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Orgel: Sursee – St. Georg

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Gebäude oder Kirche

St. Georg

Konfession

Katholisch

Ort

Sursee

Postleitzahl

6210

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

 

Glockenvideo „Sursee LU, Pfarrkirche St. Georg, Vollgeläute“ von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal

 

Orgelvideo „Orgelschule Sursee – Layra’s Video“ der Orgelschule Sursee – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1528 wird eine Orgel aus der Stadtkirche Zofingen nach Sursee umgesetzt.
1764 Bau einer Chororgel auf einer damals vorhandenen Seitenempore im Chorraum durch Josef Boller.
1812 wird eine neue Orgel gebaut, nach das alte Werk nach Zell (Luzern) veräussert wurde.
1878 wird das Instrument von 1812 an die Pfarrei Schötz (Luzern) verkauft.
1879 mechanische Kegelladenorgel, erbaut als Opus 16 mit mittig freistehendem Spieltisch und einem kleinen Fernwerk als Opus von Orgelbauer Friedrich Goll (Luzern) II/33. Die Chororgel wird abgetragen, da die neue Hauptorgel über ein Fernwerk verfügt.
1899 – 1900 Erweiterung der Orgel und des Fernwerkes und Umstellung auf röhrenpneumatische Traktur mit neuem freistehendem Spieltisch und drittem Manual für das Echo/Fernwerk durch Orgelbau Goll (Luzern) III/34.
1936 erneuter Umbau und Erweiterung mit neuem Freipfeifenprospekt und neuem Spieltisch, das Fernwerk wird stillgelegt und ein Rückpositiv als drittes Manual realisiert. Die Arbeiten führte Willisauer Orgelbau aus III/45 + 4 Transmissionen und 3 Auszüge.

Derzeitige Orgel

1974 Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch und mechanischer Spiel- und mechanisch/elektrischer Registertraktur, erbaut von Orgelbau Walter Graf (Sursee) III/44. Das Werk verfügt über 3 elektronisch steuerbare Kombinationsmöglichkeiten. Die Schnitzereien am gehäuse stammen von Hans-Peter Stalder (Sursee).

Die Expertise lag bei dem Orgelsachverständigen Professor Josef Bucher (Zürich/Essen) und dem Surseer Stadt-Organisten Franz Pfister. Das Gehäuse entwarfen die Wey-Architekten (Sursee) mit dem ausführenden Schreiner Josef Odermatt (Adligenswil). Die Einweihung spielte Professor Bucher am 23. Juni 1974 mit Werken von Bach, Hassler, Distler, Mozart (Phantasie f-moll KV 608) und Max Reger „Hallelujah, Gott zu loben“.

1988 Renovierung und Umintonierung der Mixturen- und Zungenregister durch Orgelbau Graf.
2001 Renovierung und Wechsel des Spitzgedackt 16′ gegen eine Flöte 4′ im Pedalwerk durch die Erbauerfirma Graf.

Disposition

Graf-Orgel 1974

I Rückpositiv C – g“‘

Gedeckt 8′ tiefe Octave Holz

Quintade 8′

Prinzipal 4′

Flöte 4′

Nasard 2 2/3′

Superokt. 2′

Terz 1 3/5′

Sifflet 1′

Zimbel 1′ 4-fach rep. c°/c’/b’/g“

Regal 16′

Krummhorn 8′

Tremolo

 

II Hauptwerk C – g“‘

Pommer 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′ tiefe Octave Holz

Oktave 4′

Gemshorn 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Mixtur 1 1/3′ 5-6 fach rep. A/g°/a‘

Kornett 8′ 5-fach ab c°

Trompete 8′

III Schwellwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Koppelflöte 8′

Spitzgamba 8′

Unda Maris 8′ ab c°

Suavial 4′

Nachthorn 4′

Flageolet 2′

Quinte 1 1/3′

Plein jeu 2′ 5-fach rep. B/a°/g’/f“

Fagott 16′

Trompete 8′

Oboe 8′

Clairon 4′

Tremolo

 

Pedal C – f‘

Prinzipal 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Spitzflöte 8′

Quinte 5 1/3′

Oktave 4′

Flöte 4′ (vor 2001 Spitzgedackt 16′)

Mixtur 2 2/3′ 4-fach

Posaune 16′

Trompete 8′

 

Goll / Willisau-Orgel 1936

I Hauptwerk C – g“‘

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Flöte 8′

Bordun 8′

Gamba 8′

Flauto dolce 8′

Salicional 8′ Tr. SW II

Oktave 4′

Flöte 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Cornet 4-5 fach 8′

Mixtur 3-fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g“‘

Bordun 16′

Geigen-Prinzipal 8′

Wienerflöte 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Gemshorn 4′

Traversflöte 4′

Quinte 2 2/3′ aus Mixtur

Piccolo 2′ aus Mixtur

Terz 1 3/5′ aus Mixtur

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Zimbel 3-4 fach 1′

Fagott 16′

Trompette harmon. 8′

Klarinette 8′

Vox humana 8′

Clairon 4′

Tremulant

 

III Rückpositiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

Boudon d’echo 8′

Prästant 4′

Blockflöte 4′

Flautino 2′

Mixtur 3-fach 1 1/3′

Klarinette 8′

Vox humana 8′

Schalmei 4′

Tremulant

Pedal C – d‘

Prinzipal 16′

Violon 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. SW II

Oktavbass 8′

Aeolsbass 8′ Tr. SW II

Cello 8′

Bass-Sesquialtera 2-fach 5 1/3′

Posaune 16′

Fagott 16′ Tr. SW II

Trompete 8′

 

Goll-Orgel 1879

I Hauptwerk C – f“‘

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Flöte 8′

Bordun 8′

Gamba 8′

Flauto dolce 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Cornet 4-5 fach 8′

Mixtur 3-fach 2 2/3′

Trompete 8′

 

II Schwellwerk C – f“‘

Bordun 16′

Liebl. Prinzipal 8′

Wienerflöte 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Bourdon d’echo 8′ FW

Gemshorn 4′

Flöte harmonique 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Clarinette 8′

Vox humana 8′ FW

Tremulant

——————

nach 1899 wird das Fernwerk im neuen Spieltisch als III. Manual festgelegt C – f“‘

Bourdon d’echo 8′ 

Flautino 4′ neu

Vox humana 8′

Tremulant

Pedal C – d‘

Prinzipal 16′

Violon 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Flötbass 8′

Cello 8′

Bombarde 16′

Trompete 8′

 

Spielhilfen

Graf-Orgel

Druckknöpfe unter Manual I: Kombinationen A, B, C, 0 (Auslöser)
Fuß: SW-RP (III-I), SW-HW (III-II), RP-HW (I-P), SW-Ped. (III-P), RP-Ped. (I-P), HW-Ped. (II-P) als Hebel, Schwelltritt III, Mixt. an, Zung. an, A, B, C, Pleno

Goll-Orgel nach Umbau 1936

3 freie Kombinationen, Normalkoppeln, Walze, Schwelltritt II, Walze, Zungeneinzelabsteller

Goll-Orgel 1900

II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, P, MF, F, FF, Tutti, Schwelltritte III und Fernwerk, Walze

Goll-Orgel 1879

II/I, I/P, II/P
Collektivtritte P, MF, F, FF, Tutti, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

7. Jahrhundert ist eine Kirche vorhanden, was Ausgrabungen der Neuzeit belegen konnten.
1256 erste urkundliche Erwähnung einer Kirche.
1461 Zerstörung der Stadtkirche durch Brand, anschliessender Wiederaufbau.
1636 Abbruch der baufälligen Kirche.
1638 Grundsteinlegung zum Bau der neuen Kirche, 1641 Einweihung der Kirche, welche nach Plänen des Baumeisters Jakob Berger erbaut wurde.
1640 werden die äusseren Seitenaltäre von Kaspar Tüfel errichtet. Aus dieser Zeit stammt auch der Taufstein.
1641 Chorgestühl von Bildhauer Michael Roth (Luzern).
1680 – 1690 Entstehung des Engelszyklus von der Bildhauerei Hans Wilhelm und Franz Tüfel (Sursee).
1726 erhält der Turm eine welsche Haube.
1751 – 1761 Umbau der Kirche im barocken Stil durch Baumeister Rey (Muri-Langendorf).
1753 Entstehung der Kreuzwegstationen von Jakob Carl Stauder (Konstanz).
1760 Innere Seitenaltäre von Christian Scharpf (Tirol), mit Blättern von Kaspar Roth und der Statue des heiligen Irenäus.
1777 neuer Hochaltar von Carlo Andrea Galetti (Altdorf) und Bildhauer Johann Baptist Babel (Einsiedeln).
1810 Kanzel von Johann Josef und Josef Leo Moosbrugger (Au/Bregenzerwald).
1878 Renovierung der Kirche. Entstehung der Deckengemälde durch Maler Carl Friedrich Deckler (Freiburg im Breisgau). Der Hochaltar erhält ein neues Hauptblatt von Paul Melchior von Deschwanden (Stans).
1922 Aufzug eines siebenstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale A° + c‘ + d‘ + f‘ + g‘ + a‘ + c“.
1935 Vergrösserung der Kirche nach Plänen des Baumeisters Otto Dreyer (Luzern). Die Seitenschiffe werden verbreitert und eine Taufkapelle neu gebaut. Maler Jakob Huwiler fertigt ein Gemälde von Papst Gregor an.
1936 Stuckarbeiten in den Seitenschiffen von Alois Griessel (Zug).
1985 – 1987 umfangreiche Restaurierung der Kirche nach Plänen des Surseer Architekt Gebriel Wey. In den Seitenschiffen wurden Statuen der Schmerzensmutter und von Johannes der Täufer aus dem 17. Jahrhundert auf Podeste gestellt. Ein neuer Ambo und Zelebrationsaltar werden errichtet.
1990 Rekonstruktion von Motiven an der Kanzel durch Hans Peter Stalder (Sursee).
2018 Entfernung des Chorgitters.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, zitiert aus „Die Pfarrkirche St. Georg in Sursee“ Schweizerische Kunstführer GSK von Hans-Christian Steiner Serie 80 Nr. 791 von 2006 – Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, eigene Sichtung und Spiel am 25. August 1987, 05. Juni 2019 und 17. Juni 2021, ergänzende Informationen aus dem Pfarrarchiv, Aufzeichnungen Horst Georg-Schmidt 1987, Angaben vor Ort von den Organisten D.Achermann, U.Zimmermann, Orgelbau Graf, Zeitung „Der Chorwächter“ diverse Ausgaben des Jahres 1879, Peter Fasler Disposition 1900 und 1936 – Link, Broschüre Orgelweihe in der Stadtkirche St. Georg, Sursee (Sonntag 23. Juni 1974)
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal
Orgelvideo der Orgelschule Sursee – Kanal

Internetauftritt der Kirchgemeinde

Internetauftritt der Konzertreihe Klangraum in Sursee

Orgelschule Sursee

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