WERBUNG
Mit Max Reger
WERBUNG
Katholischer Kirchenmusikverband Kanton Luzern
WERBUNG
Kirchenmusikverband-Uri

FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Wilchingen – St. Othmar (Truhenorgel)

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

St. Othmar

Konfession

Reformiert

Ort

Wilchingen

Postleitzahl

8217

Bundesland / Kanton

Kanton Schaffhausen

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Das Regal

 

Kirche St. Othmar



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1990 mechanische Truhenorgel mit Schleifladen, erbaut vermutlich für eine Privatperson durch Orgelbau Armin Hauser (Kleindöttingen) I/4 ohne Pedal. Die Truhenorgel wird in der Regel auf einem fahrbaren Podest verschoben.
Die Orgel wird zu einem späteren Zeitpunkt nach Wilchingen versetzt.

In der Jubiläumsschrift „40 Jahre Orgelbau Armin Hauser“ wird das Instrument im Jahr 1990 nicht aufgeführt. In diesem Jahr entsteht eine Truhenorgel für das Männerkloster Belém in Brasilien. Lediglich für einen privaten Haushalt in Gontenschwil wird zwei Jahre zuvor eine Truhenorgel mit vier Registern erbaut sowie drei Jahre später für einen Haushalt in Weiach.

zur Orgelgeschichte und Hauptorgel

Zusätzlich befindet sich in der Kirche noch ein eingeschränkt bespielbares Regal mit der Inschrift „Beatus Lupus Me Fecit 1980″. Der Tonumfang des Regal 8′ ist C,D,E,F,G,A – a“ (ohne gs“).

Disposition

Manual C – f“‘ (CS ist nicht eigenständig, fest an cs°)

Gedackt 8′                   Holz ged., C – FS liegend, danach gekröpft; ab c‘ Metall ged.

Flöte 4′                        C – H Holz ged., gekröpft; ab c° Metall rohrged.; ab f“ Metall, konisch, offen

Principal 2′                  Metall

Quinte 1 1/3′               Metall, offen; prinzipalisch

 

 

Spielhilfen

Keine Spielhilfen – aufklappbarer Gehäusedeckel

Gebäude oder Kirchengeschichte

1463 Erwähnung eines Wehrturmes.
1482 Erwähnung einer Kapelle St. Othmar in der Wehranlage Wilchingen.
1515 Ablösung von der Pfarrei Erzingen und Bau einer grösseres Kirche unter Beibehaltung des Wehrturmes als Kirchturm. Erhebung zur Pfarrkirche.
1551 Erhöhung des Kirchturmes.
1588 Vergrösserung des Kirchenraumes. Es handelte sich um eine Verbreiterung des Raumes in nördliche Richtung.
1606 Bemalung des Kirchturmes.
1649 wird der Anbau von 1588 entlang des Kirchturmes vorgezogen, um mehr Platz zu schaffen.
1674 schwere Schäden durch ein Erdbeben. Die Gemeinde beschliesst den Neubau der Kirche.
1676 Abtragung der baufälligen Kirche.
1676 Bau der heutigen Kirche als Querkirche nach Plänen des Architekten Heinrich Peyer (Schaffhausen) – Einweihung am 5. November 1676 – Grundsteinlegung am 15. März 1676.
1676 Entstehung der Kanzel und des Taufsteins aus Sandstein durch die Steinmetze Bringolf und Heimlicher.
1842 wird das Schindeldach des Kirchturmes durch ein Ziegeldach ersetzt. Glockenaufzug – Glocke(n) von Giesser Jakob Keller (Zürich-Unterstrass).
1873 Entstehung der heutigen Fenster von Glasmaler Carl Wehrli (Zürich).
1893 Innenrenovierung.
1913 Aufzug einer Glocke der Giesserei Rüetschi (Aarau) zu einer erhaltenen Keller-Glocke von 1842 und einer historischen Glocke aus dem Jahr 1655 von Giesser Hans Konrad Flaach (Schaffhausen).
1925 neue Turmuhr von Jakob Mäder (Andelfingen).
1928 umfangreiche Innenrenovierung mit teilweise neuer Bestuhlung und neuer Heizanlage.
1961 Renovierung der Kirche.
1965 Aufzug zweier Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale des‘ (1965) + f‘ (1655) + as‘ (1913) + b‘ (1965).

Die Wilchinger Kirche wurde als erste Querkirche der Deutschschweiz erbaut.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: zitiert aus dem Buch „Die Kunstdenkmäler der Schweiz“ Kanton Schaffhausen, 1960 von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Birkhäuser Verlag (Basel) – Autor Reinhard Frauenfelder; zitiert aus der Broschüre „Unser Kulturerbe“ Baukultur im Regionalen Naturpark Schaffhausen 2021
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1988 und 2026, Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt

Internetauftritt der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Trasadingen Osterfingen Wilchingen

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de
Fehler: Content is protected !!