Orgel: Süderholz / Groß Bisdorf – Dorfkirche
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Gebäude oder Kirche
DorfkircheKonfession
Evangelisch-lutherischOrt
Süderholz / Groß BisdorfPostleitzahl
18516Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1889 mechanische Hängeventilladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Kirchenraum), erbaut als Opus 180 von Orgelbauer Paul Mehmel (Stralsund) – Firmenschild F. A. Mehmel Sohn Stralsund & Wismar II/10 – Orgelabnahme 28. Mai 1889. Gemäss der Werksliste wird die Orgel als Opus 72 geführt. Die Liste führt bekannte Neubauten bis zu Opus 77 im Jahr 1894, in welchem die Firma nach dem Tod Paul Mehmels aufgegeben wird.
1997 Restaurierung des Werkes durch W. Sauer Orgelbau (Müllrose).
2026 ist eine Sanierung der Orgel durch Eberswalder Orgelbau geplant.
Disposition
I Hauptwerk C – f“‘Bordun. 16′ Holz ged.; ab fs“ Metall ged. Principal. 8′ C – FS Holz innen; G – h° Prospekt (ausser d°/ds°) – Anm. 1; ab c‘ innen Gedackt. 8′ C – f° Holz ged.; ab fs° Metall ged. Octave. 4′ C – H Prospekt – Anm. 2; ab c° innen Prog. harm. bis 3. Fach 2′; ist 1 -3 fach; ab c° 2 fach; c‘ 3 fach
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aII Oberwerk C – f“‘Hohlflöte. 8′ C – f° aus Gedackt. 8′; ab fs° Holz offen Viola di Gamba. 8′ C – FS aus Principal. 8′; G Holz; ab GS Metall Flauto dolce. 4′ C – F Holz ged.; ab FS Metall ged.; ab fs“ konisch
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Pedal C – d‘Subbass. 16′ Holz ged. Violon. 8′ Holz offen
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Anmerkung 1 – Principal. 8′ im Prospekt : G – cs° Mittelfeld, e° – h° Aussenfelder
Anmerkung 2 – Octave. 4′ im Prospekt : C – DS Mittelfeld, E – H Aussenfelder
Zusammensetzung Prog. harm. bis 3. Fach HW
C 2′
c° 2 2/3′ + 2′
c‘ 4′ + 2 2/3′ + 2′
Spielhilfen
Pedal Coppel. (durchkoppelnd), Calcanten=ruf. (ohne Funktion) als Registerzüge links, Evacuant., Manual Coppel. als Registerzüge rechts
Fuß: Tutti-Tritt
Gebäude oder Kirchengeschichte
Nach 1250 Errichtung einer kleinen Kirche im Ort.
14. Jahrhundert Bau der Dorfkirche mit Sakristei, der bestehende Kirchbau wird zum Chorraum.
15. Jahrhundert Entstehung des Kruzifixes und des Turmaufsatzes.
Um 1650 Entstehung der Kanzel mit Schalldeckel und des Altaraufsatzes (andere Quellen geben das Jahr 1703 für die Entstehung der Kanzel und des Altares an).
1722/23 Entstehung der der Malereien im Kirchenraum und des Tonnengewölbes.
1751 neue Turmkugel.
1773 Guss und Aufzug einer Glocke des Giessers Gottlieb Metzler (Stralsund).
1791 Erneuerung des Turmobergeschosses.
18. Jahrhundert Entstehung der Südempore mit Wappen und Bilddarstellungen.
1926 Aufzug einer zweiten Glocke aus Bronze.
Nach 1960 umfangreiche Innenrenovierung.
1995 Überarbeitung des hölzernen Turmuhrziffernblattes. Restaurierung und Freilegung der Bilderdecken.
2023 Neueindeckung des Daches vom Kirchenschiff und des Chorraumes.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Robert Schulz
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Robert Schulz
Kirchengeschichte: Eigene Sichtung vor Ort durch Robert Schulz, Angaben vor Ort, zitiert aus dem Buch „Dorfkirchen Landeskirche Greifswald“ von Norbert Buske und Gerd Bauer 1987 – Verlagsanstalt Berlin sowie Offene Kirchen I „Recknitz bis zum Strelasund“ 2006 – Thomas Helms Verlag, Autoren Jana Olschewski und Thomas Helms
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel Robert Schulz, Angaben vor Ort
Kanal Orgeln im Norden von Robert Schulz




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