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Orgel: Winden im Elztal / Niederwinden – St. Leonhard

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Gebäude oder Kirche

St. Leonhard

Konfession

Katholisch

Ort

Winden im Elztal / Niederwinden

Postleitzahl

79297

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1805/06 Bau einer ersten Orgel in Niederwinden durch Orgelbau Mathias und Ludwig Martin (Waldkirch/Breisgau) I/6. Bei der Orgel dürfte es sich um ein pedalloses Positiv gehandelt haben, welches vermutlich mit gleicher Konzeption zur Orgel der Bläsikapelle Kollnau-Kohlenbach in dieser Zeit entstanden war.
1812 Reparatur des Werkes durch Martin.
1836 Reparatur durch Orgelbauer Aloys Jerger (Zähringen).
1851 wird das Werk durch Orgelbauer Josef Merklin (Freiburg) repariert. Merklins Bestand weist 8 Register auf. Es ist zu vermuten, dass die Orgel zwischenzweitlich um zwei eigenständige Pedalregister erweitert wurde.
1858 Reparatur durch Orgelbauer Fridolin Merklin (Freiburg).
1875 Reparatur durch Adolf Eckhardt (Rastatt).

Derzeitige Orgel

1882 mechanische Kegelladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Chor), erbaut als Opus 400 von Orgelbau E.F.Walcker & Cie. (Ludwigsburg/Württemberg) II/10.
1980 Restaurierung des Werkes durch Freiburger Orgelbau Späth (March-Hugstetten).

Bei der äusserst klangschönen Niederwindener Orgel handelt es sich um eine der letzten noch nahezu komplett original erhaltenen Kegelladenorgeln der Firma Walcker in Südbaden.

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′                     C – H Holz offen; ab c° Metall; ab a° – b‘ Prospekt; ab h‘ innen – Anm. 1

Bourdon 8′                     Holz ged.; ab gs“ Metall offen

Viola di Gamba 8′          C – E Metall ged.; ab F Metall offen

Octav 4′                         C – b° Prospekt – Anm. 2; ab h° innen

Mixtur 2 2/3′ 3fach         Metall; rep. c“‘

 

II Manual C – f“‘

Liebl. Gedeckt 8′          Holz ged.; ab gs“ Metall offen

Salicional 8′                 C – H Holz ged.; ab c° Metall offen

Floete 4′                      Holz offen; innenlabiiert; ab gs“ Metall

 

Pedal C – d‘

Subbass 16′                Holz ged.

Violon 8′                      Holz offen

 

Prospektpfeifen

Anm. 1: Principal 8′ HW im Prospekt : a° – b‘ Aussenfelder

Anm. 2: Octav 4′ HW im Prospekt : C – GS Mittelfeld; A – b° innere Mittelfelder

 

Zusammensetzung Mixtur HW

C                                     2 2/3′  +  2′  +  1 3/5′

c“‘                           4′                 +  2′  +  1 3/5′

 

Anordnung am Spieltisch

Linke Seite

Principal 8′

Bourdon 8′

Viola di Gamba 8′

Octav 4′

Mixtur 2 2/3′ 3fach

Coppelung II Man. z I Man.

 

Rechte Seite

Salicional 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Floete 4′

Coppelung I Man. z Ped.

Subbass 16′

Violon 8′

 

 

Spielhilfen

Linke Seite: Coppelung II Man. z I Man.
Rechte Seite: Coppelung I Man. z Ped.

Fuß: Tutti., Forte. als Collectivtritte

 

Forte schaltet:
HW – Principal 8′ / Bourdon 8′ / Viola di Ga,ba 8′
II – Liebl. Gedeckt 8′ / Salicional 8′
Keine Pedalregister und Koppeln

Tutti schaltet:
Alle Register ohne Koppeln

Gebäude oder Kirchengeschichte

Erste Hinweise auf einen Kirchenbau gibt es bereits im 11. Jahrhundert.
1178 Erwähnung einer Kirche.
Nach 1400 Entstehung der Kreuzigungsgruppe.
1493 wird Niederwinden von Waldkirch zur Pfarrei Oberwinden zugeteilt.
1360/70 Erwähnung einer Kirche zu Niederwinden, welche im 13. Jahrhundert entstanden ist.
Während des Dreissigjährigen Krieges wird die Kirche zerstört.
1685 Bau einer grösseren Kirche an der gleichen Stelle. Von der ehemaligen Kirche existiert noch der Chorbogen, die Kreuzigungsgruppe und die ehemalige Sakristei.
Um 1800 Entstehung des Kruzifixes im Aussenbereich.
Der Hochaltar wird im Jahr 1806 aus der Klosterkirche Tennenbach übernommen und wurde um 1760 erschaffen. In der folgenden Zeit entstehen die beiden Seitenaltäre durch Bildhauer Angelo Valentin.
1839 Vergrösserung des Kirchenraumes.
1858 wird eine Leonhards-Statue aus dem frühen 18. Jahrhundert anstelle des Altarblattes im Hochaltar integriert.
1911 Entstehung des Kreuzweges mit 14 Stationen.
1914 Anbau einer Sakristei.
Um 1917 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken. Lediglich die Josefsglocke verbleibt vor Ort.
1922 Aufzug einer neuen Josefsglocke durch die Giesserei Gebrüder Bachert (Karlsruhe).
1950 Aufzug dreier weiterer Glocken der Giesserei Benjamin Grüninger (Straß bei Neu-Ulm) – Nominale h‘ + d“ + e“ + a“ (1922).
1979 – 1981 Abtragung eines Grossteils der Kirche und Wiederaufbau mit Vergrösserung nach dem ursprünglichen Erscheinungsbild – Einweihung am 6. Dezember 1981.
1986 Entstehung des Deckengemäldes „Maria Himmelfahrt“ von Maler Schmidt (Freiburg im Breisgau).
2013 Sanierungsmassnahmen am Kirchturm.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Gemeinde vor Ort, Geschichtstafel, zitiert von den Seiten der Pfarrei (Link folgend), zitiert von der Glockenseite der Erzdiözese Freiburg – Link, freundl. Mitteilung Herr Häringer (Niederwinden)
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel mit Bestandesaufnahme, Orgelarchiv Schmidt – Horst-Georg Schmidt, zitiert aus Aufzeichnungen von Bernd Sulzmann

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