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Orgel: Seedorf – St. Ulrich und Verena

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Gebäude oder Kirche

St. Ulrich und Verena

Konfession

Katholisch

Ort

Seedorf

Postleitzahl

6462

Bundesland / Kanton

Kanton Uri

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Video zur Kirche „Seedorf UR – Pfarrkirche St. Ulrich und Verena“ von User sakralarchitektur auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1845 – 1846 Orgelneubau durch Orgelbauer Johann Joseph Jauch (Altdorf).
1896 Orgelneubau durch Max Klingler (Rorschacherberg) unter Verwendung einiger Jauch-Register I/12.
1925 Einbau eines elektrischen Gebläses.
1952 Überarbeitung des Werkes durch Orgelbau Kuhn (Männedorf/ZH).

Derzeitige Orgel

1977 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut in ein Gehäuse, welches vom Architekt Damian Widmer entworfen wurde bei der Kirchenrenovierung. Das Instrument ist ein Werk von Orgelbau M.Mathis & Söhne (Näfels) II/13. Die vergoldeten Schleierbretter schuf Josef Z’Rotz (Stansstad).
1991 und zuletzt 2005 wurden Revisionen durch die Erbauerfirma ausgeführt.

Die Weihe wurde an Pfingsten 1977 durch den Organist Franz Muheim (Flüelen) gestaltet, welcher mit Victor Frund (Luzern) und Jakob Kobelt (Zürich) die Expertise inne hatte.

Disposition

Mathis-Orgel seit 1977

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Spitzflöte 8′

Octave 4′

Blockflöte 2′

Sesquialtera 2F ab e° 2-fach + 1 3/5′

Mixtur 1 1/3′ 3-4 fach rep. immer bei c ab c°

II Positiv C – g“‘

Gedackt 8′

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Quarte 1′ ab c° 2-fach + 1 1/3′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Bourdon 8′

Choralbass 4′

 

Klingler-Orgel

Manual C – f“‘

Principal 8′

Bordun 8′

Flauto dolce 8′

Viola di Gamba 8′

Salizional 8′

Äoline 8′

Octave 4′

Flöte 4′

Mixtur 3-4 fach 2 2/3′

Pedal C – c‘

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Violoncello 8′

1952 soll die Gamba zu einem 2′ verkürzt worden sein und die Zusammenstellung der Mixtur geändert worden sein.

Spielhilfen

Mathis-Orgel

Fuß: Pos – HW (II – I), Pos – Ped. (II – P), HW – Ped. (I – P) als Einhaktritte, Organo Pleno AN/AB (schaltet Principal 2′ und Quarte 1′ im Positiv, Bourdon 8′ und Choralbass 4′ im Pedal und Principal 8′, Octave 4′ und Mixtur 1 1/3′ im HW), Einführungstritt Mixtur 1 1/3′ als Hebel

Klingler-Orgel

Pedalkoppel, Tuttitritt

Gebäude oder Kirchengeschichte

1283 erstmalige Nennung einer Kapelle in Seedorf, welche vermutlich eine frühere steinerne Kapelle aus dem 12. Jahrhundert ablöste.
Um 1350 Erweiterung oder Neuaufbau der Kapelle. Zu dieser Zeit wird die Kapelle als Filialort von Altdorf geführt.
1420 Nennung des Patronats St. Ulrich, welches vermutlich das Patrozinium der heiligen Verena abgelöst hatte. Dieses wurde um 1500 als zweites Patronat wieder benannt.
Vor 1470 Weihe eines Altares zu Ehren der Gottesmutter Maria, welcher im 16. Jahrhundert ersetzt wird.
1591 Ablösung von der Altdorfer Pfarrei.
1601 Beschädigung der Kirche durch ein schweres Erdbeben.
1602 Aufzug einer grossen Glocke in den erhöhten Kirchturm.
1611 wird der Chorraum neu gebaut.
1660 Weihe des Altares in der Beinhauskapelle zu Ehren der beiden Kirchenpatrone St. Ulrich und Verena, auch die Pfarrkirche wird mit den beiden Patronaten nach 1700 genannt.
Um 1700 wird die Kirche erhöht, erhält einen neuen Chorraum und eine neue Innengestaltung.
1707 Schenkung einer Verenareliquie vom Kloster Seedorf. Dies bewegt die Erschaffung des neuen Verenaaltares im Jahr 1715.
1737 neue Stuckaturen im Kircheninnenraum.
1786 Kreuzwegstationen.
1833 – 1838 Instandsetzungsmassnahmen an der Kirche.
1858 Arbeiten am Kichturm.
1871 Innenrenovierung mit neuen Seitenaltären nach Plänen des Baumeisters Ludwig Isidor Sutter (Luzern). Die Blätter der Altäre wurden von Melchior Paul von Deschwanden (Stans) überarbeitet.
1896 umfangreiche Arbeiten im Innen- und Aussenbereich, neue Deckengemälde von Heinrich Kaiser und Kreuzwegstationen von Ferdinand Stuflesser (St.Ulrich/Tirol).
1898 Aufzug einer grossen Glocke des Giessers Jakob Egger (Staad). Bau der Friedhofskapelle.
1932 Aussenrenovierung – 1939 Innenrenovierung.
1974 – 1975 Restaurierung der Kirche. Aufzug neuer Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau). Der Hauptaltar stammt aus der Kirche Klingnau und wurde durch Oskar Emmenegger (Merlischachen) restauriert.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: zitierte Angaben der Kirchgemeinde vor Ort und auf der Pfarreiseite (Link nachfolgend), zitiert aus „Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri“ von Helmi Gasser – Band II die Seegemeinden – Birkhäuser Verlag 1986 – ISBN 3764318112
Orgelgeschichte: Andreas Schmidt – Orgelarchiv Schmidt – eigene Sichtung und Spiel am 26.08.2019, 17.11.2019 und 10.07.2020, zitiert aus „Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri“ von Helmi Gasser – Band II die Seegemeinden – Birkhäuser Verlag 1986 – ISBN 3764318112, Disposition Vorgängerorgel Orgelverzeichnis Schweiz Peter Fasler – Link
Video zur Kirche von User sakralarchitektur auf Youtube – Kanal

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