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Orgel: Zug – Reformierte Kirche

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Gebäude oder Kirche

Reformierte Kirche

Konfession

Reformiert

Ort

Zug

Postleitzahl

6300

Bundesland / Kanton

Kanton Zug

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1905 pneumatische Membranladenorgel mit rechtsseitig freistehendem Spieltisch, erbaut von Orgelbau Carl Theodor Kuhn (Männnedorf/ZH) II/15 + 1 Abschwächung.
1931 wird das Werk im Zuge der Kirchenrenovierung von der Erbauerfirma renoviert und auf 20 klingende Register im Sinne der Orgelbewegung erweitert.
1970 reinmechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 5240 von Orgelbau E.F.Walcker & Cie (Ludwigsburg/Württemberg) II/21.
1995 wird das Werk nach Italien in die Region Bozen’s verkauft und abgetragen.

Derzeitige Orgeln

1995 rein mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut in ein helles Ahorn-Gehäuse von Orgelbau Goll (Luzern) III/35 – 2080 Pfeifen. Prospektgestaltung von Jakob Schmidt (Goll Orgelbau), Intonation Beat Grenacher (Goll Orgelbau) und Expertise Rudolf Meyer (Winterthur). Einweihung am 17. Dezember 1995.
2010 Renovierung des Werkes durch die Erbauerfirma und Einbau eines Rossignol.

Saal
2002 wird die Metzler-Truhenorgel aus der reformierten Kirche Menzingen im Saal der reformierten Kirche aufgestellt. Die mechanische Truhenorgel (Schleifladen/Kirschbaumgehäuse) wurde im Jahr 1978/1979 von M.Metzler & Söhne (Dietikon/ZH) erbaut I/3 ohne Pedal (vermutlich wurde das Werk 1979 von der Kirchgemeinde Menzingen von einem anderen Standort abgekauft – nach 2002 wird in Menzingen eine Digitalorgel in Betrieb genommen).

Disposition

I Grand Orgue C – g”’

Bourdon 16′ C – H Subbass 16′

Montre 8′

Flûte douce 8′

Flûte à cheminée 8′

Prestant 4′

Grosse Tierce 3 1/5′

Nazard 2 2/3′

Doublette 2′

Fourniture 4-5 rangs 2′

Trompette 8′

II Positif C – g”’

Bourdon 8′

Flûte double 8′ C – E Bourdon 8′

Principal 4′

Flûte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Tierce 1 3/5′

Cymbale 4 rangs 1 1/3′

Clarinette 8′

Tremblant dous/fort

III Récit C – g”’

Flûte harmonique 8′ C – f Cor de nuit 8′

Cor de nuit 8′

Gambe 8′

Voix céleste 8′ ab c°

Flûte octaviante 4′

Octavin 2′

Trompette harmonique 8′

Basson Hautbois 8′

Voix humaine 8′

Clairon 4′

Pédale C – f’

Grand Bourdon 32′ C – H 16′ + 10 2/3′ – ab c° Soubasse 16′

Soubasse 16′

Flûte 8′  C – G aus Montre 8′ GO

Flûte 4′

Bombarde 16′

Trompette 8′

Der Tremblant kann als Vorabzug langsam (dous) für das Positif verwendet werden und schnell (fort) für die Voix humaine im Récit

 

Truhenorgel Saal

Manual C – d”’

Gedackt 8′

Flöte 4′

Principal 2′

 

Walcker-Orgel Opus 5240

I Hauptwerk C – g”’

Principal 8′

Spielflöte 8′

Octave 4′

Koppelflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Waldflöte 2′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Dulcian 16′

II Brustwerk im SW C – g”’

Metallgedackt 8′

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Superoctave 2′

Terz 1 3/5′

Superquinte 1 1/3′

Zimbel 3-fach 1′

Rohrschalmey 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Subbass 16′

Principalbass 8′

Gemshorn 8′

Choralbass 4′ +2′

Zinke 8′

 

Kuhn-Orgel 1905

I Hauptwerk C – f”’

Bordun 16′

Principal 8′

Viola di Gamba 8′

Bordun 8′

Dolce 8′

Octave 4′

Mixtur 3-4 fach 2 2/3′

Trompete 8′ im SW

II Schwellwerk C – f”’

Flauto dolce 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Voix céleste 8′ ab c°

Flauto traverse 4′

Tremulant

Pedal C – f’

Subbass 16′

Echobass 16′ Abschw.

Octavbass 8′

1931 wird das Salicional 8′ ins Hauptwerk versetzt und eine zusätzliche Rohrflöte 4′ eingebaut. Das Schwellwerk erhält einen Principal 4′, ein Nachthorn 2′ und eine 3-fache Cymbel.

Spielhilfen

Linke Seite: Carillon, Rossignol als Registerzüge
Fuß: III – II, III – I, II – I, III – P, II – P, I – P als Fußrasten, Einführungstritte korrespondierend mit Registerzügen Bomb. P, Tromp. GO, Fourn. GO, Schwelltritt III, Cymb. Pos, Tromp. R, Clairon R

Die Truhenorgel im Saal besitzt keine Spielhilfen

Spielhilfen ehemalige Walcker-Orgel 1970 Opus 5240
II/I, I/P, II/P, Schwelltritt II, Einführungstritte für Mixtur und Zinke, Forte an/ab als Tritt

Spielhilfen Kuhn-Orgel 1905
II/I, I/P, II/P, Super II/I, Super II (ausgebaut bis f””), P, F, Tutti, Walze, Schwelltritt II (SW + Trompete HW)

Gebäude oder Kirchengeschichte

Vor 1905 ist die reformierte Kirche in Baar in der dortigen Kirche aus dem Jahr 1867 beheimatet.
1904 – 1906 Bau der heutigen reformierten Kirche Zug im neoromanischen Stil unter der Leitung des Architekten Friedrich Wehrli (Zürich) nach Plänen von Jacques Kehrer und Karl Moser (Zürich) in Form einer “Kreuzkirche” mit lediglich drei Armseiten.
1931 Kirchenrenovierung.
1968 umfangreiche Renovierung und Neugestaltung des Kircheninnenraumes mit neuem Holzrelief “Jesus und die Jünger” von Walter Haettenschweiler (Zug) unter Verwendung von Eisenbahnschwellen.
2005 Renovierung und Neugestaltung des Kirchenraumes mit Wiederaufnahme von ursprünglichen Elementen der Bauzeit unter der Leitung der Trinkler Architekten in Zug.
Seit 2008 wird die Kirche zusätzlich als City-Kirche ökumenisch genutzt mit diversen Angeboten.
2012 Bau eines Kirchenzentrums.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Informationen der Kirchgemeinde und zitiert aus Kunstführer durch die Schweiz. Band 1, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern 2005, S. 717
Orgelgeschichte: Andreas Schmidt – eigene Sichtung 2019, Buch von Josef Grünenfelder “Die Orgeln im Kanton Zug” – Balmer Verlag Zug 1994 – ISBN 3-85548-035-4, Orgelbau Kuhn Portrait 1905 – Link und Festschrift zur Orgeleinweihung am 17. Dezember 1995 “Die neue Orgel der reformierten Kirche Zug” (Redaktion Pfarrer Christoph Stucki)

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