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Orgel: Rastatt – Evangelische Stadtkirche

Gebäude oder Kirche

Stadtkirche (Michaelsgemeinde)

Konfession

Evangelisch

Ort

Rastatt

Postleitzahl

76437

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1717 Orgelaufbau einer vermutlich gebrauchten Orgel durch Orgelbauer Johann Georg Rohrer.
1718 machen sich erste Probleme am Werk bemerkbar und führen zu Reparaturen und in den Folgejahren zu einigen Umbauten.
1758 erhält das Werk ein neues Gehäuse.
1805 Verkauf des Werkes im Zuge der Klosterauflösung an den Orgelbauer Ferdinand Stieffell.
1786 wird eine neue Orgel für die evangelische Gemeinde im Bibliotheksaal erbaut, vermutlich durch Ferdinand Stieffell.
1807 Aufstellung der Orgel aus dem Bibliotheksaal in die evangelische Kirche, dabei Erweiterung durch Orgelbau Stieffell I/9.
1899 Orgelneubau durch Orgelbau Heinrich Voit & Söhne (Durlach) II/18.
1913 Instandsetzung und Umdisponierung der Orgel.
1927 Umbau und Erweiterung um ein Schwellwerk durch Orgelbau Friedrich Wilhelm Schwarz (Überlingen/Bodensee) II/24.
1942 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1960 Orgelneubau als Opus 1996 mit elektropneumatischen Taschenladen durch Orgelbau G. F. Steinmeyer & Co (Oettingen/Bayern) III/36.

Derzeitige Orgeln

1985 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und Registertraktur, erbaut als Opus 95 von Orgelbau Georges Heintz (Schiltach) IV/43 davon sind 8 Register Auszüge.
Im Kirchenraum befindet sich noch ein älteres mechanisches Positiv mit Schleifladen, welches vermutlich um 1960 erbaut wurde I/5 ohne Pedal.
2004 Renovierung der Hauptorgel durch Orgelbau Heintz.

Orgel-Klangprobe von Ben das Brot / User auf Youtube

Disposition

 

I Grand Orgue C – a“‘

Montre 16′

Montre 8′

Flûte 8′

Flûte harmonique 8′ Auszug

Prestant 4′

Doublette 2′ Auszug

Cornet 5-fach 8′ ab a°

Plein Jeu 5-fach 2′

Cymbale 3-fach 2/3′

Trompette 8′

Chalumeau 8′

II Positif C – a“‘

Montre 8′

Bourdon 8′

Voce umana 8′ ab c° Auszug

Prestant 4′

Nazard 3′

Quarte 2′

Tierce 1 3/5′

Larigot 1 1/3′ Auszug

Fourniture 4-fach 1 1/3′

Trompette 8′

Cromorne 8′

III Récit C – a“‘

Flûte à cheminée 8′

Salicional 8′

Voix céleste 8′ ab c° Auszug

Flûte traversière 4′

Basse de Viole 4′

Flageolet 2′ Auszug

Carillon 3-fach 2′ + 1 3/5′ + 1 1/3′

Plein Jeu harmonique 2-5 fach 2′

Hautbois 8′

Voix humaine 8′

IV Résonance C – a“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Octave 4′

Quinte 3′ Auszug

Octave 2′

Trompette 16′

Trompette grosso 8′ Auszug

Clairon 4′

Pedale C – f‘

Flûte 16′

Bourdon 8′

Bombarde 16′

 

Positiv

Manual C – g“‘

Gedackt 8′ Bass/Discant

Rohrflöte 4′ Bass/Discant

Quinte 2 2/3′ Discant

Prinzipal 2′ Bass/Discant

Zimbel 2-fach 1′ Bass/Discant

 

Spielhilfen

Hauptorgel
Linke Seite: IV/P, Étoile (Zimbelstern)
Rechte Seite: Plein Jeu 2′, Appel Plein Jeux, Appel Anches, Tremblant doux Positiv, Tremblant fort Recit
Fuss: IV/III, IV/II, III/II, II/I, III/I, IV/I, Schwelltritt IV,
IV/P, III/P, II/P, I/P, Schwelltritt III

Orgelpositiv
Keine Spielhilfen

Gebäude oder Kirchengeschichte

1698 wird der Franziskaner-Orden nach Rastatt berufen.
1699 werden die ersten Bauabschnitte der Klostergebäude fertiggestellt.
1702 wird der Grundstein der Kirche gelegt. Die Kirche wurde nach einem abweichenden Entwurf schliesslich durch den Hofbaumeister Lorenzo di Sale (Roveredo) geplant und unter seiner Leitung erbaut. Die ursrüngliche Planung oblag dem Lehrer von di Sale, dem Hofbaumeister Domenico Egidio Rossi.
1711 Erweiterung des Chorraumes.
1717 wird die Kirche mit dem Patronat „Unbefleckte Empfängnis Mariens“ geweiht.
1805 Räumung der Kirche und Versteigerung des Inventars. Anschliessende Nutzung als Heu- und Strohlager.
1807 Übernahme der Kirche durch die evangelische Gemeinde. Vorerst wird nur der Chorraum genutzt und vom Rest der Kirche abgetrennt.
1956 – 1958 Rekonstruktion des ursprünglichen Kirchensaales.
1985 – 1987 umfassende Renovierung der Kirche.

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Christoph Mutterer
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt und Webseite der Stadtkirchengemeinde
Kirchengeschichte: Wikipedia und Webseite der Kirchengemeinde
Orgel Klangprobe: User Ben das Brot Youtube
Aussenbild Stadtkirche: Martin Dürrschnabel Wikipedia (ohne Wasserzeichen)

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