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Orgel: Rastatt – St. Alexander

Gebäude oder Kirche

St. Alexander

Konfession

Katholisch

Ort

Rastatt

Postleitzahl

76437

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1765 wird die Orgel der Schlosskirche in St. Alexander Rastatt aufgestellt. Orgelbauer Johann Ignaz Seuffert erhielt den Auftrag zum Neubau einer Orgel in der Schlosskirche und setzte in diesem Zuge die bestehende Orgel aus dem Jahr 1744 (Erbauer Johann Georg Rohrer/Strassburg) in die Kirche St. Alexander um.
Ab 1768 wird das Werk durch Orgelbauer Ferdinand Stieffell (Rastatt) gewartet und nach 1810 um ein Rückpositiv erweitert.

Derzeitige Orgel

1828 mechanische Schleifladenorgel, erbaut von Orgelbau Gebrüder Stieffell (Rastatt). Als Vorbild diente die Silbermann-Orgel des Domes St. Blasien. Während das Hauptwerk und Pedal ein Abbild des Silbermann’schen Klangempfindes darstellen, sind Oberwerk und Echowerk (im Gehäuse unten) der Stieffelschen Vorstellung entstanden.
1949 Renovierung des Werkes durch Orgelbauer Ernst Steuer (Durlach).
1958 umfangreiche Umbauarbeiten durch Orgelbauer Willy Dold (Freiburg im Breisgau).
1964 Renovierung durch Orgelbauer Peter Vier (Friesenheim-Oberweier).
1978 Rekonstruktion einiger Register durch Orgelbau Vier III/38.
1994 Restaurierung und Rekonstuktion der Stieffell-Orgel als Opus 45 von Orgelbauer Georg Jann (Laberweinting-Allkofen) III/38. Die Windversorgung erfolgt durch eine elektrisch betriebene Balganlage (6 Keilbälge / Betrieb per Hand oder Seilzuganlage), nicht über einen klassischen Motorbetrieb.

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Praestant 4′

Floet 4′

Quint 3′

Octav 2′

Cornet 5-fach 8′ ab c°

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Cymbal 3-fach 2/3′

Trompetbass 8′

Trompetdiskant 8′

Clairon 4′

II Oberwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Copl 8′

Sollicional 8′

Piffaro 8′ ab f°

Spitzfloet 4′

Octav 2′

Mixtur 3-fach 1′

Fagottbass 8′

Hoboediscant 8′

Vox humana 8′

 

 

III Echowerk/Unterpositiv C – f“‘

Copl 8′

Floetraver 8′ ab f°

Principal 4′

Floet 4′

Sollicional 4′

Flageolet 2′

Cromhorn 8′

Pedal C – d‘

Violinbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Fluttbass 4′

Boumbard 16′

Posaunbass 8′

Clairon 4′

Cornetto 2′

 

Spielhilfen

Manualschiebekoppeln III/II, II/I (bei Verwendung beider Koppeln wird das Unterpositiv III an das Pedal gekoppelt)

Gebäude oder Kirchengeschichte

1207 erste Erwähnung einer Kirche an der jetzigen Stelle.
Nach 1440 Bau eines Chorraumes und Ausmalung des Kircheninnenraumes.
1701 Fundamentlegung für die künftige Kirche durch Domenico Egidio Rossi (Fano/Italien).
1756 Kirchenbau unter der Leitung des markgräflichen Baumeisters Johann Peter Ernst Rohrer (Rastatt), dessen Grabplatte am Eingang zu sehen ist. Oberhalb des Portales wird die Kirche von vier Heiligenfiguren umgeben (Donatus, Karl Borromäus, Antonius von Padua und Florian).
1908 – 1913 Renovierungsarbeiten durch die Gebrüder Wagenbrenner (Rastatt).
1951 Weiher und Aufzug von fünf neuen Kirchenglocken von der Giesserei Czudnochowsky (Erding) – Schlagtöne b°, des‘, es‘, f‘, as ‚.
2015 – 2016 Renovierung der Kirche.

Glockenvideo von User Christ-König-Glocke auf Youtube.

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich und Christoph Mutterer
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt und Kirchenführer St. Alexander Rastatt
Kirchengeschichte: Wikipedia und Webseite der Pfarrei
Glockenvideo: Christ-König-Glocke User auf Youtube.
Bild Kreuztragender Jesu: geo pixel User auf Wikipedia (ohne Wasserzeichen)
Drei Bilder Kircheninneres: Gerd Eichmann User auf Wikipedia (ohne Wasserzeichen)

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