Orgel: Thulendorf – Dorfkirche
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Gebäude oder Kirche
DorfkircheKonfession
Evangelisch-lutherischOrt
ThulendorfPostleitzahl
18184Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1903 seitenspielige mechanische Schleifladenorgel mit rechtsseitig fest angebautem Spieltisch, erbaut von Orgelbauer Carl Börger (Gehlsdorf) I/5 angehängtes Pedal.
1989 Ausbau des Registers Lieblich Gedackt 8′ und Verwendung des Registers in der Orgel der Dorfkirche Rostocker Wulfshagen durch Orgelbauer Helmut Werner (Bautzen).
2025 wird eine Digitalorgel Gloria Optimus Trend angeschafft und am 18. Oktober 2025 eingeweiht. Die Börger-Orgel ist seit mehreren Jahrzehnten unspielbar. Es handelt sich bei der Börger-Orgel um die letzte rein mechanisch gebaute Schleifladenorgel in Mecklenburg.
Disposition
Manual C – f“‘Geigenprincipal 8′ Lieblich Gedackt 8′ fehlt Flöte 8′ Holz Vox celeste 8′ ab c°; C – H Flöte 8′ Octave 4′
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Pedal C – d‘fest angehängt
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Die Prospektpfeifen sind stumm.
Anordnung am Spieltisch
Linke SeiteGeigenprincipal 8′ Lieblich Gedackt 8′ Vox celeste 8′
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Rechte SeiteOctave 4′ Flöte 8′ Calcant |
Digitalorgel Gloria Optimus Trend
I Hauptwerk C – c““Principal 8′ Rohrflöte 8′ Quintadena 8′ Octave 4′ Spitzflöte 4′ Quinte 2 2/3′ Super-Octave 2′ Mixtur V Trompete 8′ Tremulant Piano
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II Schwellwerk C – c““Gedackt 8′ Viola da Gamba 8′ Voix Céleste 8′ Principal 4′ Blockflöte 4′ Quintflöte 2 2/3′ Waldflöte 2′ Terz 1 3/5′ Scharf III Fagott 16′ Oboe 8′ Tremulant Chimes
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Pedal C – f‘Principalbass 16′ Subbass 16′ Octavbass 8′ Gedacktbass 8′ Choralbass 4′ Hintersatz IV Posaune 16′ Trompete 8′ Cello (Orchesterstimme)
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Spielhilfen
Calcant als Registerzug auf der rechten Seite
Spielhilfen Digitalorgel
Koppel HW / PED, Koppel SW / PED, Koppel SW / HW als Registerwippen
Rechte Seite: Digitalanzeige, SONG, LEVELS, ↑, ↓, +, -, MENU ENTER, EXIT
Druckknöpfe unter erstem Manual: S, PIPESET, Sequenzer rückwärts, – -, 0 – 9, Sequenzer vorwärts, AUTO PED, ENC, ff, C
Fuß: Crescendo (Tritt), Schwellwerk (Schwelltritt II)
Gebäude oder Kirchengeschichte
13. Jahrhundert Bau der Kirche in Thulendorf.
15. Jahrhundert Vergrösserung der Kirche und Erweiterung um einen Chorraum.
1504 Aufzug einer Glocke.
Beschädigung der Kirche im Dreissigjährigen Krieg.
1644 und 1672 Entstehung der Wappenscheiben im Fensterbereich.
1663 Umgestaltung und Renovierung der Kirche. Vermutlich entstanden kurz vor dieser Zeit die Wandmalereien und Fresken, welche teilweise noch erhalten sind.
1664 Entstehung des Altargemäldes „Ecce Homo“.
1707 Arbeiten an der Kanzel, welche vermutlich in der Spätrenaissance entstanden ist.
1722 wird eine Glocke durch Giesser Michael Begun (Friedland) aufgezogen.
1886 Guss einer Glocke für die Kirche Kessin durch Giesser Eduard Albrecht (Wismar), welche zu einem nicht bekannten Zeitpunkt nach Thulendorf überführt wird – Nominale h‘ (1886) und c“‘ (1722).
1983 Abschluss einer umfangreichen Kirchenrenovierung. Die Kirche erhält einen neuen Fliessenboden.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Robert Schulz
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Robert Schulz
Kirchengeschichte: Eigene Sichtung vor Ort durch Robert Schulz, Angaben vor Ort, zitiert von den Seiten der Gemeinde und aus dem Buch von Fridrich Schlie „Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Grossherzogtums Mecklenburg-Schwerin“ 1896 und aus dem Buch „Die Bau- und Kunstdenkmale in der mecklenburgischen Küstenregion mit den Städten Rostock und Wismar“ Henschel-Verlag Berlin 1990 – ISBN 3362005233 sowie dem Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Mecklenburg-Vorpommern – Deutscher Kunstverlag 2000 – ISBN 3422030816
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel Robert Schulz, Angaben vor Ort und im Mecklenburgischen Orgelinventar
Kanal Orgeln im Norden von Robert Schulz
Kanal Glocken im Norden von Robert Schulz
Glockenvideo vom Kanal Glocken im Norden (Robert Schulz) auf Youtube




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