WERBUNG
Mit Max Reger
WERBUNG
Katholischer Kirchenmusikverband Kanton Luzern
WERBUNG
Kirchenmusikverband-Uri

FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Visp / Eyholz – Ritikapelle St. Maria Himmelfahrt (Wallfahrtskirche „Seligste Jungfrau Maria in der Riti“)

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

Ritikapelle St. Maria Himmelfahrt (Wallfahrtskirche

Konfession

Katholisch

Ort

Visp / Eyholz

Postleitzahl

3930

Bundesland / Kanton

Kanton Wallis

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Um 1830 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch, erbaut von Orgelbauer Franz Josef (Joseph) Carlen (Glis) I/7 mit angehängtem Pedal. Vermutungen schliessen auf einen Umbau eines älteren Instrumentes durch Carlen.
Ab 1954 ist das Werk unspielbar. Circa 1935 wurde das Gehäuse der Orgel neu gefasst.
1979 Restaurierung des Werkes durch Orgelbau Goll AG (Luzern). Das Gehäuse wurde durch W.Mutter gefasst.

Die Orgel kann mittels zweier vierfaltiger Keilbälge immer noch von Hand gepumpt werden. Tastatur: Untertasten aus Buchsbaum, Obertasten mit Knochen belegt.

Disposition

Manual C, D, E, F, G, A – c“‘

Flutten                     8′; Metall, konisch (Spitzflöte)

Voxhumana             8′; ab c‘ (Schwebung, labial); Metall

Principal                  4′, Prospekt – Anm. 1; Metall, ab cs“ innen 

Superoctav              2′; Metall

Quint                       1 1/3′; Metall – rep. fs“ zu fs‘

Mixtur                      2-fach 1′ – rep. c’/fs“

 

Pedal C, D, E, F, G, A – c°

Basso                          8′; Holz offen; hinter Gehäuse

angehängtes Pedal

 

Prospektpfeifen

Principal 4′ im Prospekt C – f° Aussenfelder, fs° – c‘ Mittelfeld, cs‘ – c“ kleine Flachfelder

 

Zusammensetzung Mixtur

C                                             1′  +  2/3′

c‘                         2′  +  1 1/3′

fs“  4′  +  2 2/3′

 

Winddruck Keilbälge gemäss R. Bruhin: 46 mmWS

 

Anordnung am Spieltisch in einer Reihe auf der rechten Seite als Registerschieber

von oben nach unten

Principal

Mixtur

Quint

Superoktav

Voxhumana

Flutten

Basso

 

 

 

 

Spielhilfen

Keine Spielhilfen, klappbare Prospektflügeltüren
Pedal fest angehängt

Gebäude oder Kirchengeschichte

13./14. Jahrhundert wird die Existenz einer gotischen Kapelle auf Grund von Ausgrabungen belegt. Die Kapelle wurde vermutlich durch die Ritter von Eyholz gestiftet.
1450 wird der Besitz der Kapelle an die Burgerschaft Eyholz übergeben, kurze Zeit später abgetragen und durch einen Neubau ersetzt. Der Altar und Mauersubstanz wurde beim Neubau wiederverwendet. Die Kapelle wird auch Ort der Verehrung der heiligen Agatha, welche die Schutzheilige der Feuerwehr ist. Die Kapelle weist einen breiteren Chor aus und ein verlängertes Schiff.
1465 urkundliche Erwähnung des Wallfahrtsortes mit der Kirche „Seligste Jungfrau Maria in der Riti“.
Nach 1650 Bau der heutigen Ritikapelle. Der bisherige Altar wird übernommen und zwei neue Altäre von Johannes Sigristen erschaffen.
1662 Bau des Kapellenhauses durch Januarius Schlinggler (Tirol).
1673 Entstehung eines Chorgitters durch Hildebrand Setzenstoller (Sitten).
1839 und 1860 Renovierungen der Kapelle nach Überschwemmungen.
1879, 1897 und 1938 weitere Renovierungen.
19. Jahrhundert Anbau einer Sakristei, dabei werden die Chorfenster zugemauert.
1920 Aufzug der Glocke der Giesserei Rüetschi (Aarau).
1976 – 1979 umfangreiche Restaurierung der Kapelle. Bei dieser Massnahme wurden im Rahmen von Untersuchungen Überreste zweier Vorgängerbauten aufgefunden. Die Kapelle wird um eineinhalb Meter angehoben. Die Kapelle wird unter Staats- und Bundesschutz gestellt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, zitiert von den Seiten der Pfarrei (Link folgend) und von der Seite Visper Chronik, zitiert aus dem Bericht zu den archäologischen Untersuchungen aus dem Jahr 1976 von Werner Stöckli.
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel mit freundl. Genehmigung durch Organist Johannes Diederen, zitiert aus den Dokumenten von Rudolf Bruhin „Das Oberwallis als Orgellandschaft“ und „Die Orgeln des Oberwallis“.

Internetauftritt der Pfarrei Visp

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de
error: Content is protected !!