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Orgel: Ulm – Münster

Gebäude oder Kirche

Ulmer Münster

Konfession

Evangelisch

Ort

Ulm

Postleitzahl

89073

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Der Prospekt der großen Orgel von Eberhard Friedrich Walcker steht heute in einer Turmkammer. Ebenso befinden sich dort die Spieltischflanken des fünfmanualigen Spieltischs von 1927, die ersetzten Zungen der Chororgel und auch ein Modell der jetzigen Hauptorgel, was vermutlich von Walter Supper persönlich stammt und von ihm zu Anschauungzwecken für den Orgelneubau verwendet worden ist. Die letzten zwei Bilder sind von einem Orgelmodell welches angeblich noch aus Renaissancezeiten kommt. Damals mussten die Handwerker verhältnismäßig kleine Probestücke einreichen, bevor sie die Genehmigung zum Bau ihres eigentlichen Werkes bekamen. Ein ebensolches Probestück ist der Dreisitz im Chorraum (sichtbar auf dem Titelbild).

 

Gegenüberstellung der Dispositionen von 1856, 1890 und 1900

Bei dieser Gegenüberstellung handelt es sich um eine reine Vermutung. Wenn davon ausgegangen werden kann, dass 1890 tatsächlich, trotz leichter Umdisponierung, so viel Pfeifenmaterial wie möglich wiederverwendet wurde, dann ist es möglich, dass es sich bei den neu hinzugekommenen Registern um aus anderen Manualen genommene handelte. Diese sind farbig markiert. Es wäre zudem auch möglich, dass einer der beiden Violon 16‘ aus den Pedalen zum Contrabass 16‘ umbenannt wurde, dies ist in der Tabelle nicht angegeben.



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Dieser Beitrag enthält bisher fast ausschließlich die Dispositionen der so nicht mehr existierenden großen Orgeln im Ulmer Münster, eine genauer ausgearbeitete Orgelgeschichte wird peu à peu folgen. Ebenso wird ein einiger Zeit die Disposition mit Bildern zur jetzigen Orgel folgen.

1578 stellte Kaspar Sturm eine Orgel in der Turmhalle auf. Sie hatte 20 Register auf drei Manualen und Pedal. Insgesamt enthielt sich 16 Bälge und mechanische Traktur.

1597 bis 1599 baute Andreas Schneider die Orgel um und erweiterte sie auf 26 Register.

1730 bis 1735 baute Georg Friedrich Schmahl die Orgel, unter Beibehaltung des Prospekts und der Posaune 8′, welche aus Kupfer gemacht und feuervergoldet war, neu auf. Diese hatte 45 Register auf drei Manuale und Pedal. Dieses Instrument hatte zwölf Bälge, acht für die Manuale und vier fürs Pedal.

1831 nahmen die Ulmer erstmals Kontakt zu Eberhard Friedrich Walcker auf.

1838 entwarf Walcker ein Werk mit 63 Stimmen.

1849 Vertragsabschluss mit Walcker.

1856 stellte Walcker sein Opus 122 mit 100 Registern mit vier Manualen und zwei Pedalen auf mechanischen Kegelladen mit Barkerhebel fertig. Das Gehäuse hatte eine Höhe von 26,3 Metern, war 11,7 Meter breit und 8,39 Meter tief. Im Prospekt stand der 32′ Principal, wobei dessen größte Pfeife mit Fuß 11,6 Meter hoch war und einen Durchmesser von 0,58 Metern hatte.

1882 erforderte der Ausbau des Westturms den Abbau der Orgel und der Empore.

1889 wurde die Orgel mit nahezu gleicher Disposition wieder aufgebaut, das Pfeifenmaterial wurde wohl komplett übernommen, die 8′-Basis wurde aber etwas vergrößert. Die Tontraktur war wieder mechanisch mit Barkerhebel, die Registertraktur jetzt pneumatisch.
Der Prospekt sowie die Empore wurden vom Münsterbaumeister August Beyer vorgegeben. Da dieser Prospekt aber so niedrig war, dass die Pfeifen nicht dahinter passten, mussten über dem Prospekt Blindwände angebracht werden, hinter denen die großen Pfeifen verborgen wurden, die über das Gehäuse hinausragten.

Der Principalbass 32′ hatte leider keinen Platz mehr in der Orgel gefunden und wurde erst zwei Jahre später in der Turmhalle wieder aufgestellt. Ebenso wurde nachträglich die Crescendowalze durch einen Kniehebel ersetzt, mit dem man in einem voreingestellten Tempo auf und abschwellen konnte, wobei insgesamt 10 Schwelltempi voreinstellbar waren.

Disposition

Disposition 1578 von Kaspar Sturm ¹

Manual C, D – c“‘

Principal 8′

Cymbalum duplex

Quintadecima 2′

Duodecima 2 2/3′

Octaua 4′

Groß Copl Baß 16′

Mixtur 5–8-fach

Manual C, D – c“‘

Flauten 4′

Octava 2′ (sic!)

Cymbalum simplex

Posaune 8′

Regal 4′

Manual C, D – c“‘

Principal 4′

Copl 8′

Octaua 2′

Duodecima 1 1/3′

Mixtur (ca. 5–6-fach)

Pedal C, D – b

Principalbaß 16′ 2-fach

Mixtur 6–7-fach

Posaune 8′

Effektregister und Spielhilfen

Vogelsang

Tremulant in allen drei Manualen

 

Disposition 1730-35 von Georg Friedrich Schmahl

Gross Manual und Oberwerk C, D–c“‘

Quintadehna 16′

Principal 8′ (Prospekt)

Coppel 8′

Viola di Gamba 8′

Gemshorn 8′

Salicett 8′

Octave 4′

Traversa 4′

Spitzflöt 4′

Quinta 3′

Supperoctave 2′

Waldflöt 2′

Sesqui altera 4-fach

Mixtura 8-fach

Cimbel 5-fach

Fagotto 16′

Trompet 8′

Brustwerk C, D–c“‘

Coppel 8′

Quinta dehna 8′ (sic!)

Principal 4′ (Prospekt)

Flöte 4′

Octava 2′

Quintae 1 1/2′

Sesqui altera 3-fach

Mixtura 4-fach

Hautbois 8′

Rückwerk C, D–c“‘

Principal 8′ (Prospekt)

Coppel 8′

Quintadehna 8′

Octava 4′

Spitzflöte 4′

Quinta 3′

Supper octava 2′

Sesqui altera 3-fach

Mixtura 3-fach

Krumb horn 8′

Pedal

Principal 16′ (Prospekt)

Violon 16′

Subbass 16′

Octava 8′

Viola di Gamba 8′

Posaune 16′

Trompet 8′

Posaune 8′

Cornet 4′

Effektregister und Spielhilfen

Heerpauken

Vogel

Koppel I-P

Manualkoppeln

Tremulanten in allen Manualen

 

Disposition 1856 Eberhard Friedrich Walcker

I. Manual Hauptwerk C – f“‘

Man. Untersatz 32′ (ab c‘) *

Principal 16′

Tibia major 16′ *

Octava 8′ *

Gedeckt 8′ *

Flöte 8′ *

Viola di Gamba 8′

Gemshorn 8′ *

Salicional 8′ *

Quint 5 1/3′ *

Octava 4′ *

Flöte 4′ *

Rohrflöte 4′ *

Fugara 4′ *

Terz 3 1/5′ *

Octava 2′ *

Waldflöte 2′ *

Super Octava 1′ *

Cornett 10 2/3′ 8-fach

Sexquialtera 4′ 2-fach

Mixtur 8′ 5-fach

Mixtur 4′ 5-fach **

Scharff 2′ 5-fach

Contra Fagott 16′ *

Second Fagott 16′

Trompete 8′

Posaune 8′ **

Clarino 4′ **

Clarinetto 2′

II. Manual C – f“‘

Gedeckt 16′ *

Salicional 16′

Principal 8′ *

Gedeckt 8′ *

Flöte 8′ **

Quintatön 8′ *

Dolce 8′

Piffaro 8′ + 2′

Quint 5 1/3′

Octav 4′ *

Kl. Gedeckt 4′ *

Traversflöte 4′

Spitzflöte 4′ **

Viola 4′

Octav 2′ *

Piccolo 2′ *

Mixtur 8′ 8-fach **

Cymbal 1′ 3-fach **

Trompete 8′ **

Posaune 8′

Fagott 8′

Clarinette 8′

Corno 4′

III. Manual C – f“‘

Bourdon 16′ **

Principal 8′ **

Gedeckt 8′ **

Spitzflöte 8′ **

Harmonica 8′

Piffaro 8′ + 4′

Octava 4′ *

Gemshorn 4′ **

Dolce 4′ **

Nasard 2 2/3′ *

Octav 2′ **

Flautino 2′

Mixtur 4′ 5-fach **

Physharmonica 8′

Vox humana 8′

Oboe 4′

I. Pedal

Principalbass 32′ *

Grand Bourdon 32′

Principalbass 16′

Octavbass 16′ *

Violon 16′

Subbass 16′ *

Bourdon 16′

Quint 10 2/3′ *

Octava 8′ *

Flöte 8′

Viola 8′

Violoncell 8′

Terz 6 2/5′ *

Quint 5 1/3′ **

Octava 4′ *

Cornett 4′ 5-fach

Bombard 32′ *

Posaunenbass 16′ **

Fagottbass 16′

Trompete 8′ **

Posaune 8′

Clarine 4′ **

Corno Basso 4′

Cornettiono 2′ **

 

II. Pedal

Violon 16′

Gedeckt 16′

Flöte 8′

Flöte 4′

Hohlflöte 2′

Serpent 16′

Bassethorn 8′

Spielhilfen

Copula z. Physharm.

Tremulant z. Vox. hum.

Copula II. z. IV. Clav.

Copula I. z. II. Clav.

Copula II. z. III. Clav.

Copula II. Ped. z. II. Man.

Copula I. Ped. z. II. Ped

Copula IV. Man. z. I. Man.

Copula I. Ped. z. I. Man.

Calcantenwecker

Rollschweller

Schwellpedal für Physharmonika 8′

 

* 1969 ohne große Veränderung in die neue Orgel übernommen

** 1969 in veränderter Form in die neue Orgel übernommen

 

Disposition 1890 E. F. Walcker & Cie ²

I. Manual C – f“‘

Manual Untersatz 32′ (ab c)

Principal 16′ (C–A im Prospekt)

Tibia Major 16′

Viola di Gamba 16′

Octav 8′

Gedeckt 8′

Salicional 8′

Fugara 8′

Viola di Gamba 8′

Gemshorn 8′

Floete 8′

Doppelfloete 8′

Quint 5 1/3′ (aus Cornett)

Octav 4′

Fugara 4′

Rohrfloete 4′

Floete 4′

Terz 3 1/5′ (aus Cornett)

Quint 2 2/3′

Octav 2′

Waldfloete 2′

Super Octav 1′

Cornett 10 2/3′ 3 – 7-fach

Sexquialtera 4′ 2-fach

Mixtur 8′ 5-fach

Mixtur 4′ 7-fach

Fagott 16′

Posaune 8′

Basson 8′

Clarino 4′

Cornetto (o. Clarinett(o)) 2′

 

II. Manual C – f“‘

Gedeckt 16′

Salicional 16′

Principal 8′

Gedeckt 8′

Viola 8′

Dolce 8′

Quintatön 8′

Flöte 8′

Piffaro 8′ + 4′

Quintflöte 5 1/3′

Octav 4′

Spitzflöte 4′

Klein Gedeckt 4′

Viola 4′

Traversflöte 4′

Octav 2′

Piccolo 2′

Mixtur 2 2/3′ 8-fach

Cymbal 1′ 3-fach

Trompete 8′

Vox Humana 8′

Clarinette 8′

Corno 4′

Oboe 4′

III. Manual C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Gedeckt 8′

Spitzflöte 8′

Harmonica 8′

Voix Celeste 8′ (ab c 2-fach)

Oktav 4′

Gemshorn 4′

Dolce 4′

Nasard 2 2/3′

Octav 2′

Flautino 2′

Mixtur 4′ 5-fach

Trompete 8′

Physharmonica 8′

Clarine 4′

Pedal C – d‘

Principal(bass) 32′ (erst 1892 wieder eingebaut)

Grand Bourdon 32′ (eig. 16′ 5-fach)

Principalbass 16′

Octavbass 16′

Subbass 16′

Gedeckt 16′

Violon 16′

Contrabass 16′

Quint 10 2/3′ (aus Grand Bourdon)

Octav 8′

Flöte 8′

Hohlflöte 8′

Viola 8′

Violoncell 8′

Terz 6 2/5′ (aus Grand Bourdon)

Quint 5 1/3′

Octav 4′ (aus Cornett)

Flöte 4′

Hohlflöte 2′

Cornett 4′ 5-fach

Bombardon 32′

Posaunenbass 16′

Fagottbass 16′

Serpent 16′

Trompete 8′

Posaune 8′

Bassethorn 8′

Corno Basso 4′

Clarine 4′

Cornettino 2′

 

Koppeln, Tritte & Nebenzüge

Coppelung I. Manual zum Pedal

Coppelung II. Manual zum Pedal

Coppelung III. Manual zum Pedal

Coppelung III. Manual zum II. Manual

Coppelung IIII. Manual zum I. Manual

Coppelung II. Manual zum I. Manual

Collectivtritt für FFF

Collectivtritt für Tutti

Collectivtritt für FF

Collectivtritt für F

Collectivtritt für MF

Collectivtritt für P

Tritt für Piano-Pedal

Tritt für Mezzoforte-Pedal

Tritt für Forte-Pedal

Auslösung (aller Kombinationstritte und Handregisterabsteller)

Schwelltritt für III. Manual

Walze für Crescendo und Decrescendo

Auslösung der Crescendo-Walze

Registerzüge-Abstoßer (Handregisterabsteller)

Omnes Copulae

Tremulant zur Vox Humana

Calcantenzug

Zeiger für Crescendo und Decrescendo

Kombinationstritte der Orgel von 1890: Bei jedem Tritt werden die in der Tabelle eingetragenen Register zu den Registern der vorherigen Kombinationen hinzugefügt. Die Kombinantion FFF aktiviert alle Labialregister, die Zungen bleiben aus.

P

I. Manual

Salicional 8′

Flöte 8′

Gamba 8′

Gedeckt 8′

Flöte 4′

Rohrflöte 4′

II. Manual

Flöte 8′

Dolce 8′

Piffaro 8′

Viola 8′

Traversflöte 4′

III. Manual

Gedeckt 8′

Spitzflöte 4′

Harmonika 8′

Vox Coelestis 8′

Dolce 4′

Pedal

Gedeckt 16′

Subbass 16′

Violon 16′

Flöte 8′

Cello 8′

Viola 8′

Hohlflöte 8′

 

MF

I. Manual

Gamba 16′

Doppelflöte 8′

Gemshorn 8′

Fugara 8′

Fugara 4′

Waldflöte 2′

II. Manual

Salicional 16′

Gedeckt 8′

Principal 8′

Klein Gedeckt 4′

Spitzflöte 4′

III. Manual

Principal 8′

Gemshorn 4′

Flautino 2′

 

 

Pedal

Contrabass 16′

Octavbass 16′

Quint 10 2/3′

Octav 8′

Flöte 4′

 

F

I. Manual

Tibia 16′

Octav 8′

Octav 4′

Quinte 2 2/3′

Octav 2′

Mixtur 8′

II. Manual

Quintatön 8′

Octav 4′

Viola 4′

Piccolo 4′

 

III. Manual

Bourdon 16′

Octav 4′

Quinte 2 2/3′

Octav 2′

 

Pedal

Principal 32′

Principal 16′

Terz 6 2/5′

Quinte 5 1/3′

Octav 4′

Hohlflöte 2′

 

FF

I. Manual

Principal 16′

Quinte 5 1/3′

Mixtur 4′

Clarino 4′

Clarinetto 2′

 

II. Manual

Gedeckt 16′

Quinte 5 1/3′

Octav 2′

Vox Humana 8′

Clarinette 8′

Trompete 8′

Oboe 4′

III. Manual

Mixtur 4′

Physharmonica 8′

Pedal

Grand Bourdon 32′

Cornett 4′

Fagott 16′

Serpent 16′

Posaune 8′

Bassethorn 8′

Corno Basso 4′

Tutti

I. Manual

Man. Untersatz 32′

Cornett 10 2/3′

Sexquialter 4′

Super Octav 1′

Fagott 16′

Posaune 8′

II. Manual

Mixtur 8′

Cymbal 1′

Corno 4′

 

 

 

 

III. Manual

Trompete 8′

Clarino 4′

Pedal

Bombardon 32′

Posaune 16′

Trompete 8′

Clarino 4′

Cornettino 2′

FFF

Alle Labialstimmen

 

Disposition nach verschiedenen Umbauten und Erweiterungen ab 1900

I. Manual C – f“‘

Untersatz 32′

Principal 16′

Tibia major 16′

Viola di Gamba 16′

Octav 8′

Gemshorn 8′

Viola di Gamba 8′

Fugara 8′

Salicional 8′

Gedeckt 8′

Flöte 8′

Doppelflöte 8′

Violine 8′

Quinte 5 1/3′

Octav 4′

Fugara 4′

Rohrflöte 4′

Flöte 4′

Terz 3 1/5′

Quinte 2 2/3′

Octav 2′

Waldflöte 2′

Superoctav 1′

Cornett 8′ 5-fach

Sexquialter 2′ 4-fach

Mixtur 8′ 5-fach

Mixtur 4′ 7-fach

Fagott 16′

Posaune 8′

Orch. Oboe 8′

Basson 8′

Clarine 4′

Clarinetto 2′

II. Manual C – f“‘

Salicional 16′

Gedeckt 16′

Principal 8′

Flöte 8′

Quintatön 8′

Viola 8′

Gedeckt 8′

Dolce 8′

Piffaro 8′

Quintflöte 5 1/3′

Octav 4′

Spitzflöte 4′

Kleingedeckt 4′

Viola 4′

Traversflöte 4′

Octav 2′

Piccolo 2′

Mixtur 8′ 8-fach

Cymbal 1′ 3-fach

Trompete 8′

Vox humana 8′

Clarinette 8′

Corno 4′

Oboe 4′

III. Manual C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Spitzflöte 8′

Gedeckt 8′

Rohrflöte 8′ (*)

Flauto dolce 8′ (*)

Harmonika 8′

Aeoline 8′

Voix celeste 8′

Octav 4′

Gemshorn 4′

Dolce 4′

Nasard 2 2/3′

Octav 2′

Flautino 2′

Mixtur 4′ 5-fach

Trompete 8′

Physharmonika 8′

Clarine 4′

Im I. und III. Manual, oder in beiden Manualen gleichzeitig spielbar

Physharmonika 16′ (**)

Dulciana 8′ (**)

(* und ** in separaten Schwellkästen links und rechts der Orgel in Mauernieschen)

 

Pedal C – d‘

Principalbass 32′

Grand Bourdon 32′

Principal 16′

Octav 16′

Contrabass 16′

Violonbass 16′

Subbass 16′

Gedeckt 16′

Harm.-Bass 16′

Quinte 10 2/3′

Octav 8′

Hohlflöte 8′

Viola 8′

Violoncello 8′

Flöte 8′

Terz 6 2/5′

Quinte 5 1/3′

Octav 4′

Flöte 4′

Hohlflöte 2′

Cornett 4′ 5-fach

Bombardon 32′

Posaune 16′

Fagott 16′

Serpent 16′

Trompete 8′

Posaune 8′

Bassethorn 8′

Clarine 4′

Corno 4′

Cornettino 2′

 

Spielhilfen

Octavcoppel für *

** im I. Manual

** im III. Manual

** im I. und III. Manual

Handregistrierung „ex“

Tremolo zu Vox humana

Zeiger für Crescendo

Automatische Gangstellung des Generalcrescendo

Tempozeiger für Generalcrescendo

Calcantenglocke

Tutti-Coppel

Generalcrescendo „ex“

Im I. Manual:

– Piano

– Mezzoforte

– Forte

– Tutti

– Auslöser

Im II. Manual:

– Piano

– Mezzoforte

– Forte

– Tutti

– Auslöser

Im III. Manual:

– Piano

– Mezzoforte

– Forte

– Tutti

– Auslöser

 

Im Pedal:

– Piano

– Mezzoforte

– Forte

– Tutti

– Auslöser

Coppel I z. Ped.

Coppel II z. Ped.

Coppel III z. Ped.

Coppel II z. I Man.

Coppel III z. I Man.

Coppel III z. II Man.

Forte im II Man. u. Pedal

Mezzoforte im II Man. u. Pedal

Piano im II Man. u. Pedal

(In ZfI als …ped. z. Man. II)

Collectivzüge „ex“

Aufs ganze Werk wirkend u. sich gegenseitig auslösend:

– Piano

– Mezzoforte

– Forte

– Fortissimo

– Tutti

– Fortissimo ohne Zungenst.

Schwellung III Man.

Schwellung für * u. **

Contactschieber für elektr. Umschaltung von **

Disposition 1927 nach Umbau auf fünf Manuale

– folgt

 

Disposition 1969 nach Neubau durch E. F. Walcker & Cie mit Walter Supper

I. Rückpositiv C – a“‘

Kleinpraestant 8′

Metallgedackt 8′

Weidenpfeife 8′

Oktave 4′

Flötgedackt 4′

Gemsnasat 2 2/3′

Kleinoktave 2′

Waldflöte 2′

Terzian 1 3/5′ + 1 1/3′

Sifflöte 1′

Scharfmixtur 1′ 5–6-fach

Musette 8′

Vox humana 8′

Schalmei 4′

(Tremulant)

II. Hauptwerk C – a“‘

Großpraestant 16′

Großoktave 8′

Hölzern Flöte 8′

Spitzgamba 8′

Großnasat 5 1/3′

Doppeloktave 4′

Hohlflöte 4′

Scharfquinte 2 2/3′

Weitoktave 2′

Großmixtur 2′ 5–6-fach

Kleinmixtur 1′ 4–5-fach

Großtrompete 16′

Mitteltrompete 8′

Kleintrompete 4′

III. Brustwerk (schwellbar) C – a“‘

Flötenprinzipal 8′

Spitzgedackt 8′

Quintviola 8′

Prinzipal 4′

Koppelflöte 4′

Fugara 4′

Blockflöte 2′

Salicet 2′

Klein-Nasat 1 1/3′

Nonenpfeife 8/9′

Mixtur 2′ 5–6-fach

Zimbelpfeife 1/4′

Dulzian 16′

Hautbois 8′

Krummhorn 8′

Regal 4′

(Tremulant)

IV. Oberwerk (schwellbar) C – a“‘

Stillbordun 16′

Schwellprinzipal 8′

Hölzern Gedackt 8′

Harfpfeife 8′

Schwelloktave 4′

Rohrflöte 4′

Schwebend Harf 4′

Quintflöte 2 2/3′

Feldflöte 2′

Kleinterz 1 3/5′

Septimflöte 1 1/7′

Vogelpfeife 1′

Grobmixtur 2′ 7–8-fach

Corona 1/6′ 3-fach

Fagott 16′

Trompette 8′

Clarine 4′

(Tremulant)

V. Mittelwerk C – a“‘

Grand Bourdon 32′ (ab cis‘)

Quintadena 16′

Schwegelprinzipal 8′

Flute octaviante 8′

Spillpfeife 8′

Rauschoktave 4′ 3-fach

Gemshorn 4′

Großterz 3 1/5′

Dolkan 2′

Palettenkornett 4′ 3-fach

Große Mischung 2 2/3′ 6–7-fach

Klingend Zimbel 1/2′ 4-fach

Großtuba (B/D) 16′

Mitteltuba (B/D) 8′

Kleintuba (B/D) 4′

(Tremulant)

Pedal C – f‘

Großprinzipal 32′

Prinzipalbaß 16′

Subbaß 16′

Gedacktbaß 16′

Quintbaß 10 2/3′

Oktavbaß 8′

Spitzflöte 8′

Terzbaß 6 2/5′

Choralbaß 4′

Rohrpommer 4′

Nachthorn 2′

Theorbe 5 1/3′ 3-fach

Mixturbaß 4′ 6-fach

Bombarde 32′

Posaunenbaß 16′

Dulzianfagott 16′

Trompetenbaß 8′

Clairon 4′

Singend Kornett 2′

(Tremulant (Kleinpedal))

Spielhilfen

Koppeln: I/II, III/II, IV/II, V/II, IV/III, V/III, V/VI, III/I, IV/I, V/I, I/P, II/P, III/P, IV/P, V/P

15 Druckknöpfe, 17 Pistons, Rollschweller, zwei Schwelltritte, freie Kombinationen für alle Werke

 

Spielhilfen

Die Spielhilfen sind aus Gründen der Übersichtlichkeit mit in den Dispositionstabellen enthalten.

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Beitragsbild: Felix Alexander Oppeheim, 1856, bearbeitet von Tobias Rathgeb
Weitere Bilder: Tobias Rathgeb

Disposition der Orgel 1578, Abriss der Orgelgeschichte:
„Historische Orgeln : im Alb-Donau-Kreis, in Ulm, Hayingen und Zwiefalten“ Wolfgang Manecke & Johannes Mayr, Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm, 1999.
¹ Die Disposition der Orgel in diesem Beitrag ist ohne Gewähr, da sich dem VF die Aufteilung der Register auf die einzelnen Werke in der Quelle nicht vollständig erschließt.

Disposition der Orgel von 1730-35:
„Zeitschrift für Instrumentenbau“ Hrsg. Paul de Wit, 3. Jhrg., 21. Dezember 1882, S. 99f.

Disposition der Orgel 1856:
„Zeitschrift für Instrumentenbau“ Hrsg. Paul de Wit, 7. Jhrg., 1. September 1887, S. 428.
Abgeglichen mit „Disposition der Eberhard Friedrich Walcker-Orgel Opus 144 : nach der Vollendung im Jahre 1856 und die erhaltenen Register“ Gerhard Walcker-Mayer, 15. Juli 2005. Aus dieser Quelle ist zudem die Erhaltung einzelner Register entnommen.

Disposition der Orgel 1890:
„Die Riesen-Orgel im Ulmer Münster : mit 101 klingenden Registern und 6231 Pfeifen“ J. Graf, 1890.
„Zeitschrift für Instrumentenbau“ Hrsg. Paul de Wit, 11. Jhrg., 1. Oktober 1890, S. 1ff.
² Die Register haben in den beiden Quellen zum Teil unterschiedliche Schreibweisen oder gar Namen, hier wurde ein Mittelweg aus den zwei Dispositionen gewählt bzw. beide Namen angegeben.

Disposition der Orgel ab 1900:
„Zeitschrift für Instrumentenbau“ Hrsg. Paul de Wit, 21. Jhrg., 21. Dezember 1900, S. 221f.
Abgeglichen mit gewalcker.de

Disposition 1927: –

Disposition 1969:
„Orgeln der Gegenwart“ Wolfgang Adelung, Bärenreiter, 1972.
Abgeglichen mit walcker.com und aeoline.de / „ORGAN YEAR BOOK 1970“, wobei auch hier wieder gewisse Unterschiede zwischen den Dispositionen auftreten.

Disposition 1991: –

Des Weiteren:
„Zeitschrift für Instrumentenbau“ Hrsg. Paul de Wit, 12. Jhrg., 11. Juli 1892, S. 553f.
„Zeitschrift für Instrumentenbau“ Hrsg. Paul de Wit, 19. Jhrg., 21. Dezember 1898, S. 246f.

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