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Orgel: Winden im Elztal / Oberwinden – St. Stephan

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Gebäude oder Kirche

St. Stephan

Konfession

Katholisch

Ort

Winden im Elztal / Oberwinden

Postleitzahl

79297

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1789 erster Orgelneubau, gemäss Bernd Sulzmann durch einen Villinger Orgelbauer Johann Georg Widtmer I/10.
Dies ist jedoch nicht belegbar, da es keinerlei Hinweise auf die Existent eines Orgelbauers Widtmer in Villingen gibt. Vermutlich dürfte die Orgel eher von dem Rastatter Orgelbauer Johann Ferdinand Balthasar Stieffell erbaut worden sein.
1843 Abbruch des Werkes im Zuge des Kirchenneubaus.

1843 mechanische Schleifladenorgel, erbaut von Franz Joseph Merklin (Freiburg im Breisgau/Wiehre) I/15.
1850 wird das Werk durch den ansässigen Organisten und Schullehrer Konrad Beck repariert.

Derzeitige Orgel

1967 Schleifladenorgel mit seitlich freistehendem Spieltisch und rein elektrischer Traktur, erbaut unter Verwendung von Material der Vorgängerorgel durch Orgelbau Xaver Mönch Söhne (Überlingen/Bodensee) II/18.
Die Wartung oblag bis in die späten 80-er Jahre bei der Firma Mönch Orgelbau.

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′

Gemshorn 8′

Octav 4′

Waldflöte 2′

Sesquialter 2 f.

Mixtur 4 f. 1 1/3′

II Brustwerk im SW C – f“‘

Gedackt 8′

Weidenpfeife 8′

Blockflöte 4′

Principal 2′

Larigot 1 1/3′

Scharff 3-4 f. 1′

Schalmey 8′

Tremulant

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octav 8′

Choralflöte 4′

Rauschpfeife 3 f.

Fagott 16′

 

Spielhilfen

1 freie Kombination, Handreg. z. Fr.Komb.
Man. II/I, Man. I/Ped., Man. II/Ped. als Registerwippen
Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I: Fr. Komb., Auslöser (Hebel), Tutti, Zungen ab
Fuß: Schweller (Schwelltritt II)

Gebäude oder Kirchengeschichte

1178 ist eine Kirche in Oberwinden vorhanden.
1360 wird eine Kirche urkundlich erwähnt.
1493 wird Oberwinden zur Pfarrei erhoben.
18. Jahrhundert Umgestaltung des Innenraumes im barocken Stil.
1770 Entstehung der Pieta.
1772 Vergrösserung des Langhauses.
1843 Abbruch der Kirche.
1839 – 1842 Bau der heutigen Kirche im klassizistischen Stil nach Plänen des Architekten Hans Voß (Freiburg im Breisgau).
1860 werden Kreuzwegstationen erschaffen, es handelt sich um Ölgemälde.
1909 Entstehung der Deckengemälde durch den Maler Joseph Schultis (Freiburg im Breisgau). In dieser Zeit werden die ursprünglichen Altäre gegen barocke Altäre und einer Kanzel aus der Pfarrkirche Berghaupten ersetzt. Die Blätter schuf Maler Peter Valentin (Offenburg). Ebenso werden neue Fenster mit Glasmalerei eingesetzt.
1922 Aufzug eines Geläuts der Giesserei Gebrüder Bachert (Karlsruhe) als Ersatz für die abgegebenen GLocken.
1950 vierstimmiges Geläut von Friedrich Wilhelm Schilling (Heidelberg) – Bronzeglocken mit den Nominalen f‘ + as‘ + b‘ + des“.
1959 umfangreiche Innenrenovierung, die ursprüngliche Ausmalung wird überdeckt.
1982 Innenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Sichtung und Spiel Horst Georg Schmidt 12.08.2002, Aufzeichnungen von Bernd Sulzmann und zitierte Angaben im Buch „Die Orgelbauerfamilie Martin in Waldkirch im Breisgau“ von Breitkopf & Härtel (Wiesbaden) 1975

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