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Orgel: Waldkirch / Siensbach – St. Martin

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Gebäude oder Kirche

St. Martin

Konfession

Katholisch

Ort

Waldkirch / Siensbach

Postleitzahl

79183

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Ab 1988 Nutzung einer elektronischen Orgel zur Begleitung der Gottesdienste.

Derzeitige Orgel

2011 Aufstellung einer 1860 erbauten mechanischen Schleifladenorgel aus der Sebastianskapelle Tauberbischofsheim. Die Orgel wurde 1982 in Tauberbischofsheim ausgelagert, als die Empore der Kapelle nach einem Wasserschaden abgetragen und bei der Renovierung nicht mehr errichtet wurde. Das Werk soll von dem Bamberger Orgelbauer Josef Wiedemann erbaut worden sein und stand ab 1965 in Tauberbischofsheim. Die Aufstellung in Tauberbischofsheim erfolgte durch Orgelbauer Franz Heissler (Markelsheim).
1875 und nach 1900 Arbeiten unbekannten Ausmasses am Werk I/6 angehängtes Pedal. Der ursprüngliche Aufstellungsort vor 1950 war die Kirche Mariä Heimsuchung in Vorra. Anschliessend wurde das Werk von Orgelbau Steinmeyer (Oettingen/Bayern) in Zahlung genommen und in die Kirche Epfenbach bei Sinzheim umgesetzt.
1982 wurde die Orgel bei Orgelbau Vleugels (Hardheim) eingelagert.
2010 – 2011 Vleugels restaurierte die Orgel, errichtete das Werk in Siensbach als Brüstungsorgel und ergänzte es um ein selbständiges Pedalregister Subbaß 16′, welches hinter der Orgel separiert aufgestellt ist – I/6 angehängtes Pedal. Die Vermittlung nach Siensbach wurde vom Tauberbischofsheimer Pfarrer Schäfer in die Wege geleitet. Die Orgel erhielt einen neuen Balg, neue Klaviaturen und neue Porzellanschilder auf den bestehenden Registerzügen.

Disposition

Manual C – f“‘ (CIS und cis° zusammen)

Gedact 8′

Flöte 8′                C – H Gedact

Solicional 8′

Principal 4′

Mixtur 2′              2-3 fach (3-fach ab c°, rep. c’/c“) neu 2010 – urspr. 2 fach

 

Pedal C – d‘ (urspr. C – f° mit rep. ab cs°)

Subbaß 16′                2010 neu anstelle des nicht mehr vorhandenen Oktavbass 8′

sonst angehängt

 

 

Spielhilfen

Keine Spielhilfen

Gebäude oder Kirchengeschichte

1986 Grundsteinlegung für die neue St. Martinskirche.
1988 Einweihung der Kirche, welche als Zeltbau nach Plänen des Architekten Heinz Baron (Kirchzarten) erbaut wurde. Der Chorraum wurde von Bildhauer Hubert Bernhard (Waldkirch) und Gastone Bai (Sarteano/I) gestaltet. Der heilige Martin ist bildlich von Künstler Egino Weinert (Köln) dargestellt und die Statue der heiligen Ulrika von Klaus-Dieter Kienzler (Siensbach). Die Muttergottes-Statue ist ein Werk von Albert Schonhardt (Simonswald). Der Kirchturm ist mit einem dreistimmigen Geläut versehen.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus Kirchenführer „Seelsorgeeinheit Waldkirch“ Kunstverlag Josef Fink 2012 – ISBN 9783898707442 von Dr.Dr.h.c.Hans-Otto Mühleisen und Pfarrer Heinz Vogel
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Angaben Orgelbau Vleugels, Ergänzungen auf der Werksliste von Wiedemann, eigene Sichtung und Spiel 23. Mai 2019, spätere Sichtung durch Rainer Ullrich, zitiert aus dem Buch „Die Bamberger Orgelbauer des 19. Jahrhunderts“ von Harald Nehr – Michael Imhof-Verlag 2026 – ISBN 9783731915874, Seite 444 – 447

Internetauftritt der Seelsorgeeinheit Waldkirch

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