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Orgel: Val Müstair / Müstair – Hospizkirche Maria von Caravaggio (ehemalige Kapuzinerkirche)

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Gebäude oder Kirche

Hospizkirche Maria von Caravaggio (ehemalige Kapuzinerkirche)

Konfession

Katholisch

Ort

Val Müstair / Müstair

Postleitzahl

7537

Bundesland / Kanton

Kanton Graubünden

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Vor 2006 stehen Interimsinstrumente in der Kirche, ab 2004 eine kleine Pfeifenorgel.

Derzeitige Orgel

2006 Neubau einer mechanischen Schleifladenorgel ebenerdig im Chorraum mit fest eingebautem Spieltisch (hinter zwei Lamellen-Schiebtüren schliessbar) gesamthaft im Generalschweller durch Orgelbauer Martin Vier (Friesenheim-Oberweier) II/13. Das Gehäuse besteht aus massiven Ahorn, angepasst an die vorhandenen Ausstattungsstücke des Chorraumes. Die massiven Schwelltüren lassen sich elektrisch mit Hilfe von Motoren per Knopfsteuerung oder Piston ansteuern. Das Unterwerk in der Mitte des Untergehäuses besitzt einen eigenständigen Schwellkasten, welcher manuell per Schiebfunktion zu betätigen ist II/13 + 2 Wechselschleifen und 2 Vorabzüge.
Einweihung 20. August 2006 mit Don Mario Pinggera (Orgelexperte bei diesem Orgelprojekt) und Volker Lutz, Zelebrant war Abt Bruno Trauner (Marienberg). Das Gehäuse stammt aus einem Entwurf von Architekt Teo Biert (Scuol), die Intonation führte Arnt Wählt aus. Das Gehäuse wurde von der Firma Frars Fallet GmbH (Müstair) erschaffen, die Metallarbeiten und die Erstellung des Gerüsts stammen von der Firma Livio Tschenett. Die Physharmonika stammt von Henry Güntzel (Rosenbach-Herwigsdorf). Das Instrument ist mit einem Beleuchtungskonzept mittels LED Lampen ausgestattet.

 

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘ im Generalschweller

Prinzipal 8′ Prospekt

Gedeckt 8′

Canora 8′

Gamba 8′

Schwebung 8′ ab c° wirkt schwebend auf Gamba

Oktave 4′ Prospekt

Salicional 4′

Doublette 2′

Sesquialter 2 2/3′ 2-fach ( VZ Nazard 2 2/3′)

Mixtur  1 1/3′ 3-fach (VZ Quint 1 1/3′)

 

II Unterwerk im SW C -f“‘

Flöte 4′ C – H Holz gedeckt, ab c° Zinn halbgedeckt

Physharmonika 8′ durchschlagend

Pedal C – d‘ im Generalschweller

Subbass 16′ C – H Doppeltonpfeifen

Prinzipal 8′ Wechselschleife HW

Oktave 4′ Wechselschleife HW

Stimmung leicht ungleichschwebend, Winddruck 50 mm WS

Die Prospektpfeifen sprechen nach Innen und generieren somit keine Verstimmungen durch die Schwelltüren – Längsnaht auf Labienseite

Spielhilfen

Schiebschweller für Unterwerk II. Manual links oberhalb des Notenpultes
Rechts im Kasten sind die Schaltungen für den Motor und die Schwelltüren auf/zu untergebracht
Fuß: linksseitig II-I, I-P, II-P als Fußhebel, rechtsseitig Schwelltüren auf/zu als Pistons

Gebäude oder Kirchengeschichte

1612 ziehen Kapuziner nach Müstair und übernehmen seelsorgerliche Aufgaben vor Ort.
1710 Bau des ersten eigenen Hospizes mit der Kapelle Maria von Caravaggio.
1745 Aufzug der heutigen Glocke der Giesserei Grassmayr (Brixen).
2000 verlassen die Kapuziner das Val Müstair. Das Hospiz und die Kirche werden fortan von der katholischen Kirchgemeinde genutzt.
2002 Abschluss der Restaurierung der Hospizkirche mit neu gestaltetem Altarraum nach Plänen des Architekten Teo Biert (Scuol).

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Datei Bilder Kirche und Orgel: Gian Andrea Caratsch
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde
Orgelgeschichte: Gian Andrea Caratsch eigene Sichtung, Auskunft von Herr Lorenz Fallet (Müstair), zitiert aus Ars Organi Heft 2 Juni 2007 (Seite 114 – 116)

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