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Orgel: Vogtsburg im Kaiserstuhl / Niederrotweil – St. Michael

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Gebäude oder Kirche

St. Michael

Konfession

Katholisch

Ort

Vogtsburg im Kaiserstuhl / Niederrotweil

Postleitzahl

79235

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1712 Orgelneubau.
1739 Orgelneubau.
1756 Reparatur durch Orgelbauer Matthias Styb (Breisach).
1767 – 1768 Reparatur durch Orgelbauer Bernhard Heinrich Fohmann (Pforzheim).
1818 – 1820 Versetzung der Orgel in die Wallfahrtskapelle St. Pantaleon Niederrotweil.

Derzeitige Orgel

1833 Aufstellung der 1759 von Orgelbauer Adrien Joseph Pottier (Burkheim) für Oberrotweil erbauten mechanischen Schleifladenorgel (fest eingebauter Spieltisch) durch Pantaleon Martin und Peter Lang. Die Orgel wurde auf Grund der Abtragung der Oberrotweiler Kirche nach Niederrotweil umgesetzt.

In Oberrotweil wurden folgende Arbeiten ausgeführt:
1809 – 1812 Reparatur der Balganlage und des Gehäuses durch Schreinermeister Rethe (Oberrotweil).
1814 Reparatur durch Orgelbauer Nikolaus Schuble (Freiburg), 1816 Reparatur durch Rethe, 1818 Reparatur Orgelbauer Josef Scherzinger (Furtwangen) und 1820 – 1831 Reparaturen durch Rethe und Peter Lang.

In Niederrotweil seit 1833:
1899 Reparatur durch Orgelbauer August Merklin (Freiburg).
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1923 Verkauf einzelner Pfeifen an Silberschmied Künz (Freiburg).
1944 Abbau des Werkes und Einlagerung der Materialien auf dem Dachboden der Kirche.
1983 – 1984 Restaurierung und Rekonstruktion der Pottier-Orgel durch Orgelbau Johannes Klais (Bonn) I/11 + 2 Pedalregister ohne Schleifen (spielen immer mit – I/13).
2007 Renovierung des Werkes, circa 250 Pfeifen sind noch Originalbestand.

Disposition

Manual C, D – c”’

Bourdon 8′

Salcinal 8′ C – c° Holz

Principal 4′ Prospektpfeifen 1984 C, D – cs”

Spitz-Flet 4′ C – c’ Holz

Flutt 4′

Quint 3′ C – H Holz

Dublet 2′

Tertz 1 3/5′

Cornet 5-fach 8′ ab c’ 1984

Fourniture 2-3 fach 1′ (Schild 3f) teilw. neu

Pedal C, D – c°

Principal 8′ ohne Zug

Octave 4′ ohne Zug

Trompett 8′

Cornet Zusammensetzung
8’+ 4’+ 2 2/3’+ 2’+ 1 3/5′

Fourniture – Zusammensetzung
C  1′ + 2/3′ + 1/2′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′
c’ 4′ + 2 2/3′ + 2′
c” 8′ + 5 1/3′

 

Stimmung 444 Hz bei 20° C – Temperierung Kirnberger III

Spielhilfen

Coppel (Ventilkoppel als PK), Tremblant (Flügeltremulant), Nihil (ohne Funktion)

Gebäude oder Kirchengeschichte

1175 erste Erwähnung der Kirche, im Ursprung einer frühromanische Kirche.
Um 1350 Umgestaltung im gotischen Stil. Aus dieser Zeit stammen auch die Deckengemälde des Chorraumes.
1492 Sakramentshaus.
Um 1516 – 1525 Errichtung des Hochaltares durch Meister HL.
1632 Brand des Kirchturmes.
1668 werden neue Glocken für Niederrotweil gegossen und 1688 an die Kirche Oberrotweil abgegeben.
1669 Neubau des Seitenaltares zu Ehren des St. Michael.
1702 Umbau im barocken Stil, Entstehung der Bilder der Leidensgeschichte Christi an der Empore von Maler Franz Bernhard Altenburger (Freiburg im Breisgau).
1706 – 1711 entstehen die beiden Seitenaltäre und der Apollinaris-Altar im Seitenschiff.
1712 Weihe und Aufzug einer Glocke durch P. und U. Rosier und P. Seurot (Levécourt).
1714 Aufzug zweite Glocke.
1722 Bau eines neuen Kirchturmes und Weihe einer dritten Glocke der Giesserei Weitenauer (Basel).
1729 erneute Umgestaltung im barocken Stil mit neuer Kanzel von Johann Bargör.
1736 entstehen zwei Tafeln Ecce homo und Mater Dolorosa von Maler Bernhard Altenburger (Freiburg).
1742 wird ein kleiner Altar und Bilder aus der Bischoffinger Kirche übertragen.
1818 entstehen Pläne die Kirche abzutragen, dies wird verworfen und die Kirche als Gottesackerkirche genutzt.
1822 Entstehung des Holzkreuzes.
1833 Erhebung zur Pfarrkirche, da die Kirche in Oberrotweil wegen Baufälligkeit abgetragen wird.
1838 Aufzug einer Glocke des Giessers Josef Muchenberger (Blasiwald). (Schlagtöne Geläut b’ von 1838, ges” von 1714 und es”’ von 1722).
1841 Renovierung des Hochaltares.
1894 Beschädigungen der Decke, des Altares und des Turmes durch Blitzschlag.
1918 – 1920 Restaurierung des Altares durch Gebrüder Mezger (Überlingen).
1922 wird eine neue Decke eingezogen.
1932 Sperrung der Kirche auf Grund eines einsturzgefährdeten Daches.
1939 Auslagerung des Altares nach Bettmaringen und Weitergabe im Jahr 1946 an das Augustinermuseum Freiburg.
1949 – 1952 Freilegung der verputzten Malereien und Rückversetzung des Altares aus Freiburg.
1960 Freilegung der Malereien im Langhaus.
1996 – 2000 umfassende Restaurierung der Kirche, diese Arbeiten sind auch der Verdienst des verstorbenen Professors Joseph Sauer (Würdigungstafel von 1986).
2001 Einfügung eines um 1690 entstandenen Gemäldes aus der ehemaligen Kapelle Oberrotweil.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Kunstführer Josef Fink Verlag mit Angaben von Hermann Brommer, Franz Xaver Kraus (ISBN 978-3-89870-106-8 von 2009) und Internetseite über Niederrotweil
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Host und Andreas Schmidt und Hans-Wolfgang Theobald Bericht in Acta Organologica Band 22
Glockengeschichte: Glockenseite der Diözese Freiburg
Internetauftritt der Seelsorgeeinheit Vogtsburg im Kaiserstuhl

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