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Orgel: Sursee – Wallfahrtskirche St. Maria Hilf – Kapelle Mariazell

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Gebäude oder Kirche

Wallfahrtskirche St. Maria Hilf (Kapelle Mariazell)

Konfession

Katholisch

Ort

Sursee / Weiler Mariazell (Maria Zell)

Postleitzahl

6210

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „Sursee LU, Wallfahrtskapelle Mariazell, Vollgeläute“ von User Robin Marti KirchenGlocken – Youtube Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Circa 1750 ist eine Orgel vorhanden.
1863 Orgelneubau vermutlich durch Orgelbauer Johann Andreas Otto (Luzern).
1948 – 1949 Orgelneubau einer mechanischen Schleifladenorgel mit Freipfeifenprospekt und mittig fest eingebautem Spieltisch von Orgelbau Goll & Cie. (Luzern) I/8 + 1 Extension.

Derzeitige Orgel

1984 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut in ein barock nachempfundenes Gehäuse der beiden Schreiner Wey & Dubs (Sursee) mit Verzierungen von Hans Stalder (Sursee) durch Orgelbauer Walter Graf Orgelbau (Sursee) I/10. Einweihung am 16. Dezember 1984.
1998 und 2017 wird das Instrument durch die Erbauerfirma renoviert.

Disposition

Graf-Orgel

Manual C – g“‘

Holzgedackt 8′

Weidenpfeife 8′

Principal 4′ Bass/Disc. Prospekt

Koppelflöte 4′ Bass/Disc.

Oktave 2′ Bass/Disc.

Sesquialtera 2 f ab c° mit Terz

Mixtur 1 1/3′ (2-3 fach – rep. immer bei g ausser g“‘ – ab c° 3-fach)

Teilung bei h°/c‘

 

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Flötbass 8′

Fagott 8′

Goll-Orgel 1948 bis 1983 – Aufzeichnung Horst Georg Schmidt 21.05.1981

Manual C – g“‘

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Salicional 8′

Oktave 4′

Spitzflöte 4′

Superoktave 2′

Mixtur 3-4 fach 1 1/3′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Bourdon 8′ Verl. Subbass 16′

 

Spielhilfen

Graf-Orgel

Rechte Seite: Pedalkoppel als Register

Goll-Orgel

Pedalkoppel als Registerzug

Gebäude oder Kirchengeschichte

1275 erste Erwähnung der Kapelle Mariazell.
1371 ist Mariazell bereits Filialort von Sursee.
1594 Aufzug einer Glocke in den Dachreiter.
1602 Bau des Zell-Käppeli auf dem Grundstück.
1648 wird ein Kaplan vom Kloster Einsiedeln eingesetzt.
1657 – 1658 wird die erste Kapelle abgebrochen und durch eine grössere Kapelle ersetzt, da der Zustrom der Pilger sich stetig vergrösserte. Die Glocke aus dem Jahr 1594 wird übernommen und durch eine zweite Glocke ergänzt – Nominale d“ + f“.
1663 – 1665 Entstehung der Altäre und des Kruzifixes am Chorborgen durch Meister Hans Wilhelm Tüfel (Sursee). Die Pietà stammt aus der Bauzeit.
1723 Errichtung eines Steinkreuzes an der Stelle der ehemaligen Kapelle.
1729 und 1760 werden Ausbesserungen im Dachreiter vorgenommen.
1753 Entstehung des Kaplaneihauses.
1807 Verkauf der Kapelle und der Güter an die Luzerner Regierung.
1809 Renovierung der Kapelle und Einzug des Chorgitters und Bau einer neuen Kanzel. In dieser Zeit entsteht auch der Kreuzweg.
1851 Ausmalung der Decke und Entstehung der Muttergottes an der Fassade von Maler Anton Amberg (Sempach). Von ihm stammen auch die Seitenbilder des heiligen Josef und des heiligen Antonius von Padua.
1896 Gründung der Sprachheilschule Mariazell, die Betreuung obliegt den Baldegger Schwestern.
1949 – 1950 umfangreiche Gesamtsanierung der Kapelle. Die Muttergottesabbildung an der Fassade wird von Caspar Hermann renoviert. Im Deckenbereich werden von Maler Willi Huwiler (Ruswil) zwei zusätzliche Bilder erschaffen.
1981 Restaurierung der Kapelle und der angrenzenden Kaplaneigebäude unter der leitung des Architekten Willy Arnold (Liestal).
2005 Innenrestaurierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Datei Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Orgelgeschichte: eigene Sichtung und Spiel am 05.06.2019, Orgelarchiv Schmidt, zitiert Kunstführer Sursee (CH), Kapelle Mariazell von Lothar Emanuel Kaiser, 2. Auflage 2021 ISBN 9783898703796, Festschrift Einweihung der neuen Orgel am 16. Dezember 1984
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert Kunstführer Sursee (CH), Kapelle Mariazell von Lothar Emanuel Kaiser, 2. Auflage 2021 ISBN 9783898703796
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken – Youtube Kanal

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