Orgel: Sulzburg – Seliger Bernhard von Baden und Herz-Jesu
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Gebäude oder Kirche
Seliger Bernhard von Baden und Herz-Jesu (profaniert)Konfession
KatholischOrt
SulzburgPostleitzahl
79295Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
Vor 1968 ist keine Pfeifenorgel in der Kirche vorhanden, die neue Orgel wurde mit der Erweiterung der Kirche beschafft.
Derzeitige Orgel
1968 Kegelladenorgel mit seitlich freistehendem Spieltisch (rechte Seite) und elektropneumatischer Traktur, erbaut mit Freipfeifenprospekt von der Orgelbauanstalt Schwarz Inh.E.Pfaff Orgelbaumeister Überlingen) II/9 + 2 Transmissionen und 1 Windabschwächung.
2024 wird die Kirche geschlossen und die Orgel verkauft.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Principal 8′ C – G innen gekröpft, GS – b“ Prospekt, ab h“ innen Weidenpfeife 8′ C – A Metall ged., ab H Metall offen Koppelflöte 4′ Metall ged., ab gs“ offen Mixtur 1 1/3′ 3-4 f. ab c° 4 f. – rep. c°/c’/c“
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II Positiv C – g“‘Gedackt 8′ C – H Holz ged., ab c° Metall ged. Principal 4′ Metall Nasat 2 2/3′ Metall Schwiegel 2′ Metall, ab gs° konisch Tremolo |
Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Zartbass 16′ Windabschwächung Subbass 16′ Gedacktbass 8′ Tr. II Choralbass 4′ Tr. II
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Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Spielhilfen
1 freie Kombination mit separaten Schaltungen für Ober II / I und Unter II / I
Linke Seite: Schaltungen Pianopedal (frei einstellbar mit Pedalkopppeln)
Rechte Seite: Crescendo-Anzeiger 0 – 30
II / I, I / P, II / P, Oberoktave II / I (nicht ausgebaut), Unteroctave II / I (ab c°)
Druckknöpfe unter erstem Manual: Fr.Komb.an, Tutti, Auslöser, Aut.P P. an, Cresc. ab
Fuß: Crescendo (Walze – Tritt)
Gebäude oder Kirchengeschichte
1910 Bau der Kirche Herz-Jesu zu Sulzburg.
1911 Aufzug eines dreistimmigen Geläuts der Giesserei Benjamin Grüninger (Villingen) – Nominale e“ + fs“ + gs“.
1923 Einweihung der Kirche.
1925 Ergänzung der beiden grösseren Glocken, welche im Weltkrieg abgegeben wurden, durch zwei neue Grüninger-Glocken – Nominale ds“ + fs“ + gs“ (1911).
1942 erneute Abgabe der beiden grösseren Glocken zu Rüstungszwecken.
1954 Aufzug zweier neuer Glocken der Giesserei F.W.Schilling (Heidelberg) – Nominale es“ + fs“ + gs“ (1911).
1966 – 1967 Umbau und Erweiterung der Kirche durch ein Querschiff beidseitig des Chorraumes nach Plänen des Erzbischöflichen Bauamts unter der Leitung von Egmont Reis (Freiburg/Breisgau). Die Fenster und Glasmalereien wurden von Edzard Seeger (München) gestaltet. Die Statuen der Muttergottes und des Johannes wurden aus der ursprünglichen Kirche übernommen.
1974 Kreuzweg von Wolfgang Kleiser (Urach).
2024 Profanierung der Kirche am 14. Juli 2024.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Mike Wyss
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort und zitiert aus dem Buch von Johannes Helm „Kirchen + Kapellen im Markgräflerland“ 1989, Seiten 378 – 379 – ISBN 3921709164
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Eigene Sichtungen und Spiel 1987 und 2024
Orgel auf der Partnerseite Pipeorganpictures – Link




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