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Orgel: Sörenberg – St. Maria Himmelfahrt (Wallfahrtskirche)

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Gebäude oder Kirche

St. Maria Himmelfahrt

Konfession

Katholisch

Ort

Sörenberg

Postleitzahl

6174

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1868 Erwähnung eines Harmoniums.
1965 Beschaffung einer elektronischen Orgel.

Derzeitige Orgel

1994 hinterspielige mechanische Schleifladenbrüstungsorgel, erbaut auf der zweiten Empore von Orgelbau Cäcilia AG (Kriens) II/10. Das Pedal verfügt über kein eigenständiges Register, die Manualwerke können gekoppelt werden. Die Register Mixtur HW und Hörnlein POS ziehen stets das 2′ Register mit und sind somit ein Chor dieser Register – Einweihung am Sonntag, 11. September 1994. Die Expertise oblag Werner Endner (Luzern), welcher auch das Einweihungskonzert ausführte.
2010 Renovierung durch die Erbauerfirma.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′                C – G Rohrflöte 8′, ab GS – Prospekt Anm. 1

Rohrflöte 8′               C – H Holz ged., ab c° rohrged.

Oktav 4′

Flöte 4′                      C – g“ Metall ged., ab gs“ offen konisch

Oktav 2′

Mixtur 4f. 2′               rep. g°/c“/d“‘ (zieht Oktav 2′ stets mit als 4. Chor)

 

II Positiv C – g“‘

Gedackt 8′                   C – H Holz ged., ab c° Metall ged.

Blockflöte 4′                 konisch

Flageolet 2′                  zylindrisch

Hörnlein 3f. 2 2/3′        (zieht Flageolet 2′ stets mit als 3. Chor)

 

Pedal C – f‘

kein eigenständiges Pedalregister

 

Anm. 1 – Prinzipal 8′ im Prospekt GS – f° Aussenfelder, c‘ – fs‘ Mittelfeld, gs‘ – e“ Flachfelder Mitte

 

Zusammensetzung Mixtur HW:

C                                                2′  +  1 1/3′  +  1′  +  2/3′

g°                                2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′  +  1′

c“                        4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

d“‘              8′  +  4′  +  2 2/3′  +  2′

Spielhilfen

Fuß: I – II (koppelt II – I), II – Ped., I – Ped. als Rastentritte auf der linken Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

1661 Bau einer ersten Marienkapelle in Sörenberg.
1813 Planung der Sörenberger Kirche durch Baumeister Niklaus Purtschert.
1823 Beschluss zum Neubau der Kirche anstelle der baufälligen Kapelle.
1824 – 1825 Bau der Kirche durch die Gebrüder Händle (Tirol).
1826 Entstehung der ersten Bilder.
1864 Einweihung der Kirche.
1871 Glockenaufzug und Entstehung der Beichtstühle und des Chorgestühls.
1880 Entstehung von Buntglasfenstern.
1884 Aussenrenovierung.
1904 neues Kirchendach.
1920 Entstehung der Deckengemälde durch Maler Josef Heimgartner (Altdorf)
1922 Abschluss einer Innenrenovierung und Umgestaltung des Kircheninnenraumes. Das Gnadenbild wird im Hochaltar integriert.
1968 Ersatz einer Glocke durch zwei neue Glocken – Nominale h‘ (1968) + cs“ (1968) + e“ (1871) + gs“ (1871).
1975 Erhebung zur eigenständigen Pfarrei.
1992 – 1993 umfangreiche Kirchenrestaurierung mit Rekonstruktion des Zustandes der Bauzeit. Rückführung des Hochaltarbildes und Versetzung des Gnadenbildes an den ursprünglichen Ort bei der Sakristei. Ebenso werden die Josefsstatue und die Gottesmutter aus dem Pfarrhaus zurück in die Kirche versetzt. Die Buntglasfenster werden durch neue Fenster ersetzt.
2017 Renovierung des Innenraumes.
2024 Renovierung des Kirchturmes.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort und zitiert von der Seite unsereGeschichte.ch Artikel „Neubau der Marienkirche Sörenberg vor 200 Jahren“ – Link
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel, zitiert aus der Einweihungsbroschüre „Orgelweihe in der Marienkirche Sörenberg“ und dem Buch von Otto Lustenberger Buch „Kirchenchöre und Orgeln“ – Brunner Verlag Kriens 1997 – ISBN 3905198371 – Seiten 74 – 75

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