Orgel: St. Niklaus / Herbriggen – Mariä Namen
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Gebäude oder Kirche
Mariä NamenKonfession
KatholischOrt
St. Niklaus / HerbriggenPostleitzahl
3927Bundesland / Kanton
Kanton WallisLand
SchweizBildergalerie + Videos
Pfarrkirche Mariä Namen
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Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
In der Kapelle von 1855 existierte bereits eine Orgel.
Derzeitige Orgel
1955 Aufstellung und Erweiterung der 1938 von Orgelbau Th. Kuhn AG (Männedorf) für das Kloster Grimmenstein in Walzenhausen erbauten pneumatischen Taschenladenorgel mit neuem Freipfeifenprospekt durch Orgelbau Gebrüder Späth (Rapperswil) II/9. Das Instrument wies ursprünglich 7 Register auf. Bei der Aufstellung in Herbriggen wurde der Spieltisch entsprechend verändert und mittig freistehend (Blickrichtung Chor) aufgestellt. Die Expertise 1938 oblag Pater Stefan Koller und die Intonation Rudolf Ziegler.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Principal 8′ C – H Holz offen; ab c° Zink; ab fs° Metall Gedeckt 8′ C – H Holz ged.; ab c° Metall ged.; ab c“‘ offen, konisch, 1955 Octav-Flöte 4′ C/CS Zink; ab D Metall Mixtur 2 2/3′ Metall – rep. f°/c’/fs“; C 2′!; 1955
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II Positiv C – g“‘Flöte 8′ C – DS Holz ged.; ab E Holz offen, innenlabiiert Salicional 8′ Metall Spitzflöte 4′ Metall, leicht konisch Waldflöte 2′ C/CS Zink; ab D Metall
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged.
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Die Prospektpfeifen sind Blindpfeifen
Zusammensetzung Mixtur HW
C 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
f° 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
c‘ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
f“ 5 1/3′ + 4′ + 2 2/3′ + 2′
Gebläse: G. Meidinger, Basel; Typ: DFO1202/NTK31; Nr.:V2008/9; 2’800U/min.
Spielhilfen
1 freie Combination
II.-P., I.-P., II.-I. als Registerwippen
Druckknöpfe unter erstem Manual: Freie Combination (an), 0., MF., Tutti
Fuß: I.-P., II.-P., II.-I. als Rastentritte auf der rechten Seite
MF. schaltet:
II – Salicional 8′ / Spitzflöte 4′
I – Gedeckt 8′ / Octav-Flöte 4′
P – Subbass 16′
Koppeln II.-P., II.-I.
Tutti schaltet alle Register und Koppeln
Gebäude oder Kirchengeschichte
1800 Bau einer Kapelle in Herbriggen anstelle einer älteren Kapelle.
1855 Neuaufbau der Kapelle.
Vor 1928 Abtragung der Kapelle.
1928 Bau der heutigen Kirche nach Plänen des Architekten Alois Anthamatten (Stalden). Der Hochaltar wird von Bischof Bieler gestiftet. Die beiden Seitenaltäre stammen aus anderen Kirchen der Umgebung.
1933 Erhebung zur eigenständigen Pfarrei.
1938 Aufzug eines vierstimmigen Geläuts der Glockengiesserei Staad (Rorschach) – Nominale fs‘ + a‘ + h‘ + d“.
2019 umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Innenraum.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt, Roman Hägler und Mike Wyss
Kirchengeschichte: zitiert von den Seiten der Pfarrei (Link folgend), eigene Sichtung vor Ort
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2023, zitiert aus den Dokumenten von Rudolf Bruhin „Das Wallis als Orgellandschaft“ und „Die Orgeln des Oberwallis“ sowie dem Orgelportrait von Orgelbau Kuhn – Link
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