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Orgel: Zug – St. Michael

Gebäude oder Kirche

St. Michael

Konfession

Katholisch

Ort

Zug

Postleitzahl

6300

Bundesland / Kanton

Kanton Zug

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1457 wird eine Orgel durch Kirchenbrand zerstört.
Bis zum Neubau durch Schönenbüel soll eine weitere Orgel bestanden haben.
1643 Orgelneubau durch Niklaus Schönenbüel (Alpnach).
1713 Renovierung des Werkes mit Bau neuer Schleierbretter durch Orgelbauer Karl Kreuel (Baar).
1737 – 1839 wird das Werk durch die Baarer Orgelbauerfamilie Bossart gepflegt und mehrfach renoviert.
Im Zuge des Kirchenbaues wird das Werk abgetragen.
1902 Orgelneubau mit pneumatischen Membranladen und Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Chor) durch Orgelbau Carl Theodor Kuhn (Männedorf) III/43.

Derzeitige Orgel

1965 Schleifladenorgel mit freistehendem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur, erbaut von Orgelbau Th.Kuhn AG (Männedorf) III/50.

Die Orgel wurde nach Vorgaben von Viktor Frund und Josef Bucher erbaut. Das Gehäuse erinnert an die Arbeiten des berühmten Esslinger Orgelsachberaters Walter Supper.
Die Wartung liegt in den Händen der Erbauerfirma Kuhn, welche in den Jahren 2006 und 2012 Arbeiten vorgenommen hatte. Es liegen Gedanken für die Kontruktion einer Setzeranlage vor. Das Hauptwerk dieser Orgel ist das erste Manual, vermutlich wurde dies in den letzten Jahren verändert, da die Erbauerfirma das Rückpositiv als erstes Manual angibt.

Disposition

Kuhn-Orgel – aktueller Zustand 2020

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 16′

Prinzipal 8′

Rohrgedackt 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Nachthorn 4′

Quinte 2 2/3′

Superoktave 2′

Blockflöte 2′

Terz 1 3/5′

Septime 1 1/7′

Mixtur 5-6 fach 1 1/3′

Zimbel 2-3 fach 1/2′

Zinke 8′

II Rückpositiv C – g“‘

Gedackt 8′

Quintatön 8′

Praestant 4′

Rohrflöte 4′

Oktave 2′

Larigot 1 1/3′

Sifflöte 1′

Scharf 4-5 fach 1′

Regal 16′

Krummhorn 8′

Tremolo

III Schwellwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Flauto-major 8′

Gamba 8′

Unda-maris 8′ ab c°

Suavial 4′

Koppelflöte 4′

Viola alta 4′

Flageolet 2′

Terzian 1 3/5′ + 1 1/3′

Mixtur 5-6 fach 2′

Fagott 16′

Trompete harm. 8′

Clairon 4′

Tremolo

Pedal C – f‘

Untersatz 32′

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′

Prinzipal 8′

Spillpfeife 8′

Oktave 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′

Klarine 4′

Singend-cornett 2′

 

Vorgängerorgel Kuhn 1902 gemäss Webseite Firma Kuhn

I Hauptwerk C – f“‘

Prinzipal 16′

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Bourdon 8′

Gemshorn 8′

Gamba 8′

Dolce 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Kornett 8′ ab c‘

Rauschquinte 2-fach 2 2/3′

Mixtur 5-fach 2′

Trompete 8′

 

II Positiv C – f“‘

Quintatön 16′

Prinzipal 8′

Gedeckt 8′

Wienerflöte 8′

Viola 8′

Dulciana 8′

Fugara 4′

Traversflöte 4′

Flautino 2′

Mixtur 2 2/3′

Clarinette 8′

 

III Schwellwerk C – f“‘

Lieblich Gedackt 16′

Geigenprincipal 8′

Konzertflöte 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Voix céleste 8′ ab c°

Gemshorn 4′

Querflöte 4′

Harmonia aetherea 2 2/3′

Oboe 8′

Tremulant

Pedal C – d‘

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Viola 16′

Harmonicabass 16′

Quinte 10 2/3′

Octave 8′

Violoncello 8′

Octave 4′

Posaune 16′

 

Spielhilfen

Spielhilfen

2 freie Kombinationen, 1 zusätzliche freie Pedal-Kombination
Mitte über Manual III: Zungeneinzelabsteller, Manual 16′ ab, Untersatz 32′ ab
Links neben Manual II: Comb. D Ped. (Pedal-Kombination an)
Linke Registerstaffel: SW.-RP., SW.-HW., RP.-HW
Rechte Registerstaffel: HW.-Ped., RP.-Ped., SW.-Ped.
Spieltisch unter Manual I: Auslöser, A (HR), B (FK I), C (FK II), F (Forte), TT (Tutti)
Fuss als Tritte: TT (Tutti), F (Forte), A (HR), B (FK I), C (FK II), Cresc.ab, SW.-RP., SW.-HW., RP.-HW, SW.-Ped., RP.-Ped., HW.-Ped., Crescendo (Tritt), Schwelltritt III,
Einführungstritte Mixturen an: HW., RP., SW., Ped., Einführungstritte Zungen an: HW., RP., SW., Ped., Man. 16’ab, Ped.Reg.ab

Spielhilfen Vorgängerorgel Kuhn 1902

II/I, III/II, III/I, III/P, II/P, I/P, Sub- und Superoktavkoppeln, 5 feste Kombinationen (I – V), 1 freie Kombination, Walze, Schwelltritt III

Gebäude oder Kirchengeschichte

13. Jahrhundert wird eine Kirche mit dem Patronat St. Michael erwähnt.
Um 1390 Bau der vermutlich dritten Michaelskirche in Zug.
1457 Zerstörung der Kirche durch Brand.
Nach 1465 – 1485 entstehen bedeutende Fresken.
1898 – 1902 Neubau der heutigen Kirche im neugotischen Stil nach Plänen der Architekten Robert Curjel und Karl Moser (Karlsruhe). Die Innenausmalung stammt aus der Erbauungszeit und aus dem Jahr 1927 vom Maler Fritz Kunz (Zug). Die Glocken der alten Kirche wurden eingeschmolzen und für den Guss der neuen Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) verwendet – Schlagtöne b° + des‘ + es‘ + ges‘ + b‘.
1993 umfangreiche Restaurierung der Kirche. Im Inneren befinden sich neben Kunstwerken der Erbauungszeit, neuzeitliche Ausstattungsstücke und einige erhaltene Bestände der Vorgängerkirche.

 

Glockenvideo St. Michael Zug – Vollgeläut von Robin Marti KirchenGlocken (Youtube)

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Internetauftritt der Pfarrgemeinde
Orgelgeschichte: Josef Grünenfelder „Orgeln im Kanton Zug“, Aurore Baal – Hauptorganistin der Pfarrei Zug
Kirchenmusikerin: Internetauftritt Aurore Baal
Seite der Zuger Abendmusiken – Orchestra Neukomm
Disposition der Kuhnorgel von 1902: Internetauftritt mit Beschrieb bei Orgelbau Kuhn

Glockenvideo St. Michael Zug – Vollgeläut von Robin Marti KirchenGlocken (Youtube)

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