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Orgel: Schopfheim – Alte Stadtkirche St. Michael

Gebäude oder Kirche

Alte Stadtkirche St. Michael

Konfession

Evangelisch

Ort

Schopfheim

Postleitzahl

79650

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Kirche und Hauptorgel

Ergänzende  zwei Aussenbilder von Taxiarchos228 Lizenz „Freie Kunst“/„Copyleft Attitude“

 

Altarorgel



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Hauptorgel

Um 1760 Verkauf einer Orgel nach Hausen im Wiesental.
1765 Auftrag zum Orgelneubau an Johann Heinrich Stein (Durlach).
1768 Fertigstellung des Werkes nach dem Tod des Orgelbauers durch Georg Marcus Stein (Durlach).
1805 Reparatur durch Orgelbauer Blasius Schaxel (Herbolzheim).
Vor 1917 Abtragung des Pfeifenwerkes bis auf wenige Holzpfeifen.
1974 Rekonstruktion der Steinorgel unter Beibehaltung des vorhandenen Gehäuses, der Windladen und Teile der Traktur durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl) II/22.
2012 Renovierung der Orgel durch Orgelbau Jens Steinhoff (Schwörstadt). Es handelt sich um eine reinmechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch.

Altarorgel

1828 Bau einer mechanischen Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spielschrank für die Dorfkirche Kleinkems bei Efringen-Kirchen durch Orgelbauer Josef Merklin (Freiburg/Breisgau) I/6 angehängtes Pedal.
1958 Abbau der Orgel in Kleinkems und Vermittlung des Werkes nach Gaienhofen.
1961 Aufstellung der Orgel im Chorraum der Alten Stadtkirche Schopfheim und Restaurierung des Werkes durch Orgelbauer Ernest Mühleisen (Strassburg). Dabei wird der Tonumfang des Pedals mit neuer Klaviatur erweitert und ausgebaut.
2012 Versetzung der Orgel aus dem Chorraum in die Südkapelle und Renovierung des Werkes durch Orgelbau Jens Steinhoff (Schwörstadt).

Disposition

Hauptorgel

I Positiv C – d”’

Waldflöthe 8′

Principal 4′

Rohr-Flöthen 4′

Flagenett 2′

Cornet 5-fach ab c’

Trompette 8′ ab g°

Vox humana 8′

Tremulant

II Hauptwerk C – d”’

Principal 8′

Groß Gedackt 8′

Quintathön 8′

Viol di gamba 8′

Octav 4′

Flöth-offen 4′

Quint 3′

Superoctav 2′

Cornet 5-fach ab c’

Mixtur 4-fach 2′

Trompette 8′

Pedal C -d’ (cis’ – cis / d’ – d)

Sub-Baß 16′

Octav-Baß  8′

Violoncello 8′

Fagott 8′

 

 

Altarorgel

Manual C – f”’

Gedackt 8′

Prestant 4′

Flöte 4′

Oktave 2′

Larigot 1 1/3′

Furniture 3-fach 1′

Tremolo

Pedal C – f’ (ehemals f°)

angehängt

 

Spielhilfen

Hauptorgel

Manualschiebekoppel I/II
Linke Registerseite: Coppel II-P
Rechte Registerseite: Tremulant Pos.

Chororgel

Tremolo

Gebäude oder Kirchengeschichte

807 erste Erwähnung Schopfheims. Es gibt Vermutungen, dass die erste Kirche bereits im 8. Jahrhundert bestand und eine Holzkapelle aus dem 7. Jahrhundert ersetzte.
1130 wird ein Geistlicher erwähnt, welcher mit der Seelsorge Schopfheims betraut ist.
12. / 13. Jahrhundert Umbau oder Neuaufbau der Kirche. Wandmalereien im Chorraum entstehen.
Um 1200 Ersatz der Apsis durch einen rechteckigen Chor.
1350 Vergrösserung des Kirchenraumes.
1356 Schäden durch ein Erdbeben.
1412 Schäden durch Stadtbrand.
Um 1440 Martinsbild.
1479 und 1482 wird das Netzgewölbe erschaffen. In der gleichen Zeit entstehen die Fresken, welche vermutlich von Hans Stocker (Basel) gefertigt wurden.
15. Jahrhundert Umbau und Erweiterung der Kirche um die Dreikönigs-Kapelle, welche als Grabeskapelle dient.
1619 Einbau einer Empore.
Nach 1600 entstehen zahlreiche Epitaphe und Grabplatten im Innen- und Aussenbereich.
1686 Aufzug zweier Glocken der Giesser Jakob Roth und Hans-Heinrich Weitenauer (Basel). Heute erklingt noch eine der beiden Glocken mit dem Schlagton a’.
1811 – 1812 Entfernung des Masswerks der Fenster.
Nach dem Neubau der neuen Stadtkirche diente die alte Kirche ab 1892 anderen Bestimmungen.
1937 Umsetzung des Kruzifixes in die neue Stadtkirche.
1938 Versetzung der Empore an die Westwand und Umgestaltung des Innenraumes.
1940 – 1950 Freilegung gotischer Malereien und Fresken aus der Zeit um 1300.
1956 – 1975 wird die Kirche durch das Heimatmuseum genutzt.
Nach 1975 Instandsetzungsarbeiten und Nutzung für Konzerte und Gottesdienste.
1996 Brand in der neuen Stadtkirche – Nutzung der alten Kirche für die Gottesdienste.
2012 Abschluss diverser Instandsetzungsmassnahmen und Versetzung der Chororgel aus dem Chorraum in die Südkapelle. Platzierung eines neuen Kreuzes und eines neuen Altartisches.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Christoph Mutterer
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Johannes Helm, Martin Winkler, Bernhard Bischoff, Klaus Schubring und Angaben der Kirchgemeinde
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt, Kirchenmusik Schopfheim – zitiert aus Bernd Sulzmann “Historische Orgeln in Baden” 1980 Verlag Schnell & Steiner ISBN 3795404215
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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