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Orgel: Lörrach – Stadtkirche (Matthäusgemeinde)

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Gebäude oder Kirche

Stadtkirche (Matthäusgemeinde)

Konfession

Evangelisch

Ort

Lörrach

Postleitzahl

79540

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „LÖRRACH (D – BW): Ev. Stadtkirche: Plenum“ des Users Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1755 Orgelneubau durch Adrien Joseph Pottier (Burkheim am Kaiserstuhl) I/11.
1817 Orgelneubau einer mechanischen Orgel mit fest eingebautem Spielschrank durch Gebrüder Stieffell (Rastatt) I/17.
1882 mechanische Kegelladenorgel, erbaut in das Stieffell-Gehäuse als Opus 417 durch Orgelbau Eberhard Friedrich Walcker (Ludwigsburg/Württemberg) unter Verwendung von Pfeifenmaterial der Stieffell-Orgel II/22.

Derzeitige Orgel

1965 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut in das vorhandene und erweiterte Gehäuse unter Verwendung von Stieffell- und Walcker-Pfeifenmaterial durch Orgelbau Wagner & Vier (Grötzingen) III/40.
1989 umfangreiche Renovierung, Erweiterung, Veränderungen im Bereich der Windversorgung und des Werksaufbaus und Umdisponierung durch Orgelbauer Peter Vier (Friesenheim-Oberweier) III/42 + 2 Vorabzüge.
2024 Versetzung des Werkes von der Empore im Chorraum auf die gegenüberliegende Empore oberhalb des Haupteinganges, Neuintonation (Minderung der ungleich schwebenden Stimmung), Überarbeitung und Erneuerung der Windanlage, des Pfeifenwerks und Dispositionsänderung eines Registers im Schwellwerk durch Freiburger Orgelbau Späth (March-Hugstetten). Das Pfeifenwerk des Pedals wird in der Aufstellung neu positioniert und das Schwellwerk erhält einen neuen Schwellkasten.

zur Truhenorgel

Disposition

Disposition ab 2024

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Gamba 8′

Bourdon 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Cornet 5f. ab a°

Mixtur 5-f. 1 1/3′

Zimbel 3f. 1/2′

Trompete 8′

Clairon 4′

 

 

II Schwellwerk C – g“‘

Gedackt 8′

Flöte 8′

Salicional 8′

Schwebung 8′ ab c°

Principal 4′

Holzflöte 4′

Gemshorn 4′ neu statt Scharf

Waldflöte 2′

Quinte 1 1/3′

Sesquialter 2-3 f. 2 2/3′ VZ Quinte 2 2/3′

Fagott 16′

Oboe 8′

Tremulant

III Positiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

Spitzflöte 4′

Nazard 2 2/3′

Doublette 2′

Terz 1 3/5′

Cymbel 4-f. 1′ VZ Sifflet 1′

Cromorne 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Gemshorn 8′

Choralbass 4′

Rohrflöte 4′

Rauschwerk 4f. 2 2/3′

Posaune 16′

Trompetbass 8′

Claironbass 4′

 

Disposition 1989 – 2024

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Gamba 8′

Bourdon 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Cornet 5f. ab a°

Mixtur 5-f. 1 1/3′

Zimbel 3f. 1/2′

Trompete 8′

Clairon 4′

 

II Schwellwerk C – g“‘

Gedackt 8′

Flöte 8′

Salicional 8′

Schwebung 8′ ab c°

Principal 4′

Holzflöte 4′

Waldflöte 2′

Quinte 1 1/3′

Sesquialter 2-3 f. 2 2/3′ VZ Quinte 2 2/3′

Scharf 4-f. 1′

Fagott 16′

Oboe 8′

Tremulant

III Positiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

Spitzflöte 4′

Nazard 2 2/3′

Doublette 2′

Terz 1 3/5′

Cymbel 4-f. 1′ VZ Sifflet 1′

Cromorne 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Gemshorn 8′

Choralbass 4′

Rohrflöte 4′

Rauschwerk 4f. 2 2/3′

Posaune 16′

Trompetbass 8′

Claironbass 4′

 

Disposition 1965

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Gamba 8′

Bourdon 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Cornet 5f. ab a°

Mixtur 5-f. 1 1/3′

Zimbel 3f. 1/2′

Trompete 8′

Clairon 4′

 

II Schwellwerk C – g“‘

Gedackt 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Holzflöte 4′

Waldflöte 2′

Quinte 1 1/3′

Sesquialter 2-3 f. 2 2/3′

Scharfmixtur 4-5 f. 1′

Dulzian 16′

Oboe 8′

Tremulant

III Positiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

Praestant 4′

Nazard 2 2/3′

Doublette 2′

Terz 1 3/5′

Cymbel 3-f. 2/3′

Cromorne 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′

Octavbass 8′

Cellobass 8′

Choralbass 4′

Rauschwerk 4f. 2 2/3′

Posaune 16′

Trompetbass 8′

Cornetbass 2′

 

Walcker-Orgel 1882

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Viola di Gamba 8′

Gedeckt 8′

Floete 8′

Dolce 8′

Octav 4′

Rohrfloete 4′

Quinte 2 2/3′

Octav 2′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Manual C – f“‘

Geigenprincipal 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Fugara 4′

Floete 4′

 

Pedal C – d‘

Violonbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Violoncello 8′

 

Stieffell-Orgel 1817

Manual C – f“‘

Principal 8′ Prospekt

Coppel 8′ C – H Holz

Quintatoen 8′ C – H Holz

Gamba 8′ C – DIS Holz

Sollicional 8′ C – H Holz

Praestant 4′ C – A Prospekt

Floet 4′

Quint 3′

Octav 2′

Cornet 5-fach ab c°

Mixtur 4-fach

Cymbal 3-fach

Cromhorn 8′ Bass/Disc.

 

Pedal C – f°

Subbass 16′

Octavenbass 8′

Posaunbass 8′

Claironbass 4′

 

Spielhilfen

Spielhilfen Wagner & Vier Orgel 1965 / 1989

Fuss: III-P, II-P, I-P, III-II, III-I, II-I als Rastentritte, Schwelltritt II, PK (Plenum)

Spielhilfen Walcker Orgel 1882

II/I, I/P als Registerzüge
Fuß: Collektivtritte Tutti, Forte, Piano

Spielhilfen Stieffell Orgel 1817

Pedalkoppel

Gebäude oder Kirchengeschichte

Nach 1100 erste Erwähnung einer Kirche in Lörrach.
Der 42 1/2 Meter hohe Kirchturm weist die Jahreszahl 1517 auf und diente einst auch als Wachturm.
1556 Einführung der Reformation. Zu dieser Zeit Einbau von Emporen.
1661 wird das Patronat St. Peter genannt. Aus dieser Zeit stammten auch zwei Altäre, welche der Gottesmutter und der heiligen Katharina geweiht waren.
1736 Einbau der Kanzel.
1756 Aufzug von Glocken der Giesserei Weitenauer (Basel).
1784 Ergänzung des Geläuts um eine vierte Glocke.
1814 Abtragung des Langhauses.
1815 – 1817 Bau eines grösseren Langhauses nach Plänen des Baumeisters Wilhelm Frommel (Karlsruhe) im Weinbrenner-Stil als einschiffige Saalkirche.
1900 Aufteilung der Kirchgemeinde in Nord- und Südgemeinde, welche ab 1949 Johannes- und Matthäusgemeinde genannt werden.
1918 Abgabe dreier Glocken zu Rüstungszwecken.
1922 Weihe und Aufzug vierer neuer Glocken der Giesserei Bachert (Karlsruhe).
1942 erneute Abgabe dreier Kirchenglocken zu Rüstungszwecken.
1949 Aufzug von drei Stahlglocken des Bochumer Vereins – Nominale d‘ + f‘ + g‘ + b‘ (1922).
1963 umfangreiche Kirchenrenovierung. Der Turmunterbau wird zur Taufkapelle umgenutzt. Es wird ein eisernen Gitter von Schlosser Hans Ginz (Lörrach), neue Fenster von Frey-Isele (Freiburg) und ein neuer Taufstein und ein Kreuz in der Taufkapelle von Rudolf Scheurer (Brombach) erschaffen.
1980 Instandsetzungsmassnahmen an der Kirche.
2022 geplanter Baubeginn einer umfangreichen Kirchenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus Buch von Johannes Helm „Kirchen + Kapellen im Markgräflerland“ 1989 – ISBN 3-921709-16-4
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – eigene Sichtungen 11.10.1990 und 01.04.2019, Orgelarchiv Schmidt Aufzeichnungen Orgelakten Karlsruhe, Aufzeichnungen aus Archiv Bernd Sulzmann, Angaben Orgelbau Späth – Freiburger Orgelbau – Projektseite
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