Orgel: Schwörstadt – Michaeliskirche
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Gebäude oder Kirche
MichaeliskircheKonfession
EvangelischOrt
SchwörstadtPostleitzahl
79739Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Michaeliskirche Schwörstadt (profaniert am 19. Mai 2024)
Orgelabbau zur Transferierung nach Beckenried
Wagner-Orgel als Interimsorgel im Chor in Beckenried Juli 2025 bis April 2026
Wagner-Orgel in der Wallfahrtskirche Maria-Geburt Wiesenberg ab Ende April 2026
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Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
1958 ist keine Orgel vorhanden. Bei der Einweihung der Kirche am 20. April 1958 werden Spenden für den Bau einer Orgel gesammelt.
1959 Schleifladenpositiv mit fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch und mechanischer Traktur, erbaut durch Wilhelm Wagner Werkstätte für Orgelbau Grötzingen/Baden I/4 angehängtes Pedal mit Schleifenteilung der Register.
2024 wird die Kirche profaniert und das Instrument an Andreas Schmidt (Orgel-Verzeichnis.de) verkauft.
Die Orgel wird im Juli 2025 als Interimsorgel während der Restaurierung der historischen Goll-Orgel im Chorraum der Pfarrkirche St. Heinrich und Andreas in Beckenried auf einem fahrbaren Podest aufgestellt.
Ende April 2026 wird das Instrument in der Wallfahrtskapelle Maria-Geburt in Wiesenberg (Kanton Nidwalden / Gemeinde Dallenwil) durch Orgelbau Späth (Rüti) aufgestellt und ersetzt eine abgängige elektronische Farfisa-Orgel in Wiesenberg – Link Orgel Wiesenberg.
Disposition
Manual C – g“‘Gedackt 8′ Bass/Diskant; C – h° Holz ged.; ab c‘ Metall ged. Rohrflöte 4′ Bass/Diskant; C – F Metall ged.; FS – g“ Metall rohrged.; ab gs“ Metall offen Prinzipal 2′ Bass/Diskant; C – h° Prospekt, Metall; ab c‘ innen, Metall Oktävlein 1′ Bass; C – h° Metall Cymbel 2 f. Diskant; ab c‘ Metall – rep. gs“
Teilung h°/c‘
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Pedal C – d‘fest angehängt
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Prospektpfeifen
Prinzipal 2′ im Prospekt C – h°
Zusammensetzung Cymbel
c° 1′ + 2/3′
gs“ 1 1/3′ + 1′
Anordnung am Spieltisch
Linke Seite BassGedackt 8′ Rohrflöte 4′ Prinzipal 2′ Oktävlein 1′
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Rechte Seite DiskantGedackt 8′ Rohrflöte 4′ Prinzipal 2′ Cymbel 2 f.
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Spielhilfen
Keine Spielhilfen
Gebäude oder Kirchengeschichte
1958 Bau der Michaeliskirche nach Plänen des Architekten Heinrich Gürtler (Schwörstadt) – Einweihung der Kirche am 20. April 1958. Der schlichte Kirchenraum erhält weisse und farbige Wabenfenster und Oberlichtfenster im Chorraum. Das Kruzifix im Chorraum wird mit einem Erlöserkorpus von Albert Schilling (Arlesheim) versehen.
2024 Profanierung der Kirche am 19. Mai. Die Kirche wird einer baptistischen Gemeinde übergeben und die Orgel an Andreas Schmidt (Orgel-Verzeichnis.de) verkauft.
In den Kirchturm wurde die kleinste Glocke vom vierstimmigen Geläut der katholischen Kirche Schwörstadt aufgezogen, welche 1888 gegossen wurde und beide Weltkriege überstanden hatte (Giesser unbekannt). Diese Glocke wurde im Jahr 1952 von der politischen Gemeinde abgekauft und zwischengelagert – Nominal h‘.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: eigene Sichtung und Angaben vor Ort (Geschichtstafeln im Eingangsbereich der Kirche), zitiert aus dem Buch von Johannes Helm „Kirchen + Kapellen im Markgräflerland“ 1989 Seite 338 – 339, ISBN 3921709164
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel Brita Schmidt-Essbach, Horst-Georg Schmidt und Andreas Schmidt 1985, 2001, 2024, Vermittlung der Orgel durch Andreas Schmidt (orgel-verzeichnis.de) → siehe Orgelgeschichte
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