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Orgel: Rheinmünster / Stollhofen – St. Erhard

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Gebäude oder Kirche

St. Erhard

Konfession

römisch-katholisch

Ort

Rheinmünster / Stollhofen

Postleitzahl

77836

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Christ-König-Glocke auf Youtube – Kanal

Ergänzt mit Wikimedia Commons Daten von Gerd Eichmann

Gerd EichmannStollhofen-St Erhard-08-gjeCC BY-SA 4.0

Gerd EichmannStollhofen-St Erhard-50-Beichtstuhl-gjeCC BY-SA 4.0

Gerd EichmannStollhofen-St Erhard-84-Orgel-Spieltisch-gjeCC BY-SA 4.0



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1775  Neubau einer für die kleine Kirche erstaunlich groß angelegten Orgel durch Georg Hladky, Baden-Baden mit 17 Registern und drei Bälgen. Sogar drei Zungenregister waren vorhanden: Trompet resi, Trompetenbaß und Bombardbaß.

1811, 1813, 1836 & 1839 Reparaturen durch Stieffel, Rastatt.

1858 Reparatur Louis Voit, Durlach.

1924 Neubau durch Xaver Mönch, Überlingen auf pneumatischen Kegelladen.

1977 Neubau in das Hladky-Gehäuse durch Eugen Pfaff, Überlingen nach einem Konzept von Pater Albert Hohn, Stift Neuburg. Dabei wurden laut Bernd Sulzmann sieben Register der Mönchorgel verwendet, u.a. Subbaß 16′, Holzoctav 8′, Octav (Pedal) 4′ (letztere Pfeifen stammen vermutlich von einem ehemaligen Manualregister), Holzflöte 8, Salicional 8′ (als Gamba gestempelt), Holzgedeckt 8′. Ebenfalls historisch ist die Holztraverse 4′, die aus runden gedrechselten und innen labierten Pfeifen in der Bauart Eberhard Friedrich Walckers ausgeführt ist. Möglicherweise stammt dieses bedeutsame Register aber aus einem anderem Instrument.

Nach 1977 müssen diverse Veränderungen stattgefunden haben: Neue Registermanubrien und neue Registerschilder mit teils abgeänderten Registernamen. Ob und wann der angeschriebene Vorabzug existierte ist nicht bekannt – aktuell ist er nicht schaltbar. Ebenfalls Tausch der Rohrflöte im Diskant durch Pfeifen eines Gemshorns. Darüber hinaus scheint der in der Orgel liegende doppelfaltige Magazinbalg erst später eingebaut worden zu sein. Der 1977 laut Sulzmann bestehende Tremulant ist derzeit nicht vorhanden. Die Orgel ist auffallend windstößig.

 

Disposition

I. Hauptwerk C – f“‘

Prinzipal 8′ (1977: Principal)

Holzflöte 8′ (Holz, alt)

Salicional 8′ (alte Gamba)

Oktave 4′ (1977: Octav 4′)

Holztraverse 4′ (Holz, alt)

Oktave 2′ (1977: Octav 2′)

Mixtur IV  (1977: 1 1/3′) VA Larigot 1 1/3′ [Vorabzug außer Betrieb]

Cromorne/Trompette 8′ (h°/c‘)

II. Positiv C – f“‘

Holzgedeckt 8′ (Holz, alt)

Rohrflöte 4′ (im Diskant erklingt: Gemshorn 4′)

Quinte 2 2/3′ (ab b°)

Flageolet 2′

Terz 1 3/5′ (ab b°)

Sifflet 1′

Pedalwerk C – d‘

Subbass 16′ (Holz, alt; 1977: Subbaß 16′)

Holzoktave 8′ (Holz, alt; 1977: Holzoctav 8′)

Choralbass 4′ (Holz, alt; 1977: Octav 4′)

Posaune 8′ (Holzbecher)

 

Spielhilfen

Fuß: II/I, I/P, II/P als Einhaktritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1400 ist eine erste Kirche genannt.

1448 wird Stollhofen Kaplanei.

1769 neue Kirche im spätbarocken Stil nach Plänen von Franz Ignaz Krohmer (Ettlingen).

1806 Aufstellung der aus dem ehemaligen Franziskanerkloster Rastatt angekauften Altäre.

1921 Glockenaufzug eines Geläuts von Benjamin Grüninger (Villingen).

1928 Innenrenovierung und Entstehung der Deckengemälde des Malers Josef Wagenbrenner (Estenfeld).

1952 Ergänzung der verbliebenen Grüninger-Glocke durch zwei neue grössere Glocken der Giesserei Petit & Gebr.Edelbrock (Gescher) – Nominale g‘ + b‘ + c“.

1974ff Kirchenrenovierung, Kauf eines von ca. 1830 stammenden Kreuzwegs.

2006 Schliessung der Kirche auf Grund baulicher Schäden.

2007-2009 erneute Gesamtrenovierung – Einweihung am 19. Juli 2009.

2022 Der Neubau des Glockenstuhls ist in Planung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Philipp Pelster, Besuch des Instruments am 12.3.2016 & 21.5.2022

Orgelgeschichte: Bernd Sulzmann: Historische Orgeln in Baden, München/Zürich 1980, S. 82

Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde auf nachfolgender Seite

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