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Orgel: Starrkirch-Wil – St. Peter und Paul

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Gebäude oder Kirche

St. Peter und Paul

Konfession

Christkatholisch

Ort

Starrkirch-Wil

Postleitzahl

4657

Bundesland / Kanton

Kanton Solothurn

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Ende des 18. Jahrhundert soll eine kleine Orgel vorhanden gewesen sein.
Nach 1816 Orgelneubau.
Um 1900 ist ein Harmonium zur Gemeindebgeleitung vorhanden.

Derzeitige Orgel

1957 elektrische Kastenladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut von der Firma Kleinorgelbau der Genossenschaft Hobel Zürich Altstetten Inh. Heinrich Dörig in Kooperation mit Orgelbau Maag AG (Zürich) auf zwei Manualen und Pedal. Die Kooperation mit Maag lässt erahnen, dass es sich vermutlich um eine Art Multiplexorgeln mit Extensionen und Transmissionen handelte.
1967 wird das Werk neu aufgebaut und erhält Schleifladen mechanische Spiel- und röhrenpneumatische Registertraktur, die Disposition wird verändert und das Werk erweitert. Diese Arbeiten führt Orgelbauer Heinrich Pürro (Willisau) aus II/12.
1998 wird das Werk einem umfangreichen Klangumbau unterzogen, welcher durch Orgelbauer Bernhard Fleig (Basel) ausgeführt wird. Neben einer Überarbeitung der Windversorgung und der Spieltraktur, werden Register umgestellt, eine Erweiterung um eine Zungenstimme vorgenommen und die Intonation verändert.
2008 Ausreinigung durch Orgelbau Fleig.
2018 befindet sich das Werk in einem guten Zustand. Die Kirche wird von der christkatholischen Gemeinde aufgegeben und wird fortan von der Ortsgemeinde Starrkirch-Wil genutzt, welche den Raum für kulturelle Veranstaltungen und Konzerte öffnet. Es finden weiterhin kirchliche Veranstaltungen und Abdankungen in unregelmäßigen Abständen statt.

Disposition

Disposition nach 1998

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′ C – c° Holzpfeifen neu 

Gemshorn 8′

Oktave 4′ aus II

Oktave 2′

Mixtur 3-fach 1 1/3′ aus II in veränderter Zusammenstellung mit neuen Pfeifen

II Manual C – g“‘

Salicional 8′ C – GS mit Gedeckt

Gedeckt 8′

Blockflöte 4′ aus I

Quinte 2 2/3′ mit neuen Pfeifen ergänzt

Flageolett 2′

Terz 1 3/5′ ab c° 1998 anstelle Nachthorn 4′

Dulzian 8′ neu 1998

Pedal C – f‘

Subbass 16′

 

Disposition 1967

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Gemshorn 8′

Blockflöte 4′

Oktave 2′

II Manual C – g“‘

Salicional 8′ C – GS mit Gedeckt

Gedeckt 8′

Principal  4′

Nachthorn 4′

Quinte 2 2/3′

Flageolett 2′

Mixtur 5-6 fach 2′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

 

Spielhilfen

1 freie Kombination
II – I, I – Ped., II – Ped. als Registerwippen
Spieltisch unter Manual I als Druckknöpfe: Handreg., Fr.Komb., Forti, Tutti, Ausl.
Fuß: II – I, I – Ped., II – Ped. als Einhaktritte – Handreg., Fr.Komb., Forti, Tutti als Fußhebel

Gebäude oder Kirchengeschichte

1036 wird von einer Kirche berichtet, welche dem Stift Beromünster überschrieben wird. Schätzungsweise bestand schon Ende des 8. Jahrhunderts eine Kirche im Ort.
1498 wechselt der Besitz zum Kloster Schönenwerd.
1671 – 1672 Bau der heutigen Dorfkirche in Starrkirch-Wil.
1678 Bau des Pfarrhauses.
1812 -1816 Erweiterung des Langhauses nach Kirchenbrand. Ausstattung der Kirche mit neuen Altären, einer Kanzel und einem Kreuzweg.
1872 wird die Kirche der christkatholischen Gemeinde überlassen.
1966 – 1967 umfangreiche Kirchenrenovierung, Entfernung der Altäre und Ersatz durch einen Blockaltar, darüber wird ein Holzkruzifix als Zentrum eingesetzt. Die Kanzel wird durch einen Ambo ersetzt und der Kreuzweg entfernt. Lediglich die Statuen des heiligen Urs und des heiligen Viktors bleiben an den Stellen der ehemaligen Seitenaltäre erhalten.
1989 Renovierung des Pfarrhauses.
1995 Entstehung der Glasmalereien in neuen Fenstern, ausgeführt von Glasatelier Engeler (Andwil) nach Plänen von Schwester Raphaela Bürgi (Ingenbohl).
2008 Innenrenovierung.
2018 Beschluss der Kirchgemeinde, die Kirche Starrkirch nicht mehr als Gemeindekirche zu nutzen.
2021 Übernahme der Kirche durch die Ortsgemeinde, welche den Raum für kulturelle Veranstaltungen und Konzerte öffnet. Es finden weiterhin kirchliche Veranstaltungen und Abdankungen in unregelmäßigen Abständen statt.
Über die Herkunft und das Alter der drei Glocken ist soweit nichts bekannt – Nominale h‘ + dis“ + g“.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Pommer und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde und der politischen Gemeinde Starrkirch-Wil
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt, eigene Sichtungen mit Johannes Pommer u.a. am 02.08.2018

Internetauftritt der Kirchgemeinde Olten
Internetauftritt der Gemeinde Starrkirch-Wil

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