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Orgel: Schopfheim – Stadtkirche

Gebäude oder Kirche

Stadtkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Schopfheim

Postleitzahl

79650

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Kirche und Altarorgel

 

Emporenorgel und Harmonium



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Emporenorgel bis nach 1980

1892 mechanische Kegelladenorgel mit Spieltisch freistehend vor Prospekt, erbaut von Orgelbauer Heinrich Voit & Söhne (Durlach) II/24.
1913 Erweiterung der Orgel und Umstellung des Werkes auf pneumatische Traktur durch Orgelbau Voit III/40.
1949 und 1958 Umbau auf elektrische Traktur und Umdisponierung im neobarocken Stil, sowie Erweiterung um ein Rückpositiv (II. Manual) anstelle des Unterwerkes durch Orgelbauer Förster & Nicolaus (Lich/Hessen) III/36.
Nach 1980 Stillegung der Orgel und Planung eines Orgelneubaus im Chorraum.

Orgel im Chorraum

1988 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und mechanisch/elektrischer Registertraktur, erbaut als Opus 431 von Orgelbau Karl Schuke (Berlin) II/34.
1996 Schwere Beschädigung der Orgeln durch Kirchenbrand.
1999 Neuaufbau des Werkes durch Orgelbau Schuke (Berlin) II/34. Lediglich die Vox humana 8′ im Hauptwerk wird durch eine Cromorne 8′ ersetzt.

Emporenorgel

2000 Restaurierung der stillgelegten und durch den Kirchenbrand im Jahr 1996 schwer beschädigten Orgel durch Freiburger Orgelbau Hartwig Späth (March-Hugstetten) II/26. Die Voitorgel wird rekonstruiert und mit mechanischen Kegelladen neu aufgebaut und die Erweiterungen bzw. Umbauten werden zurückgeführt.

Disposition

Disposition Voitorgel Empore

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Gedeckt 8′

Soloflöte 8′

Gamba 8′

Octave 4′

Hohlflöte 4′

Oktave 2′

Mixtur 4-5 fach 2′ (urspr. 4-6 fach)

Kornett 1-3 fach 8′ (urspr. Dolce 8′)

Trompete 8′

II Schwellwerk C – f“‘

Prinzipal 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Viola 8′ (urspr. Salicional 8′)

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′ (urspr. Hohlflöte 8′)

Fugara 4′

Flöte 4′

Piccolo 2′

Tromp. harm. 8′ neu

Oboe 8′ neu

Tremulant

Pedal C – f‘

Prinzipalbass 16′ (urspr. Violon-Bass 16′)

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Violoncell 8′

Posaune 16′

 

Disposition Schuke-Orgel Chorraum

I Hauptwerk C – a“‘

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Mixtur 4-5 fach 1 1/3′

Scharff 3-fach 1′

Cornett 5-fach 8′ ab a°

Trompete 8′

Cromorne 8′ (vor 1999 Vox humana 8′)

Tremulant

 

II Schwellwerk C – a“‘

Holzflöte 8′

Gedackt 8′

Gamba 8′

Oktave 4′

Spitzflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Mixtur 3-5 fach

Dulcian 16′

Oboe 8′

Tremulant

Pedal C – g‘

Prinzipal 16′

Subbass 16′

Oktave 8′

Bassflöte 8′

Hohlflöte 4′

Nachthorn 2′

Hintersatz 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′

Clairon 4′

 

 

Spielhilfen

Voit/Späth-Orgel

Fuss: II/I, II/P, I/P als Einhaktritte, Schwelltritt II, Piano, Forte, Tutti als Einhaktritte

Schuke-Orgel

Linke Registerseite: Sequenzer links/rechts, I – P, II – P
Rechte Registerseite: Sequenzer links/rechts, II – I, Sub-Koppel II / II
Spieltisch unter Klaviatur I: S (Setzer), A – D, Sequenzer rechts, 1 – 8, 0 (Auslöser)
Fuss: II – P, II – I, I – P, R (Rücksteller), Ebene ab, Schwelltritt II, 1 – 8

Gebäude oder Kirchengeschichte

1889 – 1892 Bau der neuen Stadtkirche nach Plänen des Bauleiters Josef Durm (Karlsruhe).
1892 Aufzug eines vierstimmigen Geläuts mit Bronzeglocken der Giesserei Bachert (Dallau), einige Jahre später müssen zwei Glocken ausgewechselt werden.
1917 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken.
1920 neues vierstimmiges Geläut der Giesserei Ulrich (Apolda).
1924 Ersatz der 3. Glocke durch die Giesserei F. W. Schilling (Heidelberg).
1930 Einrichtung einer Winterkirche unter der Orgelempore.
1937 Ersatz des Altares durch ein Kruzifix aus der alten Stadtkirche, welches im Jahr 1687 gestiftet wurde.
Nach 1940 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken, lediglich die kleinste Glocke verbleibt im Turm.
1952 Weihe und Aufzug dreier neuer Glocken der Giesserei Bachert (Karlsruhe) – Schlagtöne der vier Glocken as‘ + es‘ + f‘ + b“.
1957 – 1960 wird aus der Taufkapelle eine Kriegergedächtniskapelle, der Chorraum wird grundlegend umgestaltet.
1987 – 1988 Renovierung und Umgestaltung des Kircheninneren.
1996 schwere Beschädigung der Kirche durch Brandstiftung.
2000 Renovierung der Kirche und Rekonstruktion beider Orgeln.

Glockenvideo von User Glockenton1 auf Youtube

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Christoph Mutterer
Kirchengeschichte: Wikipedia und Internetauftritt der Kirchengemeinde
Orgelgeschichte: Bestandesaufnahmen Horst Schmidt – Orgelarchiv Schmidt
Aussenbilder Kirche: User Taxiarchos228 von Wikipedia (Lizenzfrei – ohne Wasserzeichen) und Rainer Ullrich
Glockenvideo von User Glockenton1 auf Youtube

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