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Orgel: Tschiertschen – Reformierte Kirche (ehem. St. Jakob und Christoph)

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Gebäude oder Kirche

Kirche (ehem. St. Jakob und Christoph)

Konfession

Reformiert

Ort

Tschiertschen (Chur)

Postleitzahl

7064

Bundesland / Kanton

Kanton Graubünden

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1820 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch, erbaut im Stil einer grossen Toggenburger Hausorgel auf einem Orgelstuhl linksseitig des Chorbogens durch Orgelbauer Heinrich Ammann (Wildhaus/SG) I/8 ohne Pedal.
1911 Restaurierung und Umgestaltung des Werkes durch Orgelbau Jakob Metzler (Felsberg). Dabei klangliche Veränderungen durch Ersatz der beiden aus Holz gefertigten Register durch Flauto 8′ und Salicional 8′. Die Orgel erhält zudem ein Pedal mit zwei selbständigen Registern und eine neue Balganlage I/9.
1951 Versetzung der Orgel in den Chorraum und Abtragung des Orgelstuhls (Empore).
1964 Restaurierung der Orgel mit teilweiser Rückführung der Originaldisposition unter Beibehaltung des erweiterten Pedals mit dem Subbaß 16′ (Entfernung des ergänzten Oktavbaß 8′) mit neuer Pedalklaviatur durch Orgelbau Metzler & Söhne (Dietikon) I/8.
1986 Renovierung des Werkes durch Orgelbau Felsberg AG.
2012 Ausreinigung der Orgel nach einer Kirchenrenovierung.

Disposition

Manual C – c“‘

Copel 8′                   Holz ged.

Prinzipal 4′              F – c“‘ Prospekt

Flöte 4′                    Holz offen

Quint 2 2/3′             ab c°, Holz offen, ab ds‘ Metall, flötig

Oktav 2′                  E – gs‘ Prospekt, ab a‘ innen

Superoktav 1′         Metall

Mixtur 3f 2/3′          rep. c°/c’/c“

 

Pedal C – d‘

Subbaß 16′            Holz ged., C – D gekröpft, hinter Gehäuse auf neuer Lade

 

 

 

Anmerkung Prospektpfeifen

Prinzipal 4′ im Prospekt: F – fs° Rundtürme aussen, g° – f‘ unteres Flachfeld Mitte, fs‘ – c“‘ äussere untere Flachfelder

Oktav 2′ im Prospekt: E – e° Spitzturm oben Mitte, f° – gs‘ obere äussere Flachfelder

 

Zusammensetzung Mixtur

C                             2/3′   1/2′   1/3′

c°                      1′   2/3′   1/2′

c‘           1 1/3′   1′   2/3′

c“    2′   1 1/3′   1′

 

Anordnung am Spieltisch

Linke Seite

Oktav 2′

Flöte 4′

Superoktav 1′

Subbaß 16′

 

Rechte Seite

Prinzipal 4′

Quint 2 2/3′

Copel 8′

Mixtur 3f 2/3′

Vermutliche Originaldisposition gemäss Friedrich Jakob und Willi Lippuner

Manual C – c“‘

Copel 8′

Principal 4′

Flöte 4′

Suavial 4′          ab c°

Quinte 2 2/3′     ab c‘

Oktave 2′

Superoktave 1′

Mixtur 2f. 2/3′

 

 

Umbau Metzler 1911 gemäss Friedrich Jakob und Willi Lippuner

Manual C – c“‘

Gedeckt 8′

Flauto 8′        ab c°

Salicional 8′   ab c°

Principal 4′

Flöte 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

 

Pedal C – f° ?

Subbass 16′

Oktavbass 8′

 

 

Spielhilfen

Pedalkoppel als Rastentritt auf der linken Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

Ca. 1310 existiert eine Kapelle im Dorf.
1405 erste urkundliche Erwähnung der Kapelle.
1438 erhält die baufällige Kirche ein neues Dach.
1450 – 1470 Entstehung von Fresken im Aussenbereich.
Um 1480 Bau des Kirchturmes.
1490 Guss und Aufzug einer Glocke des Giessers Hans Briesinger (Feldkirch).
Nach 1540 Einzug der Reformation.
1739 Entstehung der Kanzel.
1789 Aufzug einer zweiten Glocke der Giesserei Mathis (Chur).
1790 Entstehung einer neuen Decke im Schiff.
1848 Aufzug einer dritten Glocke, welche 1958 gegen eine 1662 gegossene Glocke der Kirche Praden eingetauscht wird.
1894 Entstehung des Buntglasfensters durch eine Stiftung.
1897 Turmrenovierung.
1951 Abtragung des Orgelstuhles und Zumauerung eines Fensters an der Ostseite im Zuge einer Renovation. Versetzung der Kanzel ins Kirchenschiff.
1958 Aufzug einer weiteren Glocke der Giesserei Rüetschi (Aarau). Nominale der Glocken a‘ (1789) + cs“ (1958) + e“ (1662) + fs“ (1490).
1979 Aussenrenovierung mit Freilegung des Katharinenfreskos.
1991 neues Schindeldach und Fassadenerneuerung.
2012 Innenrenovierung und Renovierung des Glockenstuhls nach Plänen des Architekten Ruedi Berchtold. Entdeckung von Wandmalereien aus der Zeit von 1471.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Mike Wyss
Kirchengeschichte: zitiert aus der Broschüre „Die Kirche von Tschiertschen“ von Martin Domann und Georg Jäger – Amedes Druck AG (Domat/Ems) 2014 und aus dem Buch von Hans Batz „Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden“ Band IV Seiten 70 – 72, Casanova Druck und Verlag AG – ISBN 3856372865
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel, zitiert aus der Broschüre „Die Kirche von Tschiertschen“ von Martin Domann und Georg Jäger – Amedes Druck AG (Domat/Ems) 2014, zitiert aus dem Buch von Hans Batz „Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden“ Band IV Seiten 70 – 72, Casanova Druck und Verlag AG – ISBN 3856372865 und aus dem Buch „Orgellandschaft Graubünden“ von Friedrich Jakob und Willi Lippuner – Verlag Bündner Monatsblatt 1994, Seiten 370 – 371

Orgel auf der Partnerseite Pipeorganpictures – Link

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