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Orgel: Zug – Gut Hirt

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Gebäude oder Kirche

Gut Hirt

Konfession

Katholisch

Ort

Zug

Postleitzahl

6300

Bundesland / Kanton

Kanton Zug

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „ZUG: (CH – ZG) Geläute der Pfarrkirche Guthirt“ von User Niklausglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1941 elektrische Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch vor einem Freipfeifenprospekt, welcher von den Architekten Stadler & Wilhelm entworfen wurde, erbaut von Orgelbau Th. Kuhn A.-G. (Männedorf) II/29 + 1 Transmission + 1 Auszug und 1 Extension. Die Planung oblag Ernst Schiess (Bern) und Pater Stephan Koller (Einsiedeln) – Einweihung 08. Juni 1941.
1974 Renovierung, Nachintonation der Mixturenstimmen und Veränderung der Zusammenstellung der Mixturen durch die Erbauerfirma.
1987 werden die Schleifenzugmotoren durch Orgelbau Kuhn (i.A. Norbert Stengele) erneuert.
1993 Abbau des Werkes und Schenkung der Orgel an das Franziskanerkloster Heiligkreuz in Zagreb.

Derzeitige Orgel

1995 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut von Orgelbau Graf AG (Sursee) II/28 + 1 Vorabzug in Form einer Extension. 2017 wird das Werk revidiert.

Die Expertise hatte Werner Endner (Luzern) inne, welcher mit den Organisten Conrad Demarmels und Bertina Adame-Frick die Orgel am 03. Dezember 1995 die Einweihung gestaltete. Es erklangen Werke von Nicolaus Bruhns, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Jehan Alain, Franz Liszt, Johann Pachelbel, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Olivier Messiaen und Charles A. Tournemire.

Disposition

Graf-Orgel 1995

I Hauptwerk C – g“‘

Grossgedackt 16′

Principal 8′

Querflöte 8′

Gedackt 8′

Octave 4′

Hohlflöte 4′

Quintflöte 2 2/3′

Superoctave 2′

Hörnli 2′ + 1 3/5′

Mixtur 4-fach 1 1/3′ rep. immer bei c

Cimbel 3-fach 2/3′ rep. bei fs°/fs’/fs“/cs“‘

Trompete 8′

Tremulant

 

II Schwellwerk C – g“‘

Secund Principal 8′

Blockflöte 8′

Viola da Gamba 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Waldflöte 2′

Sesquialtera 2-fach 2 2/3′ + 1 3/5′

Plein jeu 5-fach 2′ rep. immer bei fs ausser fs“‘

Basson-Hautbois 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′ + 8′ VZ 8′ Extension

Octavbass 8′

Octave 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′

Kuhn Orgel 1941 – 1993

I Hauptwerk C – g“‘

Nachthorn 16′

Prinzipal 8′

Offenflöte 8′

Gemshorn 8′

Oktav 4′

Hohlflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Oktav 2′

Mixtur 6 – 8 fach 2′ rep. jeweils bei c /später verändert 4-5 fach rep. c°/cs’/g’/cs“)

Zimbel 4-fach 1′ rep. jeweils bei c

Corno 8′

 

II Schwellwerk C – g“‘

Gedackt 16′

Prinzipal 8′

Gedackt 8′

Salizional 8′

Prinzipal 4′

Rohrflöte 4′

Nasat 2 2/3′ aus Sesquialtera ab c°

Nachthorn 2′

Sesquialter 2-fach ab c°

Scharf 6-8 fach 1′ rep. jeweils bei b und f“ /später verändert 4-6 fach rep. gs°/gs‘ und ds“)

Trompete harm. 8′

Oboe 8′

Clairon 4′

Tremolo

Pedal C – f‘

Prinzipal 16′

Subbass 16′

Gedackt 16′ Tr. II

Prinzipal 8′

Gedackt 8′ Ext. Gedackt 16′

Spitzflöte 8′

Oktav 4′

Fagott 16′

 

Spielhilfen

Graf-Orgel 1995

Linke Seite: Wind (Motor) als Registerzug
Fuß: II – I, II – P, I – P als Einhaktritte, Schwelltritt II, Einführungstritte Trompete 8′ (Pedal) und Posaune 16′ (Pedal)

Kuhn-Orgel 1941 – 1993

2 freie Kombinationen, Zungeneinzelabsteller, II – I, II – P, I – P, Autom. Ped.Umsch.
Spieltisch unter Manual I: A (HR), B (FK 1), C (FK 2), F, TT
Fuß: Zungen ab, Mixturen ab, Man. 16′ ab, Crescendo ab, II – I, II – P, I – P als Einhaktritte, Crescendo (Tritt), Schwelltritt II, Forte, Tutti, A (HR), B (FK 1), C (FK 2) als Fußtritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

1909 Gründung des Kirchbauvereines für das Viertel Neustadt.
1920 Erwerb des Baugrundstückes im Neustadtgebiet für den Kirchenbau.
1937 Bau der Kirche in der Zuger Neustadt nach Plänen des Architekten Fritz Metzger (Zürich) bzw. Ausführung durch die Architekten Walter Wilhelm und Alois Stadler (Zug).
1939 Aufzug eines fünfstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale b° + c‘ + es‘ + f‘ + g‘.
1939 Das auffällige grosse Kruzifix im Chorraum wurde von Albert Schilling (Zürich) erschaffen und wurde zuerst an der Schweizerischen Landesausstellung im Andachtsraum ausgestellt, ehe es nach Zug transferiert wurde.
1944 wird die Pfarrei selbständig.
1993 umfangreiche Kirchenrenovierung unter der Leitung von Stefan Aklin (Zug). Die Ausstattung der Kirche ist noch aus der Bauzeit.
2020 Sanierung des Geläuts.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, eigene Sichtung
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Sichtung und Spiel 18.01.2019 und 30.01.2019, „Die Orgeln im Kanton Zug“ von Josef Grünenfelder – Balmer Verlag Zug 1994 – ISBN 3855480354, Broschüre „Die neue Orgel der Kirche Gut Hirt, Zug“ – Festschrift zur Orgelweihe am Sonntag 03. Dezember 1995
Glockenvideo von User Niklausglocke auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Kirchgemeinde

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