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Orgel: Schönwald – St. Antonius

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Gebäude oder Kirche

St. Antonius von Padua

Konfession

Katholisch

Ort

Schönwald

Postleitzahl

78141

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Pfarrkirche St. Antonius



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1867 Bau einer mechanischen Orgel II/25.
1909 Umdisponierung und Umbau des Werkes.

Derzeitige Orgel

1982 wird aus dem bestehenden Material eine Interimsorgel mit seitlich freistehendem Spieltisch und elektrischer Traktur von Orgelbauer Franz Winterhalter (Oberharmersbach) aufgestellt. Das Werk erhält bei der Aufstellung neue Schleifladen für die Manuale, das Pedalwerk wird bei Kegelladen belassen II/27.
2019 Überarbeitung der Elektrik mit Absicherungen durch FSB Orgelbau & Elektrotechnik GmbH (Frankfurt am Main).
2024 Reparatur durch Orgelbau Winterhalter (Oberharmersbach).

Der ursprüngliche Erbauer des Instrumentes ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht feststellbar und wird noch eruiert.

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Pommer 16′              Holz ged., innenlabiiert

Prinzipal 8′                C – cs“ Prospekt, Zink (ausser f°/c‘ innen); ab d“ innen, Zink

Holzflöte 8′                Holz offen, innenlabiiert

Zartgamba 8′             Zink; ab fs° Metall

Oktave 4′                   Zink

Kleingedeckt 4′          Zink rohrged.; ab fs‘ Metall offen, konisch; ab fs“ Metall, zylindrisch

Oktave 2′                   Zink; ab c‘ Metall

Sesquialter 2 2/3′       ab C!; 2 2/3′ Chor Metall; 1 3/5′ Chor ab fs“ offen, konisch

Mixtur 1 1/3′ 4-5 f.      ist 4 f. – rep. c°/c’/c“/c“‘; Metall

Trompete 8′                Stiefel Metall; Becher Zink, Becher ab fs‘ Metall

Zinke 4′                      Stiefel Metall; Becher C – H Zink; Becher ab c° Metall, alle zylindrisch; ab c“ offen; ab gs“ labial, Metall, zylindrisch

 

II Schwellwerk C – f“‘

Suavial 8′                  C – H Holz offen, innenlabiiert; ab c° Zink, ab cs‘ Metall

Salicional 8′              C – H Holz offen; ab c° Zink

Holzgedeckt 8′         Holz ged., innenlabiiert; ab d“ Metall ged.; ab h“ offen, zylindrisch

Prästant 4′                C – H Zink; ab c° Metall

Querflöte 4′               C – H Holz rohrged.; ab c° Zink rohrged.; ab c“ Metall offen, konisch

Schwiegel 2′             Zink, leicht konisch; ab g‘ Metall zylindrisch

Quinte 1 1/3′             Metall; prinzipalisch

Scharf 1′ 3 fach        Metall – rep. c°/c’/c“/c“‘

Oboe 8′                    Stiefel Metall; Becher Metall halbged.; ab c° Becher doppelt konisch (Oboe)

Tremolo

 

Pedal C – f‘

Prinzipalbass 16′        Holz offen

Subbass 16′               Holz ged.

Kupferoktave 8′          Holz offen [sic]; innenlabiiert

Rohrflöte 8′                Zink rohrged.

Prinzipal 4′                 Zink; ab c° Metall

Pedalmixtur 2 2/3′     III – rep. H/fs°

Posaune 16′              Stiefel Holz/Becher Zink

 

* = Prinzipal 4′ und Pedalmixtur bis f‘, andere Register nur bis d‘

 

Prinzipal 8′ HW im Prospekt C – cs“ (ausser f°/c‘), zusätzlich weitere Blindpfeifen

 

Zusammensetzung Mixtur HW

C                                      1 1/3′   1′   2/3′   1/2′

                              2′   1 1/3′   1′   2/3′

c‘                   2 2/3′   2′   1 1/3′   1′

c“             4′   2 2/3′   2′   1 1/3′

c“‘      8′   4′   2 2/3′   2′

 

Zusammensetzung Scharf SW

C                                            1′   2/3′   1/2′

c°                               1 1/3′   1′   2/3′

c‘                         2′   1 1/3′   1′

c“             2 2/3′   2′   1 1/3′

c“‘      4′   2 2/3′   2′

 

Zusammensetzung Pedalmixtur

C                         2 2/3′   2′   1 1/3′

FS                       2 2/3′   2′

H                   4′   2 2/3′   2′

fs°     5 1/3′   4′   2 2/3′

 

Stimmung: gleichstufig temperiert

Stimmtonhöhe: a‘ = 440 Hz bei 20°C

Gebläse:

Aug. Laukhuff, Weikersheim; Nr.: 2349; 120mmWS; 1’400U/min. (Magazinbalg im Turm)

Spielhilfen

1 freie Kombination

Rechte Seite: Crescendo-Anzeiger 0 – 6

II / I, I / P, II / P als Registerwippen Nr. 22 – 24

Druckknöpfe unter erstem Manual: Handreg., Fr.Komb., Ausl., Tutti, Zungen ab

Fuß: Cresc.-Decr. (Rolle), Schwellwerk (Schwelltritt II), Pianopedal, Walze ab als Pistons auf der rechten Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

13. Jahrhundert (verm. 1220) ist eine Kirche oder Kapelle vorhanden, Ersterwähnung im Jahr 1275 bzgl. der Zugehörigkeit zu Schonach.
1524 wird eine Glocke durch aufständische Bauern entfernt.
1556 wird von einer Kapelle berichtet, welche in diesem Jahr mit einem neuen Turm versehen wird.
1577 Aufzug einer Glocke, 1603 wird eine zweite Glocke aufgezogen.
1624 neuer Taufstein.
1660 Entstehung des Taufbeckens.
1666 Bau einer neuen Kirche oder Vergrösserung der bestehenden Kirche.
1682 Aufzug einer dritten Glocke.
1691 Restaurierung der Kirche.
1763 Ersatz des alten Taufsteins durch einen neuen Taufstein, welcher gestiftet wurde.
1781 Entstehung des Bildes Mariä Krönung des Seitenaltares von Maler Johann Pfunner (Freiburg).
1782 und 1824 wird der Wunsch nach einer grösseren Kirche geäussert.
1862 Abbruch der alten Kirche und Erwerb eines Bauplatzes für den Kirchenneubau.
1862 – 1865 Bau der Pfarrkirche St. Antonius von Padua als Hallenkirche. Einige barocke Statuen der alten Kirche werden übernommen – St. Sebastian, St. Wendelin, St. Apollonia und St. Agatha. Die anderen Figuren stammen aus der Bauzeit der Kirche. Erster Gottesdienst an Fronleichnam 1865. Der Hochaltar wurde von der Firma Heer (Vöhrenbach) errichtet. Das Bild des Seitenaltares mit der Darstellung des Kirchenpatrones stammt von Maler Engelbert Hummel (Schönwald).
1873 wird die Kirche am 27. Juni konsekriert und Reliquien der heiligen Märtyrer Christophorus, Theophilus und Theodora in den Altartisch gelegt.
1900 – 1902 werden zwei neue Glocken durch die Giesserei Grüninger (Villingen) aufgezogen und die bisherigen umgegossen. Unter den fünf Glocken befindet sich auch eine Grossherzogsglocke aus dem Jahr 1877.
Ca. 1917 Abgabe zweier Glocken zu Rüstungszwecken.
1923 Entstehung von Gemälden des Kunstmalers Pfaff (Schwenningen) mit Szenen aus dem Leben vom heiligen Antonius von Padua.
1924 Ersatz der beiden abgegebenen Glocken durch zwei neue Glocken der Giesserei Grüninger.
1941 Abgabe von vier Glocken zu Rüstungszwecken.
1950 / 53 Aufzug eines fünfstimmigen Geläuts der Giesserei Hamm (Frankenthal) – Nominale ds‘ + fs‘ + gs‘ + ais‘ + cs“‘ (1953).
1962 umfangreiche Kirchenrenovierung mit Neugestaltung des Innenraumes.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, zitiert von der Seite Glockeninspektion der Erzdiözese Freiburg – Link, zitiert von der Seite www.hochschwarzwald.de – Link, zitiert aus dem Buch „Schönwald in Vergangenheit und Gegenwart“ von Richard Dorer und Karl Opp – Geiger-Verlag (Horb am Neckar) 1986 – ISBN 3892640491
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2025, Angaben vor Ort

Orgel auf der Partnerseite Orgelbilder.ch – Link

Internetauftritt der Kirchgemeinde

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