FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Seelisberg – Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg

Konfession

Katholisch

Ort

Seelisberg

Postleitzahl

6377

Bundesland / Kanton

Kanton Uri

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Video “Seelisberg UR – Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg zur Kapelle” von User sakralarchitektur auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1846 Anschaffung eines Harmoniums mit drei Registern.
1880 Ersatz des ersten Harmoniums durch ein neues grösseres Harmonium.

Derzeitige Orgel

1989 mechanische Truhenorgel mit Schleifladen, erbaut als Opus 561 von Orgelbau M. Metzler & Söhne (Dietikon/ZH) I/4 ohne Pedal.
2010 Ausreinigung und Pflegevertrag mit Orgelbau Erwin Erni (Stansstad).

Das Werk wurde dank einer grosszügigen Spende erbaut unter anderem auch auf Grund eines Beschlusses, dass die Kapelle eine Orgel erhalten solle.

Disposition

Manual C – d”’ (Cs/cs° zusammen)

Gedackt 8′ C – H Holz

Flauto 4′

Principal 2′

Quinte 1 1/3′ rep. c’

 

Spielhilfen

Keine Spielhilfen

Der Deckel der Truhenorgel dient dem Organisten als Notenpult und muss stets beim Literaturspiel geöffnet werden, somit ist quasi keine Lautstärkendifferenzierung möglich

Gebäude oder Kirchengeschichte

16. Jahrhundert soll ein Knabe ein geschnitztes Bildnis der Jungfrau Maria gefunden haben. Die Statue (vermutlich 14. Jahrhundert) kam in eine geschaffene Nische, welche bald Besucher und Pilger für Gebete anzog. Bau einer Holzkapelle.
1589 Bau einer grösseren Kapelle zu Ehren der Gottesmutter “Unser Lieben Frawe Capellen auff Seblisberg” mit Gnadenaltar durch Meister Hans Schwanett und Einweihung dieser am 07. Juli durch den Weihbischof Balthasar von Konstanz, Amtsbischof von Ascalon. Aufzug einer Glocke im gleichen Jahr.
1665 Auftrag zum Bau einer neuen Kapelle, welcher am 04. Mai 1666 begonnen wird von Maurer Anton (Anthoni) Burtscher.
15. September 1667 Einweihung der Kapelle durch den Konstanzer Weihbischof Georg Sigismund (Konstanz). Die Kapelle erhält einen hölzernen Hochaltar und zwei Seitenaltäre mit Reliquien der Märtyrer/innen Felizian, Silvan, Renat, Vitalis, Aurelia und Rufina.
Um 1670 Entstehung des Chorgestühls und der Kanzel (Kanzel heute in St. Jakob Isenthal).
1697 schmiedeisernes Chorgitter von H.B.K. Moller.
1738 ist eine Glocke erwähnt.
1745 Anbau eines überdachten Vorplatzes.
1776 Tabernakel von Tischmacher Schlänger und neue Kreuzwegstationen der Kapuziner aus Altdorf.
1787 sind zwei Glocken erwähnt.
1800 Sturmschäden im Dachbereich.
1820 Renovierung.
1832 Neueindeckung des Glockenturmes.
1849 Reparatur der Turmkugel nach Durchschuss. Im gleichen Jahr werden die drei Altäre aus Gipsmarmor von den Gebrüdern Müller (Gersau) angefertigt und geweiht. Oberhalb des Hochaltares findet die Muttergottes-Statue ihren Platz und zusätzlich ein Bildnis Mariä Krönung aus italienischer Schule aus dem Jahr 1677. Die Seitenaltäre sind den heiligen Aloysius und der heiligen Anna geweiht und zeigen Blätter des Stanser Malers Melchior Paul von Deschwanden.
1863 erhält das Türmchen die Glocke der Zingel-Kapelle, welche in der Pfarrkirche diente aus dem Jahr 1384.
1864 Innenrenovierung und neue Stuckatur im Chorraum von Meister Bürli (Klingnau), es entstehen Wandgemälde von Maler von Deschwanden.
1866 Ersatz des Schindeldaches durch Ziegel.
1878 Ersatz der Fenster durch Glaser Schäch (Brunnen).
1891 Renovierung des Turmes.
1900 gibt es Pläne zur Vergrösserung der Kapelle – keine Ausführung.
1904 wird das Kapellendach neu eingedeckt und die Turmkugel vergoldet.
1907 Aussenrenovierung.
1915 umfangreiche Innenrenovierung mit Einfügung neuer Stationenbilder von Maler Heimgartner (Altdorf).
1941 knickt das Türmchen bei einem schweren Sturm ab.
1989 umfangreiche Kapellen-Renovierung – Einweihung am 08. Dezember 1990.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Andreas Schmidt, Angaben der Pfarrei und Buch “Maria Sonnenberg: Seelisberg – Uri. Im Spiegel der Volksfrömmigkeit, der Wallfahrtsgeschichte, der religiösen Volkskunst und der Volkskunde 1948 Autor Pfarrer Dr.Baumgartner Eduard.
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, u.a. Wirkungsstätte der Organistin Brita Schmidt-Essbach (Organistin der Pfarreien Beckenried/Seelisberg).
Video zur Kapelle von User sakralarchitektur auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Pfarrei

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de

You cannot copy content of this page