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Orgel: Ringsheim – St. Johann Baptist und St. Sebastian

Gebäude oder Kirche

St. Johann Baptist und St. Sebastian

Konfession

Katholisch

Ort

Ringsheim

Postleitzahl

77975

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Anfang 18. Jahrhundert ist eine einmanualige Orgel mit acht klingenden Registern vorhanden.
1765 Reparatur durch Schreinermeister Anton Keller.
1781 Reparatur durch Ambrosius Ronzoni (Ringsheim).
1785 Übertragung des Werkes in die neue Kirche, Stimmung und Renovierung durch Orgelbauer Mathias Martin (Waldkirch/Breisgau).
1808 und 1813 Reparaturen durch Orgelbauer Blasius Schaxel (Herbolzheim).

Derzeitige Orgel

1832 – 1834 Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch und mechanischer Traktur, erbaut von Orgelbauer Blasius und Josef Schaxel (Herbolzheim/Benfeld) II/23.
1873 Instandsetzungsarbeiten durch Orgelbauer Fridolin Merklin (Freiburg).
1890 Reparatur durch Orgelbauer August Merklin (Freiburg).
1940 Umbau des Werkes mit neuem freistehendem Spieltisch und elektropneumatischen Kegelladensystem durch Orgelbau M.Welte & Söhne (Freiburg im Bresigau) II/26. Das Oberpositiv wird stillgelegt und ein Schwellwerk eingebaut. Die Register der Schaxelorgel werden bis auf wenige Holzpfeifen komplett übernommen. Das Gehäuse wird weiß gefasst.
1998 – 1999 Rekonstruktion der Schaxelorgel mit Erweiterung einiger Register und Rückführung des Werkes auf mechanische Schleifladen mit mittig fest eingebautem Spieltisch durch Orgelbau Peter Vier (Friesenheim-Oberweier) II/27. Der Tonumfang des Pedalwerkes wurde nicht rekonstruiert auf Wunsch des damaligen Organisten.

Der alte freistehende Spieltisch von Welte, sowie einige Register (vorwiegend Zungenstimmen) sind eingelagert

Disposition

Schaxel / Vier-Orgel 1999

I Positiv C – f”’

Bourdon 8′

Salizional 8′

Praestant 4′

Flöte 4′

Doublette 2′

Mixtur 3-fach 1′

Cromorne 8′

Tremulant I

II Hauptwerk C – f”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Waldflöte 8′

Octave 4′

Flöte 4′

Nazard 2 2/3′

Doublette 2′

Cornett 5-fach ab c’

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′ Bass / Disc.

Pedal C – f’

Violonbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Choralbass 4′

Posaune 16′

Trompetbass 8′

Clairon 4′

 

Welte 1940 – Bestandesaufnahme Orgelarchiv Schmidt

I Hauptwerk C – f”’

Bordun 16′

Principal 8′

Gedackt 8′

Gambe 8′

Violflöte 8′

Octav 4′

Gedecktflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octav 2′

Cornett 5-fach ab c’

Mixtur 4 fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – f”’

Gedackt 8′

Salicional 8′

Unda maris 8′ ab c°

Principal 4′

Flöte 4′

Octav 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 3-fach 1′

Krummhorn 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Violon 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Choralbass 4′

Posaune 16′

 

Schaxel 1832 – 1834 (Aufzeichnungen Bernd Sulzmann)

I Oberwerk C – f”’

Bourdon 8′

Salicional 8′

Prestant 4′

Flöte 4′

Doublette 2′

Mixtur 3-fach 1′

Cromorne 8′

II Hauptwerk C – f”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Gamba 8′

Bourdon 8′

Waldflöte 8′

Octav 4′

Flöte 4′

Nazard 3′

Doublette 2′

Cornet 5-fach ab c’

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′ Bass/Disc.

Pedal  C – d°

Subbass 16′

Octavbass 8′

Trompetbass 8′

Clairon 4′

 

Spielhilfen

Schaxel / Vier Orgel

Manualschiebekoppel I/II
Fuß: I/P, II/P als Fußrasten

Welte & Söhne Umbau 1940

2 freie Kombinationen, Handregister ab
Spieltisch unter Manual I: II/I, I/P, II/P, Sub II/I, Super II/I, FK 1 an, FK 2 an, Auslöser, Handregister abm Tutti, Zungen ab, Aut. Piano Pedal an
Fuss: II/P, I/P, II/I, Walze, Schwelltritt II, Walze ab

Schaxel-Orgel 1832 – 1834

Manualkoppel, Pedalkoppel I/P

Gebäude oder Kirchengeschichte

1226 erste Erwähnung einer Kapelle in Ringsheim.
13.Jahrhundert Ernennung zur Pfarrkirche.
1363 Erweiterung des Kirchenbaus.
1435 Inkorporation der Kirche zum Kloster Ettenheimmünster.
1666 Nennung des Patroziniums St. Johann Baptist und St. Sebastian.
1670 Bau einer Wallfahrtskapelle.
1784 – 1785 Bau der heutigen Kirche nach Plänen des Baumeisters Joseph Hirschbihl (oder Hirschbühl) aus Lingenau bzw.Bühl/Baden und Abtragung der vorhergehenden Kirche, nachdem Chorraum und Langhaus fertiggestellt waren.
1789 Statuen des Petrus und Paulus stammen von Joseph Amann (Freiburg im Breisgau). Im Innenraum sind Stuckarbeiten von Johannes Feiner zu sehen. Fertigstellung der Altäre und der Kanzel, Werke von Schreiner Thomas Hechinger (Oberhausen) mit Figuren des berühmten Bildhauers Matthias Faller (St. Märgen) und Blättern des Malers Jacob Kusterer (Ettenheim).
1861 Kreuz von Johann Lacroix (Altdorf bei Ettenheim).
1952 Aufzug von vier Bronzeglocken der Giesserei Gebrüder Bachert (Karlsruhe) – Schlagtöne gs’ + h’ + cs” + e”.
1997 Abschluss von Sanierungsarbeiten.
2018 wird eine Dachsanierung geplant.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Andreas und Horst Schmidt (Projekt Welte-Orgeln) Bestandesaufnahme der Welte-Orgel, Bernd Sulzmann zur Verfügung gestellte Aufzeichnungen vor der Rekonstruktion und Ergänzung Buch “Historische Orgeln in Baden” – Verlag Schnell & Steiner 1980 – ISBN 978-3795404215
Glockengeschichte: Seiten der Erzdiözese Freiburg – Link
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde von Herbert Motz (siehe Link zur Seelsorgeeinheit) und Angaben der Bürgergemeinde Ringsheim – Link

Internetauftritt der Kirchgemeinde

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