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Orgel: Rickenbach / Pfeffikon – St. Mauritius

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Gebäude oder Kirche

St. Mauritius

Konfession

Katholisch

Ort

Rickenbach / Pfeffikon

Postleitzahl

5735

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „Pfeffikon LU, Pfarrkirche St. Mauritius, Vollgeläute“ von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1792 erster nachweisbarer Orgelneubau durch einen unbekannten Meister I/6.
1865 wird eine neue Orgel unter Verwendung des vorhandenen Materials durch Orgelbauer Caspar Zimmermann (Ebikon) I/11 erbaut.
1881 Erweiterung des Werkes um ein zweites Manual mit neuem freistehendem Spieltisch durch Johann Andreas Otto (Luzern) II/13, von Zimmermann werden 8 Register übernommen und teilweise überarbeitet.
1949 Neuaufbau, Erweiterung und Umdisponierung durch Orgelbau Cäcilia A. Frey (Luzern) II/17.

Derzeitige Orgel

1976 mechanische Schleifladenorgel mit freistehendem Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Gehäuse), erbaut von Orgelbau Walter Graf (Sursee) II/18 – 1’222 Pfeifen. Die Weihe der Orgel findet unter der Leitung des Lehrers und Organisten Franz Lang statt. Die Expertise lag bei Victor Frund (Luzern).
1992 Ausreinigung und 2013 Renovierung des Werkes durch die Erbauerfirma.

Disposition

Graf-Orgel 1976

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Spitzflöte 8′

Octave 4′

Koppelflöte 4′

Nachthorn 2′

Mixtur 4-5 fach 1 1/3′ (5-fach ab c‘) rep. c°/c“/c“‘

Trompete 8′

 

II Schwellwerk C – g“‘

Gedackt 8′

Viola 8′

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Octave 2′

Sesquialtera 2-fach ab c°

Zimbel 2-3 fach 1′ + 1/2′ + 2/3′ (ab f° 3-fach) rep. f’/b’/f“

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octavbass 8′

Octave 4′

Fagott 16′

 

 

Umbau Cäcilia Frey 1949 nach G. Steger

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′

Bordun 8′

Dolce 8′

Octave 4′

Flöte 4′

Octave 2′

Mixtur 3-fach 2 2/3′

II Manual C – f“‘

Suavial 8′

Hohlflöte 8′

Gamba 8′

Traversflöte 4′

Superoctave 2′

Terz 1 3/5′

Cornett 3-fach 1 1/2′

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Octavbass 8′

Posaune 8′

 

Johann Andreas Otto 1881 nach P. Fasler

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′

Bordun 8′

Copel 8′

Viola di Gamba 8′

Octave 4′

Flöte 4′

Mixtur 3-fach

II Manual C – f“‘

Flöte 8′

Dolce 8′

Traversflöte 4′

Pedal C – c‘

Subbass 16′

Octavbass 8′

Posaune 8′

 

Zimmermann 1865 nach P. Fasler

Manual C – f“‘

Principal 8′

Viola di Gamba 8′

Copel 8′

Dulcian 8′

Octave 4′

Flöte 4′

Superoctav 2′

Mixtur 3-fach

Pedal C – ?

Subbass 16′

Octavbass 8′

Posaune 8′

 

Orgel 18. Jahrhundert (1792) Überlieferung H.G. Schmidt Orgelakte Kt. Luzern

Manual C, D – c“‘

Copel 8′

Praestant 8′ Disc.

Octave 4′

Quinte 3′

Super Octav 2′

Mixtur 3-fach

 

Spielhilfen

Graf-Orgel seit 1976

Fuß: II – I, II – P, I – P als Einhaktritte, Schwellwerk (Schwelltritt II), Tremulant (II) als Einhaktritt

Umbau J. A. Otto und Orgelbau Cäcilia

Pedal-Coppel
P, MF, F als Fußtritte

Zimmermann-Orgel 1865

Pedal-Coppel

Orgel 18.Jahrhundert

keine Spielhilfen bekannt

Gebäude oder Kirchengeschichte

8. Jahrhundert existierte eine erste Kirche auf dem heutigen Gemeindegebiet in Pfeffikon.
1036 – 1045 Zugehörigkeit zum Stift Beromünster.
1346 wird die Kirche mit den Gütern dem Stift Beromünster inkorporiert.
1505 Bau der Beinhauskapelle, welche in die Kirchhofmauer integriert wird.
1524 stürzt die baufällige Kirche ein und wird durch einen Neubau im spätgotischen Stil mit Holzdecke ersetzt. Die Einweihung erfolgte erst im Jahr 1541 am 02. Juli.
1528 Einführung der Reformation im benachbarten Reinach.
1595 Aufzug neuer Glocken durch einen Giesser aus Sursee.
1637 wird das noch junge Geläut bereits wieder durch vier neue Glocken von einem Neudorfer Giesser ersetzt.
1663 Entstehung der beiden Seitenaltäre von Bildhauer Johann W. Tüfer (Sursee) und Maler Johann Krüsi (Münster).
1679 Zerstörung des Innenraumes und des Turmes durch einen verheerenden Dorfbrand. Der Wiederaufbau im barocken Stil erfolgt durch Baumeister Purtschert, welcher eine Gipsdecke statt der ursprünglichen Holzdecke verwirklichen lässt. Der neu aufgebaute Turm erhält vier Glocken der Giesser Les Rossiers und Stefan Arnoldt (Lothringen). Zur gleichen Zeit entsteht die heute noch erhaltene bedeutende Kanzel aus Nussbaumholz.
1684 Einweihung der Kirche am 09. Mai.
1691 Entstehung des Chorgestühls.
1745 wird ein Vorzeichen errichtet.
1770 – 1798 Neugestaltung des Innenraumes im barocken Stil durch Stiftsbaumeister Josef Purtschert (Pfaffnau).
1814 neuer Taufstein.
1842 neue Seitenaltäre von M. & J. Hukle (Baden). Der Hochaltar dürfte aus dem 18. Jahrhundert stammen und für Beromünster erbaut worden sein.
1895 umfangreiche Kirchenrenovierung nach Plänen des Architekten Wilhelm Hanauer, dabei Entstehung des farbprächtigen Spitzhelms des Kirchturms und der Deckengemälde von Alois Balmer (Luzern).
1935 Aufzug und Weihe von sieben Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau), die bisherige Evangelienglocke wird in den neuen Dachreiter der Beinhauskapelle versetzt. Nominale des siebenstimmigen Geläuts a° + cs‘ + e‘ + fs‘ + gs‘ + a‘ + cs“.
1949 Innenrenovierung nach Plänen des Architekten Fritz Enzmann (Pfeffikon), dabei wird das Kruzifix im Chorbogen platziert und die Empore vergrössert.
1957 Aussenrenovierung.
1966 wird die Kirchgemeinde Pfeffikon vom Stift Beromünster gelöst.
1970 Renovierung der Beinhauskapelle und 1971 die Sakristei umgebaut.
1991 – 1992 umfangreiche Innen- und Aussenrenovierung der Kirche nach Plänen des Architekten Paul Arnold (Sempach) und Bauleiter Erhard Hunziker – Einweihung am 20. Dezember 1992.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, zitiert aus der Broschüre „Pfarrkirche Pfeffikon Neueinweihung Sonntag, 20. Dezember 1992“
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel am 15. Juli 2020, Angaben der Kirchgemeinde, Orgelarchiv Schmidt, zitiert aus der Broschüre „Pfarrkirche Pfeffikon Neueinweihung Sonntag, 20. Dezember 1992“, Peter Fasler Orgel-Verzeichnis Schweiz (Dispositionen der Orgeln bis Umbau Cäcilia im Abgleich mit Horst Georg Schmidt Orgelarchiv Kt. Luzern), Disposition nach 1949 Auskunft Gert Steger.
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal

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