Orgel: Usedom / Mönchow – Dorfkirche
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Gebäude oder Kirche
DorfkircheKonfession
Evangelisch-lutherischOrt
Usedom / MönchowPostleitzahl
17406Bundesland / Kanton
Mecklenburg- VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1873 seitenspielige Schleifladenorgel (Brüstungsorgel) mit mechanischer Traktur, erbaut mit linksseitig fest eingebautem Spielschrank von Orgelbauer Emil Kaltschmidt (Stettin) I/7. Gemäss der Archive zur Kirchengeschichte wurde das Instrument für eine Kirche in Swinemünde erbaut.
1902 Veränderungen durch Orgelbauer Barnim Grüneberg (Stettin).
1911 soll das Werk aus Swinemünde angekauft worden sein – Aufstellung als Brüstungsorgel in Mönchow.
Nach 1943 Plünderung des Pfeifenwerkes im Weltkrieg.
1984 Restaurierung und Rekonstruktion des Werkes anhand der überlieferten Disposition nach den Arbeiten Grünebergs durch VEB Eule Orgelbau (Bautzen) I/7. Die dreifache Mixtur wurde anstelle des ursprünglichen Salicional 8′ eingebaut.
Disposition
Manual C – f“‘Principal 8 Fuss. C – H Holz offen, c°/cs° innen Metall, d° – g‘ Prospekt, ab gs‘ innen Metall Gedackt 8 Fuss. C – f° Holz ged., ab fs° Metall ged. Oktave 4 Fuss. C – H Prospekt, ab c° innen Metall Flauto=dolce 4 Fuss. C – H Holz ged., ab c° Metall rohrged., ab fs“ offen konisch Superoktave 2 Fuss. Metall Mixtur 3 fach 1 1/3′ – rep. c°/c’/c“
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Pedal C – d‘Subbass 16 Fuss. Holz ged.
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Anmerkung zu den Prospektpfeifen
Principal 8 Fuss. im Prospekt von d° – g‘ in den Aussenfeldern
Oktave 4 Fuss. im Prospekt von C – H in den Mittelfeldern
Zusammensetzung Mixtur
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′
Spielhilfen
Vocator. (Calcant), Pedal=Coppel. als Registerzüge
Gebäude oder Kirchengeschichte
1319 erste Erwähnung einer Kirche in Mönchow.
Zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts Bau der Kirche zu Mönchow.
Ende des 16. Jahrhunderts Fertigung des geraden Chorabschlusses der Kirche.
1570/71 Bauarbeiten am Kirchturm.
1605 Entstehung der Kanzel. Zu dieser Zeit entstehen auch das Altarbild und die bemalte Kirchendecke.
1653 Entstehung des Messingleuchters.
1683 Renovierung der Kirche.
1754 Aufzug einer Glocke einer Stettiner Giesserei.
1769 Bemalung des Gestühls durch Peter Christoph Hirte (Usedom).
1779 wird das Pfarrhaus nach Zecherin verlegt.
1817 Beschädigung des Kirchturmes durch einen Sturm.
1828 Neuaufbau des Kirchturmes als Fachwerkturm.
1883 Renovierung der Kirche und Überdeckung der Bemalungen von der Kanzel, des Gestühls und der Empore. Entfernung des mittelalterlichen Altares.
1891 Bau des Mausoleums auf dem Friedhof.
1960 Aufzug einer zweiten Glocke der Giesserei Schilling (Apolda).
1979 Sanierung des Turmes.
1983 Restaurierung der Kirche mit Rekonstruktion der Bemalungen der Innenausstattung sowie Sanierung der Fenster.
1985 Neueindeckung des Turmes.
1986 – 1987 Sanierungen der Nordseite und der Südwand.
1995 Entstehung der Wandleuchter.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler, Andreas Schmidt und Horst-Georg Schmidt 1973, 2011, 2022 und 2025
Kirchengeschichte: zitiert von dem Heft „Kleiner Inselkirchen-Führer – Kirche auf Usedom“ 2018 der Kirchengemeinden auf Usedom und aus dem Buch von Brigitte Metz „Kirchen auf Usedom und ihre Geschichte seit Otto von Bamberg 1128“ Verlag Störr Ostklüne, 3. Auflage 2009 ISBN 3937040234
Orgelgeschichte: Bestandesaufnahme und Sichtung vor Ort, zitiert aus dem Buch von Dietrich W. Prost „Orgeln auf Rügen und Usedom“ 1998 – ISBN 3921848342 Ulrike Schneider – Rensch Orgelbauverlag Lauffen ISBN 3921848342
Video zur Kirche von User JUB FOTOGRAFIE auf Youtube – Kanal




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