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Orgel: Cham / Lindencham – Klosterkirche der Olivetaner-Benediktinerinnen Kloster Heiligkreuz

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Gebäude oder Kirche

Klosterkirche der Olivetaner-Benediktinerinnen Kloster Heiligkreuz

Konfession

Katholisch

Ort

Cham / Lindencham

Postleitzahl

6330

Bundesland / Kanton

Kanton Zug

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „Cham ZG, Klosterkirche Heiligkreuz, Vollgeläute“ von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Nach 1873 Orgelneubau durch einen unbekannten Meister. Vermutlich dürfte das Werk von Orgelbauer Johann Andreas Otto (Luzern) erbaut worden sein.
1930 pneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut unter Verwendung des Gehäuses und der Register der Vorgängerorgel durch Orgelbau Willisau AG II/24 + 2 Transmissionen.
Die Orgel wurde in der Expertise als eines der letzten Werke von Musikdirektor Josef Dobler aus Altdorf geplant und am Sonntag, 26. Oktober 1930, im Festgottesdienst eingeweiht. Bereits zwei Jahre später verstarb Dobler im Alter von 67 Jahren.
1953 fand eine Revision durch Orgelbau Th. Kuhn AG (Männedorf) statt.

Derzeitige Orgel

1983 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut in ein Eichenholz-Gehäuse als Opus 532 von Orgelbau Metzler (Dietikon/ZH) II/19. Die Expertise und Intonation oblag Bernhardt Hilbrand Edskes (Wohlen) – Einweihung des Werkes mit Organist Conrad Demarmels am Mittwoch, 14. September 1983.
Das Schwellwerk befindet sich in einem separaten kleineren Gehäuse hinter dem Prospekt.
2008 Renovierung durch die Erbauerfirma.

zur Orgel der Hauskapelle

Disposition

Metzler-Orgel 1983

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′

Gedackt 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Superoctave 2′

Mixtur 1 1/3′ 4-fach rep. c°/g°/c‘

Dulcian 8′

II Schwellwerk C – f“‘

Bourdon 8′

Spitzgambe 8′

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Doublette 2′

Terz 1 3/5′

Scharf 1′ 3-fach ab c° immer bei c

Tremulant

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octavbass 8′

Octave 4′

Trompete 8′

 

Willisauer Orgelbau 1930 – 1983

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Viola di Gamba 8′

Dolce 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Mixtur 2-3-fach 2 2/3′

Horn 8′

 

 

II Schwellwerk C – g“‘

Liebl. Gedackt 16′

Liebl. Gedackt 8′

Gesmhorn 8′

Harmonieflöte 8′

Aeoline 8′

Vox celeste 8′ ab c°

Traversflöte 4′

Salizet 4′

Rohrnasat 2 2/3′ ab c°

Flageolet 2′

Trompete 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Violon 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. SW

Violoncello 8′

Flötbass 8′

Aeolsbass 8′ Tr. SW

Bombarde 16′

 

Spielhilfen

Metzler-Orgel 1983

Fuß: SW-HW, SW-Ped., HW-Ped. als Einhaktritte, Schwelltritt II

Willisau Orgelbau 1930 -1983

2 freie Kombinationen
Manualkoppel II z.I, Pedal Koppel I, Pedal Koppel II, Suboctav Koppel II z. I. (ab c°), Superoctav Koppel II z. I., Superoctav Koppel II z. II.
Spieltisch unter Manual I als Druckknöpfe: Reg. I, Reg. II, Reg. III, Auslöser, P., MF., F., FF., Pedal-Umschaltung
Fuß: MK II/I, PK I, PK II, Walze ab, Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

Anfang 18. Jahrhundert Entstehung einer Wegkapelle in Lindencham anstelle eines Bildstockes.
1853 siedeln sich vier Ordensschwestern in Cham an und führen eine Mädchenschule.
1857 Bezug erster eigener Bauten.
1865 Anerkennung des von Baldegg abgespalteten Instituts Heiligkreuz in Cham.
1868 Abtragung der Wallfahrtskapelle Lindencham und Bau der Klosterkirche nach Plänen des Architekten Wilhelm Keller (Luzern). Aufzug von vier Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale b‘ + d“ + f“ + b“.
1892 schliessen sich die Ordensfrauen der Kongregation der Olivetaner-Benediktinerinnen an.
1933 – 1934 Umgestaltung des Kircheninnenraumes unter der Leitung des Schwyzer Architekten Josef Steiner.
1933 Entstehung des Chorwandbildes durch den Maler Fritz Kunz.
1980 – 1981 umfangreiche Renovierung der Kirche und Umgestaltung des Innenraumes.
2006 wird das Lehrerinnenseminar geschlossen.
2018 die Schulen wurden teilweise zu Wohnhäusern umfunktioniert.
In der Kirche befindet sich das elende Kreuz von Lindencham in der Seitenkapelle. Es stammt aus der alten Wallfahrtskapelle Lindencham.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort und Aushang, Angaben der Pfarrei Cham – Link
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, eigene Sichtung am 30. Januar 2019, zitiert aus Buch von Josef Grünenfelder „Die Orgeln im Kanton Zug“ Balmer Verlag Zug 1994 – ISBN 3855480354
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal

Internetauftritt des Klosters Heiligkreuz

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