt Organist Businger die Disposition auf, welche nun 10 Register verzeichnet. Das Regal wurde durch eine Mixtur ersetzt und im fest angehängten Pedal ein Subbass und eine Trompete erwähnt.
1947 erste Arbeiten zu einer geplanten Rekonstruktion durch Orgelbau Kuhn (Männedorf). Das ergänzte Pedalwerk wird entfernt, ein Krummhorn eingebaut und der Winddruck verändert bzw. neue Kerne für die Pfeifen geschaffen.
1969 Restaurierung und teilweise Rekonstruktion des Werkes durch Orgelbau M. Mathis & Söhne (Näfels). Die Orgel wurde wieder an den ursprünglichen Orgel versetzt und 1947 ausgeführte rekonstruktive Arbeiten erneuert. Das Krummhorn weicht einem Fagott-Regal und die Pfeifen der Cymbel werden teilweise durch neue ersetzt.
1986 Restaurierung und komplette Rekonstruktion des Originalzustandes von Schönenbüel 1645 durch Orgelbauer Hans J. Füglister (Grimisuat) I/8 ohne Pedal. Die Registerzüge wurden rekonstruiert und sind metallene Schieber. Eine Keilbalganlage wurde rekonstruiert, der Tremulant ergänzt, das Regal 8′ und die originale hinterspielige Anlage mit Rückprospekt und Klaviatur rekonstruiert
2010 Renovierung durch Orgelbau Goll (Luzern).

Truhenorgel

1991 mechanische Schleifladentruhe, erbaut aus Fichtenholz mit Schnitzwerk eines einheimischen Meisters für die Kapelle “Oberes Beinhaus” durch Orgelbauer Erwin Erni (Stansstad) I/3 ohne Pedal.
2002 Aufstellung des Werkes im Chorraum der Pfarrkirche durch die Erbauerfirma.

Zur Hauptorgel

Disposition

Disposition 1645 – 1646 / ab 1986

Manual C,D,E,F,G,A – c”’ kurze Octave

Principal 8′ original

Flöüten 8′ z.T. original

Octava 4′ z.T. original

Copel 4′ original

Superoctava 2′ z.T. original

Quint 1 1/2′ ab fis” 2 2/3′ original

Zimbal 2-fach 1′ rep.c’ + c” 1986

Regale 8′ 1986

mitteltönige Stimmung

 

Disposition gemäss Organist Businger 1847

Manual C,D,E,F,G,A – c”’ kurze Octave

Principal 8′

Flöte 8′

Octav 4′

Coppel 4′

Superoctav 2′

Quint

Cymbal 2-fach 1′ 3-4 Repetitionen

Mixtur 3-fach

Pedal C,D,E,F,G,A – ? kurze Octave

Bass 16′

Trompete 8′

 

Disposition 1947

Manual C,D,E,F,G,A – c”’ kurze Octave

Principal 8′

Flöte 8′

Octav 4′

Coppel 4′

Superoctav 2′

Quint

Cymbal 2-fach 1′ 3-4 Repetitionen

Krummhorn 8′ 1947

 

Disposition 1969

Manual C,D,E,F,G,A – c”’ kurze Octave

Principal 8′

Grosse Flöte 8′

Octava 4′

Copel 4′

Superoctava 2′

Quint 1 1/2′

Zimbel 2-fach 1′

Fagott-Regal 16′ 1969

 

Truhenorgel Erni-Orgelbau 1991

Manual C – e”’

Holzgedackt 8′

Holzflöte 4′

Holzprincipal 2′

 

Spielhilfen

Tremulant als Zug unterhalb der linken Registerstaffel

Gebäude oder Kirchengeschichte

8. Jahrhundert soll eine Kirche existiert haben.
Circa 1200 Bau einer Pfarrkirche in Stans.
Um 1300 entsteht in der alten Kirche der Hochaltar, welcher Petrus und Paulus geweiht wurde. Weitere Altäre wie der Liebfrauenaltar und Nebenaltäre zu Ehren der heiligen Katharina, des heiligen Johannes Baptist, des heiligen Nikolaus (Kreuzaltar) und des Johannes Evangelist entstanden in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
1641 – 1647 Bau der heutigen Pfarrkirche im frühbarocken Stil unter der Leitung und nach Plänen des Baumeisters Jakob Berger (Sursee).
1647 Entstehung des Taufsteines.
1662 Einbau der Fenster.
1672 wird ein neuer Turmhelm errichtet.
1713 Beschädigung der Kirche durch Dorfbrand.
1752 Entstehung des Tabernakel.
1763 Entstehung der Kanzel.
1774 Umgestaltung der Altaraufsätze.
Mitte des 17. (1647) und Ende des 18. Jahrhunderts (1797) entstehen neue Nebenaltäre in der neuen Pfarrkirche.
1865 Kirchenrenovierung unter der Leitung von Baumeister Lenggenhagger (Flawil). Es entstehen Malereien, unter anderem die “Acht Seligkeiten” des Malers Paul von Deschwanden und nach Plänen Deschwandens die Kreuzwegstationen, welche von Malern der Region ausgeführt wurden.
1872 Guss einer Glocke durch die Giesserei Rüetschi (Aarau), welche eine Kopie der Glocke der Kapelle Winkelriedhaus darstellen sollte und im Jahre 1576 entstand und bei dem Einsturz der Kapelle 1601 vernichtet wurde. Die Glocke des Dachreiters ist älteren Datums und soll von Hans Füssli im Jahr 1533 gegossen worden sein, welcher auch die grösste Glocke im Turm im Jahr 1531 gegossen hatte.
1903 Aufzug von fünf neuen Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale c’ + d’ + e’ + g’ + a’ + c”.
Um 1920 Sanierungsarbeiten in der Kirche.
1984 – 1985 umfangreiche Aussen- und Innenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kirchengeschichte: Angaben des Wikipedia-Artikels zur Pfarrkirche Stans und Anton Odermatt “Die Pfarrkirche Stans” in Beiträge zur Geschichte Nidwaldens Band 5 aus dem Jahr 1888.
Orgelgeschichte: Zusammenstellung der geschichtlichen Daten über die Chororgel – vorhandenes Dokument im Orgelarchiv Schmidt beider Stanser Orgeln, geschichtlich ergänzt/zitiert aus dem Buch “Orgeln in der Region Nidwalden und Engelberg” von Christian Schweitzer 1983 Verlag Keller & Co AG – Buchverlag Luzern ISBN 978-3857660115
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