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Orgel: Schallstadt / Wolfenweiler – St. Peter

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Gebäude oder Kirche

St. Peter

Konfession

Evangelisch

Ort

Schallstadt / Wolfenweiler

Postleitzahl

79227

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1726 Orgelneubau durch Orgelbauer Johann Georg Fischer (Freiburg im Breisgau) I/6.
1744 Beschädigung des Werkes durch französische Truppen.
1748 werden Pläne für eine grössere neue Orgel gefertigt.
1750 – 1751 Orgelneubau durch Orgelbauer Johann Georg Bronner (Betberg) I/9. Die Orgel wurde später fertig, da der Orgelbauer ein zusätzliches Register einbaute und verrechnete. Dies musste erst mit einem Sachverständigen geklärt werden.
1787 Ankauf der 1757 von Orgelbauer Johann Baptist Hug (Freiburg/Rheinfelden) für das Frauenkloster auf dem Graben in Freiburg erbauten Orgel I/10.
1803 und 1823 umfangreiche Reparaturen durch Blasius Schaxel und Mathias Martin.
1846 Versetzung des Werkes nach Feuerbach bei Kandern durch Orgelbauer Franz Josef Merklin (Rheinhausen-Oberhausen). In der dortigen Kirche ist das Instrument heute noch erhalten.
1846 Orgelneubau mit mechanischen Schleifladen durch Orgelbauer Franz Josef Merklin (Rheinhausen-Oberhausen) I/12.
1858 Reparatur durch Orgelbauer Eduard Stadtmüller (Hugstetten).
1870 wird im Zuge der Umgestaltung des Kirchenraumes das Gehäuse dunkel gestrichen.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen für Rüstungszwecke.
1949 Orgelneubau in das bestehende Gehäuse mit freistehendem Spieltisch und pneumatischen Kegelladen durch Orgelbauer Josef Schwarz (Überlingen am Bodensee) II/22 + 1 Transmission.
1969 wird die Orgel aus dem Chorraum auf die hintere Empore versetzt.
1973 Pflege durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl).

Derzeitige Orgel

1989 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 105 in das Merklin-Gehäuse durch Orgelbau Georges Heintz (Schiltach) II/25. Die Disposition wurde von Orgelbauer Georges Heintz, Orgelsachverständiger Heinrich Richard Trötschel und Organist Gerhard Schächtele entworfen.

Disposition

Heintzorgel ab 1989

I Hauptwerk C – g”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Gedeckt 8′

Oktave 4′

Rohrflöte 4′

Oktave 2′

Cornet 5-fach 8′ Disc.

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

 

II Schwellwerk C – g”’

Copel 8′

Salicional 8′

Schwebung 8 ab c°

Prestant 4′

Fugara 4′

Nasat 2 2/3′

Blockflöte 2′

Terz 1 3/5′

Zimbel 3-fach 1′

Oboe 8′

Pedal C – f’

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Gedecktbass 8′

Flöte 4′

Fagott 16′

Schalmei 4′

 

Hug-Orgel 1757 – seit 1786 in Wolfenweiler. 1846 Versetzung nach Feuerbach bei Kandern

Manual C, D – c”’

Bourdon 8′

Prestant 4′

Flute 4′

Nazard 2 2/3′

Doublette 2′

Cornett 5-fach ab c’

Mixtur 3-fach 1′

Pedal C, D – f°

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Trompetbass 8′

 

Merklin-Orgel 1846

Manual C – f”’

Prinzipal 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Salicional 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Cornett 5-fach ab c’

Mixtur 4-fach

Pedal C – f°

Subbass 16′

Octavbass 8′

Posaunbass 8′

 

Schwarz-Orgel 1949

I Hauptwerk C – g”’

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Dulciana 8′

Oktave 4′

Klein-Gedackt 4′

Oktave 2′

Mixtur 3-4 fach 1  1/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Engprinzipal 8′

Gedackt 8′

Salicional 8′

Unda Maris 8′

Weitprinzipal 4′

Blockflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Oboe 8′

Tremolo

Pedal C – f’

Subbass 16′

Zartbass 16′ Abschw.

Oktavbass 8′

Choralbass 4′

Liebliche Posaune 16′

 

Spielhilfen

Heintz-Orgel 1989

Tremulant SW, Tremulant HW als separierte Registerzüge
Fuss: Koppel II/I, Koppel I/P, Koppel II/P als Einhaktritte, Schwelltritt II

Hug-Orgel 1757

Pedalkoppel, Tremulant

Merklin-Orgel 1846

Pedalcoppel

Schwarz-Orgel 1949

II/I, I/P, II/P, Super I, Super II/I, Sub II/I, 2 freie Kombinationen, Zungeneinzelabsteller
Spieltisch: P, F, Pedal-Piano, Tutti, Handregister ab, Walze ab
Fuss: II/I, I/P, II/P, Tutti, Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1139 erste Erwähnung einer Kirche in Wolfenweiler.
1556 Einführung des lutherischen Bekenntnisses.
1759 Weihe dreier Glocken des Giessers Andreas Roost (Lörrach).
18. Jahrhundert Erweiterung der mittelalterlichen Kirche.
1869 Umbau und Erweiterung der Kirche im neugotischen Stil. Das Langhaus wird um ein zusätzliches Treppenhaus erweitert. Der Innenraum wird in einem dunklen Ton gestrichen.
1870 wird eine neue Kanzel, ein neuer Altar und ein neuer Taufstein passend zum Kircheninneren angeschafft, das Orgelgehäuse wird dunkel gestrichen.
1872 Kauf eines Kruzifixes, welches zwischen Chor und Langhaus platziert wird.
1917 Abgabe der Kirchenglocken zu Rüstungszwecken.
Nach dem Weltkrieg wird die grosse Glocke zurückgeführt und nach 1940 erneut abgegeben.
1949 erneute Rückführung der grossen Glocke von 1759 und Erweiterung des Geläuts um drei weitere Glocken der Giesserei Grüninger (Neu-Ulm) – Schlagtöne fis’+ a’+ h’ + d’.
1969 Innenrenovierung.
1987 – 1988 Kirchenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Wikipedia mit Angaben von Manfred Hermann, 850 Jahre Kirche Wolfenweiler (1989) und www.leo-bw.de
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt und 850 Jahre Kirche Wolfenweiler – 1989
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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