FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Wassen – St. Gallus

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

St. Gallus

Konfession

Katholisch

Ort

Wassen

Postleitzahl

6484

Bundesland / Kanton

Kanton Uri

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Cäcilia-Orgel

 

Totenkapelle

 
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

17. Jahrhundert ist eine abgängige Orgel in der alten Kirche vorhanden.
1739 Orgelneubau einer zweimanualigen Orgel unter Verwendung von vorhandenem Material (vermutlich der abgängigen Orgel) durch Orgelbauer Hans Joseph Anderhalden (Sarnen).
1905 pneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch vor Prospekt, erbaut in das Gehäuse von 1739 unter Verwendung von einigen alten Registern als Opus 269 von Orgelbau Goll & Cie (Luzern) II/12.
1932 wird im Rahmen einer Renovierung durch Orgelbau Goll die Balganlage aus der Orgel entnommen und in einer Kammer im Dachboden neu installiert.

Derzeitige Orgel

1969 elektrische Schleifladenorgel (Registerzugmagneten) mit mittig freistehendem Spieltisch, erbaut in das historische Gehäuse durch Orgelbauer Cäcilia Orgelbau: A. Frey (Luzern) II/13 + 2 Extensionen im Pedal.
1989 Renovierung und Umintonierung des Werkes. Die Zimbel im Schwellwerk wird in der Chorzusammenstellung verändert und das Klangbild optimiert. Die Mixtur wird auf 2′ Basis abgeändert. Die Arbeiten führt Orgelbauer Erni aus Stansstad aus.
2014 Instandsetzungsarbeiten durch Orgelbauer Erni Orgelbau AG (Stansstad).
2019 wird ein Orgelkonzert zum 50 jährigen Jubiläum veranstaltet.

Disposition

Cäcilia-Orgel 1969 mit Veränderungen 1989

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Gemshorn 8′

Oktav 4′

Flöte 4′

Oktav 2′

Mixtur 4-5 fach 2′ (vorher 4-fach 1 1/3′)

II Positiv C – g“‘

Gedackt 8′

Salicet 8′

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Nasat 2 2/3′

Zimbel 3-fach 1 1/3′ (vorher 3-4 fach 1/2′)

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Gedackt 8′ Ext. Subbass 16′

Choralbass 4′ Ext. Subbass 16’/Gedackt 8′ (eher Choralflöte 4′)

 

Goll-Orgel 1905 Opus 269 gemäss Archiv Pfarrei Wassen

I Hauptwerk C – f“‘

Prinzipal 8′ alt

Bordun 8′

Flöte dolce 8′

Gamba 8′ alt

Octave 4′ alt

Mixtur 3-fach 2 2/3′ teilw. alt

II Manual C – f“‘

Koppelflöte 8′ alt

Salizional 8′

Aeoline 8′

Flöte 4′ alt

Pedal C – d‘

Subbass 16′ teilw. alt

Octavbass 8′ teilw. alt

 

Spielhilfen

Cäcilia-Orgel 1969

1 freie Kombination (Reg.B), Anzeige Crescendo, Leuchtanzeiger Cresc.an, MF, T
II – I, II -Ped., I – Ped. als Registerschalter
Spieltisch unter Manual I: Reg. A (HR), Reg. B (FK), Ausl., Mezzoforte, Tutti, A.P. an (Autom.Pianopedal an)
Fuss: Man II – I, II – Ped, I – Ped als Fusshebel, Cresc. ab (Einhaktritt), Crescendo (Tritt), Reg. A (HR), Reg. B (FK), Tutti als Fusshebel

Goll-Orgel 1905

1 freie Kombination
II/I, I/P, II/P, Super II/I (ausgebaut bis f““), Super II (ausgebaut bis f““), Sub II/I (ab c°), Calcant als Registerwippen
Spieltisch unter Manual I: P, MF, F, 0, Pedal-Piano, FK an

Gebäude oder Kirchengeschichte

1287 Jahrhundert wird die Existenz einer Kirche in Wassen vermutet.
1349 wird die Kirche als Filialkirche der Pfarrei Silenen erwähnt.
1480 wird erstmalig das Patrozinium des heiligen Gallus erwähnt.
1684 Weihe eines neuen Hochaltares.
1734 – 1735 Bau der Kirche St. Gallus in Wassen. Die Altäre wurden von Johann Jodokus Ritz (Selkingen) erschaffen.
1742 Einweihung der Kirche.
In der benachbarten Friedhofskapelle, welche knapp 10 Jahre später erbaut wurde, schuf Johann Lukas Regli (Schattdorf) den Altar.
1838 wird eine Glocke durch Jakon Rüetschi umgegossen, welche aus dem 18. Jahrhundert stammen durfte.
1853 wird das Turmkreuz samt güldener Kugel erschaffen.
1879 – 1881 Instandsetzungsarbeiten im Kircheninnenraum unter der Leitung des Baumeisters Spalt.
1882 Eröffnung des Gotthard-Bahntunnels mit Umkehrung, die Kirche ist seither dreimal bei der Überfahrt vom Kanton Uri in den Kanton Tessin ersichtlich und erlangt daher grosse Bekanntheit.
1905 Erneuerung des Chorraumes und 1906 Dacherneuerung.
1920 Innenrenovierung mit Abdeckung der Deckengemälde.
1922 Aussenrenovierung.
1933 erhält die Kirche Fenster, welche von der Tiroler Glasmalerei gestaltet wurden.
1954 Aufzug vierer Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale cs‘ + e‘ + fs‘ + a‘.
1967 – 1968 umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Kirche unter der Leitung des Schwyzer Architekten Josef Steiner.
Nach 1999 etappenweise Innenrenovierung der Kirche.
2016 – 2020 wurde die Zugstrecke durch einen neuen Tunnel umgeleitet. Seit Ende 2020 ist nun die Südostbahn wieder auf der alten Strecke unterwegs und somit ist die Kirche auf diesem Weg wieder ersichtlich.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kirchengeschichte: Urner Kirchen- und Kapellenführer „Kein schöner Land für Gottes Kinder“, Angaben der Kirchgemeinde (Pfarramt)
Orgelgeschichte: Urner Kirchen- und Kapellenführer „Kein schöner Land für Gottes Kinder“, Sichtung 14. April 2018
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken – Kanal

Internetauftritt der Kirchgemeinde

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de

You cannot copy content of this page