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Orgel: Luzern – St. Karl (Unterkirche)

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Gebäude oder Kirche

St. Karl (Unterkirche)

Konfession

Katholisch

Ort

Luzern

Postleitzahl

6004

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Unterkirche

 

Digitalorgel



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1935 elektropneumatische Membranladenorgel, erbaut in eine Nische im Generalschweller (ausser Principal 8′) mit gegenüber befindlichen freistehenden Spieltisch von Orgelbau Willisau AG (Willisau) II/8.
1964 Renovierung mit neuem freistehendem Spieltisch durch die Nachfolgefirma Orgelbau Cäcilia A.Frey (Luzern).
Nach 2007 Stillegung des inzwischen unspielbaren Werkes. Die Temperaturschwankungen haben der kleinen Orgel stark zugesetzt. Sie ist jedoch noch komplett original erhalten geblieben.
Aktuell wird in der Unterkirche mit einer elektronischen Orgel der Firma Ahlborn (Hymnus III) begleitet.

zur Orgel der Kirche St. Karl

Disposition

Orgel Willisau Orgelbau 1935

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Spitzflöte 8′ im SW

Nachthorn 4′ im SW

II Positiv C – g“‘

Rohrflöte 8′ im SW

Suavial 4′ im SW

Gemshorn 2′ im SW

 

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′ im SW

Gedackt 8′ im SW

 

 

Ahlborn Hymnus 3

I Hauptwerk C – c““

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Spitzflöte 4′

Superoktave 2′

Sesquialter 2 F.

Mixtur 4 F.

Trompete 8′

 

II Schwellwerk C – c““

Gedackt 8′

Gamba 8′

Vox celeste 8′

Prinzipal 4′

Gemshorn 4′

Nasard 2 2/3′

Blockflöte 2′

Terz 1 3/5′

Scharff 3 F.

Oboe 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Gedecktbass 8′

Oktave 4′

Mixtur 4 F.

Contrafagott 16′

Regal 4′

 

Spielhilfen

Spielhilfen Willisau-Orgel

1 freie Kombination
II – I, II – P, I – P als Registerwippen
Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I: Reg. 1 (Handregister), Reg. 2 (Freie Kombination an), Ausl., Tutti, A. P. an (Automatisches Pedal an)
Fuß: Schwelltritt für das ganze Werk (außer Principal 8′)

Spielhilfen Ahlborn-Orgel

Diskettenlaufwerk, Lautstärke-Schiebregler HW und SW neben den Registerwippen der Teilwerke
Koppel I-Ped., Koppel II-Ped., Koppel II-I als Registerwippen
Transposition -6/+3
Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I: S (Setzer), I-P, II-P, II-I, A/B, HR, 1 – 5, AP, T, 0
Fuss: I-Ped., II-Ped., II-I, 1 – 5 als Pistons, Crescendo (Tritt), Schwellwerk (Tritt), Plenum HW, Plenum SW, Zungen, Tutti

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1660 Erbauung einer Kapelle St. Karl Borromäus neben einem Landhaus in Luzern.
1922 Gründung der Pfarrei.
1933 Grundsteinlegung für die Pfarrkirche St. Karl am 25. Juli.
1934 Einweihung der Kirche mit Unterkirche am 28. Oktober 1934, welche nach Plänen des Architekten Fritz Metzger (Zürich) als erste Betonkirche der Innerschweiz erbaut wurde.
1934 Aufzug des siebenstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale b° + des‘ + es‘ + ges‘ + as‘ + b‘ + des“.
Die Innenausgestaltung wird durch Wandbilder und Fenster des Malers Hans Stocker (Basel) geprägt. Der Wandbehang mit der Himmelfahrtsszene ist von der Malerin und Kunstpädagogin Erna Schillig (Altdorf). Des weiteren befindet sich ein Bild der Theresia von Lisieux ist von Maler und Grafiker August Frey (Hochdorf). Die Bronzedarstellungen am Taufstein sind von Josef Zurkirchen (Luzern).
1996 – 1997 Aussensanierung der Kirche unter der Leitung des Architekten Marco Korner (Luzern).
2022 Feier des 100 jährigen Bestehens der Pfarrei.

Die Kirche befindet sich als erste Betonkirche im Bundesinventar für Gebäude nationaler Bedeutung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, Pfarrei St. Karl Broschüre „Willkommen in der Kirche St. Karl“, zitierte Angaben aus der Buch von Fabrizio Brentini: Bauen für die Kirche. Katholischer Kirchenbau des 20. Jahrhunderts in der Schweiz 1994 – ISBN 9783952055007 und Dokument des Restaurators Martin Hüppi
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt Horst und Andreas Schmidt – Eigene Sichtungen und Spiel am 12.04.2005, 30.11.2012 und 31.05.2019, Buch Otto Lustenberger – Kirchenchöre und Orgeln Luzern 1997, Orgelarchiv Schmidt, Angaben der Kirchgemeinde (Archiv), persönliche Angaben Herr Urs Fischer bei Besichtigung mit OSV Andreas Zwingli am 31.05.2019
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Pfarrei St. Karl

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