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Orgel: Schliengen / Niedereggenen – Evangelische Kirche (ehem. St. Barbara und Cyriakus)

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Gebäude oder Kirche

Evangelische Kirche (ehem. St. Barbara und Cyriakus)

Konfession

Evangelisch

Ort

Schliengen / Niedereggenen

Postleitzahl

79418

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Niklausglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1782 erhält die Kirche ihre erste Orgel, erbaut von Orgelbauer Blasius Bernauer (Staufen/Breisgau) I/8 mit fest angehängten Pedal.
1898 wird das Werk auf der Chorempore aufgestellt, diese Arbeiten mit Veränderungen der Disposition führte Orgelbauer Louis Voit (Durlach) aus.
1938 elektropneumatische Taschenladenorgel mit seitlich freistehendem Spieltisch, erbaut als Opus 46 von Orgelbau Walcker – Werk Steinsfurt II/16 + 3 Transmissionen. Bei Walcker (Ludwigsburg) wurde das Werk als Opus 2626 geführt und als Umbau bezeichnet. Das Werk besass einen Freipfeifenprospekt mit Zink-Prospektpfeifen und Unterbau aus Fichten-Sperrholz. Beim Neubau wurde wohl Material der Bernauer/Voit-Orgel wiederverwendet.
1971 Renovierung und Überarbeitung der Traktur und der Windanlage durch die Erbauerfirma. Die Orgel wird mit der renovierten Kirche am 26. September festlich eingeweiht.
1993 befindet sich das Werk in einem schlechten Zustand. Jugendliche haben die Prospektpfeifen teilweise erheblich beschädigt, Notreparaturen halten das Werk funktionstüchtig.

Derzeitige Orgel

2004 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 986 von Orgelbau Freiburger Orgelbau Hartwig & Tilman Späth (March-Hugstetten) II/14 + 6 Transmissionen (gesamtes Pedalwerk) und 2 Vorabzügen.
2013 Feststellung von Schimmelbefall, anschließende Sanierungsmassnahmen durch die Erbauerfirma.

Disposition

Späth-Orgel ab 2004

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Holzflöte 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Mixtur 3-4 fach 2′ VZ Octave 2′

Fagott 16′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g“‘

Bourdon 8′

Salicional 8′

Offenflöte 4′

Flageolett 2′

Sesquialter 2 2/3′ (2-fach + 1 3/5′) VZ Nasard 2 2/3′

Basson-Hautbois 8′

Pedal C – f‘

Subbass 16′ Tr. HW

Oktavbass 8′ Tr. HW

Flötbass 8′ Tr. HW

Choralbass 4′ Tr. HW

Fagott 16′ Tr. HW

Trompetbass 8′ Tr. HW

 

Walcker-Orgel 1938

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′ Altbestand

Gedackt 8′ Altbestand

Octav 4′

Flöte 4′ Altbestand

Flageolet 2′ Altbestand

Mixtur 3-fach 2 2/3′ aus ehem. Kornett

Oboe 8′

II Schwellwerk C – g“‘ (ausgebaut g““)

Rohrflöte 8′

Salicional 8′ Altbestand

Kleinprincipal 4′

Nachthorn 2′

Terz 1 3/5′

Sesquialtera 2-fach Zusammenf. Nachthorn 2′ + Terz 1 3/5′

Zimbel 3-fach

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Zartbass 16′ Abschwächung Subbass

Octavbass 8′

Gedacktbass 8′ Tr. SW Rohrflöte 8′

Choralbass 4′ Tr. SW Kleinprinzipal 4′

3 Vacate

 

Bernauer-Orgel 1782

Manual C, D – c“‘

Copel 8′

Principal 4′

Gedakt 4′

Octav 2′

Quint 1 1/3′

Octav 1′

Cornett 3-fach ab c‘

Mixtur 3-fach 1′

Pedal C – c°

fest angehängt

 

Spielhilfen

Späth-Orgel 2004

Rechte Seite: Tremulant, Zimbelstern als Registerzüge
Fuß: I/P, II/P, II/I als Einhaktritte, Schwelltritt II

Walcker-Orgel 1938

1 freie Kombination
II/I, I/P, II/P, Sub II/I, Sub II, Super II/I, Super II, Super II/P als Registerwippen
Spieltisch unter Manual I als Druckknöpfe: II/I, I/P, II/P, FC (an), Tutti, Auslöser
Fuß: II/I, I/P, II/P, FC (an), Tutti, Walze ab, HR ab (Handregister ab), Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

10. / 11. Jahrhundert ist eine Kirche in Niedereggenen vorhanden.
Vor 1200 Erhöhung des Kirchturmes, welcher ursprünglich als Wehrturm erbaut wurde.
1429 Verbreiterung und Erhöhung des Kirchenschiffes und Anbau des Chorraumes und einer Sakristei.
Um 1500 Entstehung eines Flügelaltares.
1556 Einzug der Reformation.
1656 Guss einer Glocke.
1661 Entstehung des Taufsteines.
1698 und 1700 Weihe und Aufzug zweier weiterer Glocken.
17. Jahrhundert Einbau von Seitenemporen.
1773 wird die kleine Glocke umgegossen.
1830 Vergrösserung der Langhaus-Fenster.
1895 Aufzug und Weihe dreier neuer Glocken der Giesserei Conrad (Colmar).
1901 – 1903 Freilegung und Restaurierung bedeutender Fresken und Malereien (u.a. Heilsgeschichte circa 1430-1440) durch Restaurator Mader (Karlsruhe).
1904 Instandsetzungen an Kanzel, Altar und Chorgestühl.
1917 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken.
1924 Aufzug dreier Glocken des Bochumer Vereins – Nominale d‘ + f‘ + g‘.
1928 Ausmalung des Kirche durch Gebrüder Mezger (Überlingen/Bodensee).
1966 – 1971 Umgestaltung des Kirchenraumes und Rekonstruktion der Arkaden, welche im Zuge der Erhöhung des Kirchenschiffes um 1450 zugemauert wurden. Die später eingefügten Seitenemporen werden entfernt. Neuer Altar, Taufstein und Neugestaltung des Hauptportales durch Rudolf Scheurer (Brombach). Einweihung am 26. September 1971.
1969 Freilegung und Restaurierung von Malereien im Langhaus durch Claus-Dieter Hildebrandt (Wollbach).
Nach 2002 Sanierungsmassnahmen im Innen- und Aussenbereich.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus Buch „Kirchen und Kapellen im Markgräflerland“ 1991 von Johannes Helm ISBN: 3921709164
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Bestandesaufnahme bei Konzerten mit Brita Schmidt-Essbach am 21.11.1993 und 23.10.2005, zusätzliche Sichtung Rainer Ullrich 14.10.2019
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