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Orgel: Weißenfels – Stadtkirche St. Marien (Ladegast-Orgel)

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Gebäude oder Kirche

Stadtkirche St. Marien

Konfession

Evangelisch

Ort

Weißenfels

Postleitzahl

06667

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1405 (sichere) Erwähnung einer ersten Orgel in der Stadtkirche, es handelt sich vermutlich um ein Blockwerk.
1540 Erwähnung erster Organisten.
1581/82 Kostenvoranschlag zur Reparatur durch Heinrich Compenius/Halle
1639 Neubau mit II/30 auf mechanischen Schleifladen durch Tobias Weller/Dresden. Die Orgel besaß (vermutlich) zwei Manuale, aber drei Manualwerke.
1702 Umbau der Orgel durch Tobias Zschuckelt (evtl. Weißenfels) – Anbau neuer Seitenfelder, Einbau neuer Bälge, evtl. Erweiterung auf II/32
1827 Kostenvoranschlag zur Reparatur und Umbau durch Chwatal/Merseburg
1829 weiterer Kostenvoranschlag durch Böhm/Rippicha – ob einer der beiden Anschläge zur Ausführung kam, ist nicht bekannt.
1852 tritt Friedrich Ladegast erstmals auf den Plan, indem er den Stadtrat erstmals über die Reparaturbedürftigkeit der Orgel informiert.
1854 Bericht über „totalen Verfall“ der Orgel durch Organist Moritz Kabisch
1854 erster Kostenvoranschlag durch Friedrich Ladegast über eine Schleifladenorgel II/33 – er selbst schlug aber vor, die Orgel auf drei Manuale zu erweitern.
Organist Kabisch schlug ebenfalls eine Vergrößerung auf III/41 vor.
4. Oktober 1854 Verhandlungen des Stadtrates mit Ladegast.
1855 Ausschreibung des Orgelbaues, 5 Orgelbauer bewerben sich.
1857 Auftragsvergabe an Ladegast.
1859 neuer Kostenvoranschlag über eine dreimanualige Orgel durch Ladegast für 3578 Taler.
1860 Unterzeichnung des Vertrages mit Ladegast und dem Rat der Stadt. Die Orgel sollte 1861 erstmals erklingen und 1862 fertiggestellt sein.
1862 Nachtrag zum Vertrag durch Ladegast, ein offener 32′ und ein Schwellkasten für Manual III sollten hinzukommen.
1863 Bericht Ladegasts über Fertigstellung einiger Stimmen, im selben Jahr erwarb Ladegast die alte Orgel zum Materialpreis.
März 1863 Fertigstellung des Prospektes.
1864 Ankündigung zur Fertigstellung der Orgel durch Ladegast – die Verzögerung war durch die Annahme weiterer Verträge durch Ladegast zu erklären.
13. August 1864 inschriftliche Fertigstellung der Orgel durch Ladegast.
7. September 1864 Abnahme der Orgel durch Prof. Töpfer/Weimar und Domorganist Engel/Merseburg sowie Musikdirektor Hentschel. Die einst geplante Disposition durch Ladegast wurde leicht verändert – Schleifladenorgel III/41
1866 Abschluss eines Pflegevertrages mit Ladegast für 5 Jahre.
1868 Bericht des Organisten Kabisch über starke Verschmutzung der Orgel durch rieselndes Mauerwerk.
1869 Ausreinigung und Stimmung durch Friedrich Ladegast
1895 Änderung der Stimmtonhöhe durch Oskar Ladegast – die Orgel wird einen Ganzton tiefer gestimmt, die Pfeifen teilweise 1 HT nach oben gerückt und neue C-Pfeifen angefertigt.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1920er Jahre Einbau von prospektpfeifen aus Zink durch Oskar Ladegast, Einbau einer elektrischen Windmaschine.
um 1925 Umdisponierung – Manual III Austausch von Fugara 4′ gegen Aeoline 8′, Manual I Cornett wird statt 4fach 3fach
1932 Umbau durch Rudolf Kühn/Merseburg – eine neue aufschlagende Oboe 8′ mit Zinkbechern für das 2. Manual wird gefertigt.
um 1937 weitere Umdisponierung – Manual III: Austausch Unda maris 8′ gegen Nachthorn 2′, Violine 2′ gegen Sifflöte 1′. In der selben Zeit
wurden teilweise Innenpfeifen durch gebrauchte Pfeifen ersetzt.
1951 Einbau einer Gedacktflöte 4′ durch Rudolf Kühn.
1953 Erneuerung des Motorkanals mit weiterer Mensur durch Kühn.
1955 Umdisponierung des Pedals: Mixtur 5fach statt Violon 16′, Weitpfeife 2′ statt Quintbass 5 1/3′ und Flöte 4′ statt Cello 8′
1956 Umdisponierung des Schwellwerkes durch Rudolf Kühn: bis auf ein Register wurden alle neu errichtet.
1957 Erneuerung von Trakturteilen durch R. Kühn
1966 Bericht R. Kühns über starke Verschmutzung der Orgel und dass jene nicht mehr stimmbar sei. Eine weitere Umdisponierung wird empfohlen, aber nicht ausgeführt.
1976 Gutachten von Orgelrevisor G.-W. Schulze/Magdeburg, der u.a. eine weitere Ausreinigung, Umdisponierung und Überholung empfahl.
1977 Kostenvoranschlag durch R. Kühn
1978 Auftrag der Kirchengemeinde für umfassende Arbeiten durch Kühn. Auch eine weitere Umdisponierung erfolgte – neue Mixturen für Manual I und Pedal, Umstellung einiger Stimmen,
erneute Umdisponierung des Schwellwerkes. Desweiteren: Holzwurmbehandlung mit Hylotox, Überholung der Traktur, neuer Winderzeuger von Laukhuff. Die Intonation erfolgte durch
Hildebrandt/Halle.
1980 Erneuerung der Schwelljalousien durch Kühn.
1980 Einweihung der „erneuerten“ Orgel. Die Arbeiten stießen auf wenig Zufriedenheit: Die Mixturen wurden bemängelt, ebenso wurden Defekte an der neuen Traktur aufgezeichnet.
1981 Abnahme der Orgel nach Mängelbeseitigung durch Kühn.
um 1985 neuer Gehäuseanstrich in grau-weiß.
1984 erneute Reinigung durch Kühn – die Orgel war durch Bauarbeiten wieder stark verschmutzt.
1990 Reparatur der Pedalklaviatur und der Balganlage durch Kühn.
1991 Einbau einer neuen Bassflöte 8′ aus Gebrauchtpfeifen durch Kühn.
1993 Erneuerung der Trakturen durch Hildebrandt/Halle, dabei wurde sich erstmals wieder den historischen Gesichtspunkten angenähert.
1994/97 Reparaturen verschiedener Belederungen durch Hildebrandt
1999 Wiederherstellung der (namentlichen) Schwellwerksdisposition durch Hildebrandt – Mensuren oder Intonation wurden dabei nicht wirklich an Ladegast angeglichen.
2005 erste geringe Reparaturen durch Eule Orgelbau/Bautzen, dabei wurde die Orgel nachintoniert und gestimmt.
2011/12 erstmalige Kostenvoranschläge auf Betreiben von Organist Thomas Piontek
2013 Gründung eines Orgelfördervereins nach einem Gutachten durch OSV Christoph Noetzel. Die Orgel wird als deutlich sanierungsbedürftig dargestellt.
2014 Einholung von 4 Kostenvoranschlägen durch den Förderverein.
2016 Beantragung und Bewilligung von Fördergeldern für das Vorhaben.
September 2016 Kolloquium zur Sanierung in Weißenfels.
2017 Auftragsvergabe an Eule.
2018-21 umfangreiche Rekonstruktion nach historischen Vorgaben durch Fa. Eule Orgelbau Bautzen – III/41. 7 Register wurden ganz, 17 teilweise rekonstruiert, ein neuer
Schwelltritt wurde ebenfalls eingebaut.
5.9.2021 Einweihung der Orgel mit Festgottesdienst und -konzert.

Disposition

Disposition 2021 (=Ladegast 1864)

Manual I – Hauptwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual II)

Bordun. 16.‘

Principal. 8.‘

Rohrflöte. 8.‘

Hohlflöt. 8.‘

Gemshorn. 8.‘

Viola di Gamba. 8.‘

Octave. 4.‘

Spitzflöte. 4.‘

Quinte. 2 2/3.‘

Octave. 2.‘

Mixtur. 5.fach.

Cornett. 5.fach.

Trompete. 8.‘ (aufschl.)

 

Manual II – Oberwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual I)

Quintatön. 16.‘

Geigenpr. 8.‘

Gedackt. 8.‘

Salicional. 8.‘

Octave. 4.‘

Flauto minor. 4.‘

Naßat. 2 2/3.‘

Waldflöte. 2.‘

Progr. Harmonica. 4. fach.

Oboe. 8.‘ (durchschl.)

Manual III – Echowerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual III, schwellbar)

Liebl:Ged: 16.‘

Fl:traverso. 8.‘

Viola d‘ amour. 8.‘

Unda maris. 8.‘ (ab c°)

Fugara. 4.‘

Zartflöte. 4.‘

Violine. 2.‘

Cimbel. 3.fach.

Pedal C-d‘

Princ.Baß. 32.‘

Princ.Baß. 16.‘

Violon. 16.‘

Subbass. 16.‘

Octavbaß. 8.‘

Baßflöte. 8.‘

Violoncello. 8.‘

Quintbaß. 5 1/3.‘

Octavbaß. 4.‘

Posaune. 16.‘

Disposition ab 1999 gemäß Festschrift 2021

Manual I – Hauptwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual II)

Bordun. 16.‘

Principal. 8.‘

Rohrflöte. 8.‘

Hohlflöt. 8.‘

Octave. 4.‘

Spitzflöte. 4.‘

Quinte. 2 2/3.‘

Octave. 2.‘

Rauschpfeife 2-3fach

Mixtur. 5.fach.

Scharf 3fach

Cornett. 3.fach. [ab g#°]

Trompete. 8.‘ (aufschl.)

 

Manual II – Oberwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual I)

Quintatön. 16.‘

Geigenpr. 8.‘

Gedackt. 8.‘

Gemshorn 8.‘ [aus I]

Octave. 4.‘

Flauto minor. 4.‘

Naßat. 2 2/3.‘

Waldflöte. 2.‘

Progr. Harmonica. 2-4. fach.

Oboe. 8.‘ (aufschl.)

Manual III – Echowerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual III, schwellbar)

Gedackt 16′

Viola d’amour 8′

Flauto traverso 8′

Unda maris 8′

Fugara 4′

Zartflöte 4′

Violine 2′

Cimbel. 3.fach.

Pedal C-d‘

Princ.Baß. 32.‘

Princ.Baß. 16.‘

Subbass. 16.‘

Octavbaß. 8.‘

Octavbaß. 4.‘

Holzflöte 4′

Weitpfeife 2′

Rauschbaß 4fach

Mixtur 5fach (nach 1991: Baßflöte 8′)

Posaune. 16.‘

Disposition 1998 vor der Sanierung SW gemäß Festschrift 2021

Manual I – Hauptwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual II)

Bordun. 16.‘

Principal. 8.‘

Rohrflöte. 8.‘

Hohlflöt. 8.‘

Octave. 4.‘

Spitzflöte. 4.‘

Quinte. 2 2/3.‘

Octave. 2.‘

Rauschpfeife 2-3fach

Mixtur. 5.fach.

Scharf 3fach

Cornett. 3.fach. [ab g#°]

Trompete. 8.‘ (aufschl.)

 

Manual II – Oberwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual I)

Quintatön. 16.‘

Geigenpr. 8.‘

Gedackt. 8.‘

Gemshorn 8.‘ [aus I]

Octave. 4.‘

Flauto minor. 4.‘

Naßat. 2 2/3.‘

Waldflöte. 2.‘

Progr. Harmonica. 2-4. fach.

Oboe. 8.‘ (aufschl.)

Manual III – Echowerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual III, schwellbar)

Gedackt 8′ [teilw. Liebl. Ged. 16′]

Principal 4′ (statt Quinte 1 1/3′)

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Principal 2′

Terz 1 3/5′

Sifflöte 1′

Cimbel. 3.fach. [1/2′]

Pedal C-d‘

Princ.Baß. 32.‘

Princ.Baß. 16.‘

Subbass. 16.‘

Octavbaß. 8.‘

Octavbaß. 4.‘

Holzflöte 4′

Weitpfeife 2′

Rauschbaß 4fach

Mixtur 5fach (nach 1991: Baßflöte 8′)

Posaune. 16.‘

Disposition 1956 – 1978 gemäß Festschrift

Manual I – Hauptwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual II)

Bordun. 16.‘

Principal. 8.‘

Rohrflöte. 8.‘

Hohlflöt. 8.‘

Gemshorn. 8.‘

Viola di Gamba. 8.‘

Octave. 4.‘

Spitzflöte. 4.‘

Quinte. 2 2/3.‘

Octave. 2.‘

Mixtur. 5.fach.

Cornett. 5.fach.

Trompete. 8.‘ (aufschl.)

 

Manual II – Oberwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual I)

Quintatön. 16.‘

Geigenpr. 8.‘

Gedackt. 8.‘

Salicional. 8.‘

Octave. 4.‘

Flauto minor. 4.‘

Naßat. 2 2/3.‘

Waldflöte. 2.‘

Progr. Harmonica. 4. fach.

Oboe. 8.‘ (aufschl.)

Manual III – Echowerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual III, schwellbar)

Liebl. Gedackt 8′

Nachthorn 4′

Quinte 2 2/3′

Nachthorn 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Sifflöte 1′

Cymbel 3fach

Pedal C-d‘

Princ.Baß. 32.‘

Princ.Baß. 16.‘

Subbass. 16.‘

Octavbaß. 8.‘

Baßflöte. 8.‘

Octavbaß. 4.‘

Holzflöte 4′

Weitpfeife 2′

Mixtur 5fach

Posaune. 16.‘

Disposition von um 1937 bis 1955 gemäß Festschrift

Manual I – Hauptwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual II)

Bordun. 16.‘

Principal. 8.‘

Rohrflöte. 8.‘

Hohlflöt. 8.‘

Gemshorn. 8.‘

Viola di Gamba. 8.‘

Octave. 4.‘

Spitzflöte. 4.‘

Quinte. 2 2/3.‘

Octave. 2.‘

Mixtur. 5.fach.

Cornett. 5.fach.

Trompete. 8.‘ (aufschl.)

 

Manual II – Oberwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual I)

Quintatön. 16.‘

Geigenpr. 8.‘

Gedackt. 8.‘

Salicional. 8.‘

Octave. 4.‘

Flauto minor. 4.‘

Naßat. 2 2/3.‘

Waldflöte. 2.‘

Progr. Harmonica. 4. fach.

Oboe. 8.‘ (aufschl.)

Manual III – Echowerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual III, schwellbar)

Liebl:Ged: 16.‘

Fl:traverso. 8.‘

Viola d‘ amour. 8.‘

Aeoline 8′

Zartflöte. 4.‘

Nachthorn 2′

Sifflöte 1′

Cimbel. 3.fach.

Pedal C-d‘

Princ.Baß. 32.‘

Princ.Baß. 16.‘

Violon. 16.‘

Subbass. 16.‘

Octavbaß. 8.‘

Baßflöte. 8.‘

Violoncello. 8.‘

Quintbaß. 5 1/3.‘

Octavbaß. 4.‘

Posaune. 16.‘

Disposition um 1925 gemäß Festschrift

Manual I – Hauptwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual II)

Bordun. 16.‘

Principal. 8.‘

Rohrflöte. 8.‘

Hohlflöt. 8.‘

Gemshorn. 8.‘

Viola di Gamba. 8.‘

Octave. 4.‘

Spitzflöte. 4.‘

Quinte. 2 2/3.‘

Octave. 2.‘

Mixtur. 5.fach.

Cornett. 5.fach.

Trompete. 8.‘ (aufschl.)

 

Manual II – Oberwerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual I)

Quintatön. 16.‘

Geigenpr. 8.‘

Gedackt. 8.‘

Salicional. 8.‘

Octave. 4.‘

Flauto minor. 4.‘

Naßat. 2 2/3.‘

Waldflöte. 2.‘

Progr. Harmonica. 4. fach.

Oboe. 8.‘ (durchschl.)

Manual III – Echowerk C-f“‘ (Spieltisch: Manual III, schwellbar)

Liebl:Ged: 16.‘

Fl:traverso. 8.‘

Viola d‘ amour. 8.‘

Unda maris. 8.‘ (ab c°)

Aeoline 8′ (neu)

Zartflöte. 4.‘

Violine. 2.‘

Cimbel. 3.fach.

Pedal C-d‘

Princ.Baß. 32.‘

Princ.Baß. 16.‘

Violon. 16.‘

Subbass. 16.‘

Octavbaß. 8.‘

Baßflöte. 8.‘

Violoncello. 8.‘

Quintbaß. 5 1/3.‘

Octavbaß. 4.‘

Posaune. 16.‘

Disposition der Orgel von Tobias Weller 1639 gemäß Festschrift

Manual I – Rückpositiv CD-c“‘

Grob Gedackt 8′

Principal 4′

Flachflöte 4′

Octave 2′

Quinte 1 1/3′

Regal 8′

Brustwerk (vermutlich auch Manual I CD-c“‘)

Schwiegel 1′

Schärfe (1/2′?)

Regal 8′

Schalmei 8′

Manual II – Oberwerk CD-c“‘

Principal 8′

Grob Gedackt 8′

Quintadehn 8′

Octave 4′

Gemshorn 4′

Klein Gedackt 4′

Quinte 3′

Nasat 3′

Octav 2′

Flöte 2′

Quinte 1 1/3′

Mixtur-Cymbel

Pedal CD-c‘

Subbaß 32′

Principal Baß 16′

Quintathön 16′

Posaunen Baß 16′

Trompeten Baß 8′

Krummhorn 4′

Cornett 2′

 

Spielhilfen

Ladegast-Orgel 1864 (=2021)
Als Registerzüge links unten: Pedalventil. I., Pedalventil. II. [Ventile Vorder-/Hinterlade], Manual,,Coppel I. [I/II], Manual=Coppel II. [III/II], Ventil z.I.M., Ventil z.II.M., Ventil z.III.M.
Als Registerzüge rechts unten: Tremulant. [OW], Pedal=Coppel. [II/P]
Rechts neben dem Pedal als Fußtritt zum Einhaken: Löffeltritt für Jalousieschweller mit 2 Stellungen [eingehakt/unten=offen]

Spielhilfen Weller-Orgel 1639 gemäß Festschrift
Sperrventile RP und BW, Vogelsang, 2 Tremulanten, 2 Cymbelsterne, Manualschiebekoppel

Gebäude oder Kirchengeschichte

1158 erste Erwähnung der Stadtkirche.
1303 (laut Inschrift) Weihe einer Kirche, deren Fundamente heute teilweise noh vorhanden sind.
1351 Weihe einer neuen Kirche, das Turmuntergeschoss ist aus dieser Zeit erhalten.
1374 Schäden an der Kirche durch einen Stadtbrand, danach wurde auf den Turm ein achteckiges Glockengeschoss aufgesetzt.
1430 Zerstörung der alten Kirche durch die Hussitenkriege.
nach 1436 Beginn eines neuen, spätgotischen Kirchenbaus, zuerst wurde der Chor begonnen.
1455/56 Baubeginn des dreischiffigen Langhauses mit fünf Jochen
um 1510 Anbau einer Sakristei an die Nordwand des Chores.
um 1520 Einwölbung der Seitenschiffe mit Netzgewölben, das Gewölbe des Hauptschiffes sollte ebenfalls aus Stein erbaut werden, wurde aber aus Kostengründen nicht so ausgeführt.
1530-35 Aufsatz eines Walmdaches auf den Kirchturm.
1636 Anbau eines Treppenturmes am Südschiff.
1655-60 Einbau eines hölzernen Tonnengewölbes im Hauptschiff.
ab 1670 Einbau der Emporen der Seitenschiffe.
1674 Fertigung der Kanzel durch Andreas Griebenstein und die Maler Christian Hoffmann/Johann Christoph Goldner
1681 Fertigung des Taufsteines durch Andreas Griebenstein.
1684 wird die Kirche zur Hofkirche, Einbau eines neuen Hochaltars von Andreas Griebenstein.
1718 Guss von vier Glocken (h°-d‘-fis‘-a‘) durch Johann Christoph Fischer
1717 Schäden am Turm durch Stadtbrand.
1718-22 Bau eines neuen Turmaufsatzes mit aufwändiger Gliederung, Pilastern und welscher Haube.
1899-1901 Einbau der heutigen Glasfenster in den Chor durch Werkstatt Wilhelm Franke/Naumburg.
1917 Abgabe zweier Glocken zu Rüstungszwecken.
1981-85 Sanierung des Innenraumes.
1991/92 Sanierung des Turmes.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Besichtigung und Spiel
Orgelgeschichte: Informationen aus „Festschrift zur Wiedereinweihung der Ladegastorgel von 1864; Evangelische Kirchengemeinde Weißenfels (Hrsg.), 2021“
Kirchengeschichte: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen Anhalt II. Regierungsbezirke Dessau und Halle. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1999, ISBN 3-422-03065-4, S. 849ff., sowie Informationen aus einem Beitrag der Kirchengemeinde, abgerufen am 20. Juni 2022

Historische Dispositionen in: „Festschrift zur Wiedereinweihung der Ladegastorgel von 1864; Evangelische Kirchengemeinde Weißenfels (Hrsg.), 2021“ S.12 (Weller-Orgel), S.20 (Disposition 1998), S.13-21 (weitere Angaben zu Umbauten und Dispositionsänderungen)

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