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Orgel: Stansstad – Heilige Familie

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Gebäude oder Kirche

Heilige Familie

Konfession

Katholisch

Ort

Stansstad

Postleitzahl

6362

Bundesland / Kanton

Kanton Nidwalden

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „STANSSTAD: (CH – NW) Geläute der Pfarrkirche zur Heiligen Familie“ von User Niklausglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Zu der Geschichte der Vorgängerorgel gibt es verschiedene Darstellungen
1946 wird eine gebrauchte Orgel erworben und mit neuem freistehendem Spieltisch, Freipfeifenprospekt und elektropneumatischer Traktur von Orgelbau Goll & Cie. (Luzern) aufgestellt II/20 + 1 Transmission.

Die Orgel soll aus Teilen der Gollorgel der Nydeggkirche in Bern entstanden sein, welche im Jahr 1912 als Opus 389 von Orgelbau Goll & Cie. (Luzern) mit 28 klingenden Registern erbaut wurde. Gemäss Untersuchungen der Orgel der Pfarrkirche Zur heiligen Dreifaltigkeit in St. Gallen wurde festgestellt, dass die Gollorgel der Nydeggkirche im Neubau von Orgelbau Genf AG im Jahr 1952 in St. Gallen wiederverwendet und um ein Positiv (weiteres Manual) erweitert wurde. In Stansstad stand somit vermutlich ein Neubau von Goll unter Verwendung älterer Teile anderer Instrumente. Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass eventuell einzelne Register aus der Nydeggkirche stammen könnten.

Derzeitige Orgel

1990 mechanische Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch, erbaut von Orgelbauer M.Mathis & Söhne (Näfels) III/28.
Die Einweihung fand am 08. April 1990 mit dem Luzerner Organisten Sigisbert Koller statt, die Expertise lag bei Josef Holtz (Frauenfeld).
2009 wird das Werk durch die Erbauerfirma renoviert.

Disposition

Mathis-Orgel 1990

I Rückpositiv C – g“‘

Gedackt 8′ tiefe Octave Holz

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Octave 2′

Sifflöte 1 1/3′

Scharf 1′ 3-fach rep. immer bei c

Krummhorn 8′

II Hauptwerk C – g“‘

Burdon 16′  [sic]

Principal 8′

Hohlflöte 8′ tiefe Octave Holz

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Mixtur 1 1/3′ 3-4 fach ab d‘ 4. Chor rep. immer bei d

III Schwellwerk C – g“‘

Suavial 8′ tiefe Octave mit Rohrgedackt

Rohrgedackt 8′

Trichterflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 2′ 3-4 fach ab GS 4.Chor rep. immer bei ds und c“‘ statt ds“‘

Trompete 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Praestantfl. 8′

Octave 4′

Fagott 16′

Zinke 8′

 

 

Goll-Orgel 1946

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Salicional 8′ aus II SW

Octave 4′

Gedacktflöte 4′

Octave 2′ verm. Auszug aus Mixtur

Mixtur 4-5 fach 2′

II Schwellwerk C – f“‘

Still Gedackt 16′

Geigenprincipal 8′

Konzertflöte 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Flöte 4′

Quinte 2 2/3′ ab c°

Waldflöte 2′

Mixtur 3-5 fach 1 1/3′

Trompete 8′

Tremulant

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. II

Octavbass 8′

Choralbass 4′

 

Spielhilfen

Mathis-Orgel 1990

Fuß: RP-HW (I-II), SW-HW (III-II), RP-PED (I-P), SW-PED (II-P), HW-PED (III-P) als Einhaktritte, Pleno AN/AB (schaltet die Register Principal 8’/Octave 4’/Octave 2’/Mixtur 1 1/3′ im HW und Subbass 16’/Praestantfl.8’/Octave 4′ Pedal), Schwelltritt III, Einführungstritte Trompete 8′, Fagott 16′, Zinke 8′

Goll-Orgel 1946

1 freie Kombination
II/I, II/P, I/P, Super II, Super II/I, Sub II (ab c°), Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1502 ist die erste Kapelle in Stansstad nachweisbar.
Ab 1580 finden erste Gottesdienste in Stansstad statt.
1628 Weihe einer neuen St. Anna-Kapelle.
1708 wird eine grösser Kapelle an der gleichen Stelle durch den Konstanzer Bischof eingesegnet.
1789 Zerstörung des Bauwerkes durch Brand und plündernde einfallende Truppen.
1801 Wiederaufbau.
1850 Vergrösserung des Langhauses zu einer kleinen Kirche, dabei erhält das Kirchlein neue Kreuzwegstationen.
1891 Renovierung der St. Anna-Kirche.
1937 Erwerb eines Baugrundstückes zum Bau einer grösseren Kapelle.
1943 Abbruch der alten Kapelle.
1942 – 1943 Baud der Kirche unter der Leitung des Architekten Karl Strobel (Zürich) – Einweihung am 27. Juni 1943.
1957 – 1961 Innenrenovierung und Neugestaltung des Chorraumes mit einem Altarbild mit einer Mariendarstellung.
1959 Aufzug eines fünfstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale c‘ + es‘ + f‘ + g‘ + b‘.
1989 umfangreiche Renovierung der Kirche.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, eigene Sichtung und Spiel am 12.10.2016, Vorgängerorgel Disposition gemäss Wiedergabe von Peter Fasler (Orgelverzeichnis Schweiz), Angaben Andreas Zwingli – Orgelbau Späth.
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