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Orgel: Weißenfels – Stadtkirche St. Marien (kleine Orgel)

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Gebäude oder Kirche

Stadtkirche St. Marien

Konfession

Evangelisch

Ort

Weißenfels

Postleitzahl

06667

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1953 Neubau einer vorderspieligen Schleifladenorgel ohne Pedal I/4 als Op.271 durch Eule Orgelbau Bautzen.
Heute steht das Instrument im südlichen Seitenschiff am Chor.

Disposition

Manual C-g“‘

Gedackt 8′

Rohrflöte 4′

Prinzipal 2′

Mixtur 3f. (1 1/3′)

 

Spielhilfen

Keine Spielhilfen vorhanden.

Gebäude oder Kirchengeschichte

1158 erste Erwähnung der Stadtkirche.
1303 (laut Inschrift) Weihe einer Kirche, deren Fundamente heute teilweise noh vorhanden sind.
1351 Weihe einer neuen Kirche, das Turmuntergeschoss ist aus dieser Zeit erhalten.
1374 Schäden an der Kirche durch einen Stadtbrand, danach wurde auf den Turm ein achteckiges Glockengeschoss aufgesetzt.
1430 Zerstörung der alten Kirche durch die Hussitenkriege.
nach 1436 Beginn eines neuen, spätgotischen Kirchenbaus, zuerst wurde der Chor begonnen.
1455/56 Baubeginn des dreischiffigen Langhauses mit fünf Jochen
um 1510 Anbau einer Sakristei an die Nordwand des Chores.
um 1520 Einwölbung der Seitenschiffe mit Netzgewölben, das Gewölbe des Hauptschiffes sollte ebenfalls aus Stein erbaut werden, wurde aber aus Kostengründen nicht so ausgeführt.
1530-35 Aufsatz eines Walmdaches auf den Kirchturm.
1636 Anbau eines Treppenturmes am Südschiff.
1655-60 Einbau eines hölzernen Tonnengewölbes im Hauptschiff.
ab 1670 Einbau der Emporen der Seitenschiffe.
1674 Fertigung der Kanzel durch Andreas Griebenstein und die Maler Christian Hoffmann/Johann Christoph Goldner
1681 Fertigung des Taufsteines durch Andreas Griebenstein.
1684 wird die Kirche zur Hofkirche, Einbau eines neuen Hochaltars von Andreas Griebenstein.
1718 Guss von vier Glocken (h°-d‘-fis‘-a‘) durch Johann Christoph Fischer
1717 Schäden am Turm durch Stadtbrand.
1718-22 Bau eines neuen Turmaufsatzes mit aufwändiger Gliederung, Pilastern und welscher Haube.
1899-1901 Einbau der heutigen Glasfenster in den Chor durch Werkstatt Wilhelm Franke/Naumburg.
1917 Abgabe zweier Glocken zu Rüstungszwecken.
1981-85 Sanierung des Innenraumes.
1991/92 Sanierung des Turmes.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort
Kirchengeschichte: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen Anhalt II. Regierungsbezirke Dessau und Halle. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1999, ISBN 3-422-03065-4, S. 849ff., sowie Informationen aus einem Beitrag der Kirchengemeinde, abgerufen am 20. Juni 2022

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