Orgel: Turgi – Reformierte Kirche
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Gebäude oder Kirche
Reformierte KircheKonfession
ReformiertOrt
TurgiPostleitzahl
5300Bundesland / Kanton
Kanton AargauLand
SchweizBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1960 Schleifladenorgel mit mittig fest angebautem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur, erbaut als Opus 334 von Orgelbau Metzler & Söhne (Dietikon/ZH) II/19.
2025 wird die reformierte Kirche Turgi entwidmet. Für die Orgel soll ein neuer Wirkungsort gefunden werden.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ C – e‘ Prospekt, ab f‘ innen Spitzflöte 8′ Naturguss konisch, ab c° Metall Octav 4′ Metall Hohlflöte 4′ C – H Metall ged., ab c° offen Nasard 2 2/3′ ab c°, Metall Octav 2′ Metall Terz 1 3/5′ ab c°, Metall Mixtur 2′ III – rep. c’/c“
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II Brustwerk im SW C – g“‘Gedackt 8′ C – H Holz ged., ab c° Metall ged. Suavial 4′ Metall Rohrflöte 4′ Metall rohrged. Nachthorn 2′ Metall Scharf 3 – 4 f. 1′ rep. a°/a’/a“, ab a‘ 4 f. Schalmei 8′ Stiefel/Becher Metall doppelt konisch
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Praestant 8′ C – H Kupfer, ab c° Metall Bourdon 8′ C – H Holz ged., ab c° Metall ged. Octav 4′ Metall Trompete 8′ Stiefel Holz, Becher unten Kupfer / oben Naturguss
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Prospektpfeifen Prinzipal 8′ C – e‘
Zusammensetzung Mixtur HW
C 2′ + 1 1/3′ + 1′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′
Zusammensetzung Brustwerk SW
C 1′ + 2/3′ + 1/2′
a° 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
a‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
a“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Stimmtonhöhe: a‘ = 440 Hz (bei 18 °C) – Stimmung gleichstufig
Spielhilfen
2 freie Kombinationen (B/C)
II – I, II – P, I – P als Registerwippen Nr. 1 – 3
Druckknöpfe unter erstem Manual: A (HR), B (FK 1), C (FK 2), Auslöser, Tutti
Fuß: II – I, II – P, I – P als Rastentritte, Tutti (ohne Terz 1 3/5′) als Hebeltritt auf der linken Seite, Schwelltritt II, A (HR), B (FK 1), C (FK 2) als Hebeltritte, Mixtur an, Scharf an, Trompete an als Rastentritte auf der rechten Seite
Gebäude oder Kirchengeschichte
1884 Entstehung der Gemeinde Turgi nach gemeindliche Trennung von Gebenstorf, Kirchort bleibt Gebenstorf.
Nach 1930 Planungen zum Bau einer reformierten Kirche in Turgi.
1936 wird ein Grundstück zum Bau eines Gemeindehauses geschenkt.
1959 – 1960 Bau der Kirche zu Turgi mit einem 20 Meter hohem Kirchturm nach Plänen der Architekten Hans Dubach & Walter Gloor (Bern) – Einweihung am 29. Mai 1960.
Die Fenster werden vom Künstlerpaar Paul und Simone Hänni-Bonzon (Baden) entworfen und zeigen Motive wie Stern, Engel, Taube, Löwe, Brot und Wein, Ochse, Kreuz, Evangelist Johannes und die Sprengung des Grabes. Ausführung durch die Firma Süss-Nägeli (Zürich) und dem Schmied Fritz Wittwer (Vogelsang).
1960 Aufzug eines fünfstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale c‘ + es‘ + as‘ + b‘ + c“.
1989 Entstehung des Wandteppichs im Chorraum mit dem Motiv der Schöpfung durch die Arbeit von Frauen aus Turgi nach einem Entwurf von Ladina Jaecklin-Pedretti (Ennetbaden).
2013 erste Planungen zum Bau einer neuen Kirche.
2025 Entwidmung der Kirche Ende Juli – Abschiedsgottesdienst am 25. Mai. Anstelle der Kirche soll der Bau neuer Mietwohnungen gefördert werden.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: zitiert von den Seiten der Kirchgemeinde (Link folgend), zitiert von der Seite „Reformierte Kirchen im Aargau“ – Link und der Denkmalpflege des Kantons Aargau – Link
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 2025, Bestandesaufnahme 2025 und Horst-Georg Schmidt 1988
Mit freundlicher Genehmigung der Kirchgemeinde.




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