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Orgel: Radebeul – Friedenskirche Kötzschenbroda

Gebäude oder Kirche

Friedenskirche Kötzschenbroda

Konfession

Evangelisch

Ort

Radebeul

Postleitzahl

01445

Bundesland / Kanton

Sachsen

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1532 Orgelneubau eines Positives.
1646 – 1651 Orgelneubau durch Tobias Weller.
1861 Orgelneubau durch Orgelbauer Wilhelm Leberecht Herbrig (Taubenheim/Spree).
1884 wird die Orgel auf Grund grosser Mängel abgegeben und nach Lohma versetzt.
1885 Orgelneubau mit mechanischen Kegelladen durch Orgelbau Gebrüder Jehmlich (Dresden) II/26.
1898 Erweiterung des Werkes durch die Erbauerfirma.
1927 – 1928 Umbau auf pneumatische Traktur (Kegel- und Membranladen) mit neuem fest eingebautem Spieltisch, Erweiterung um ein Schwellwerk und Ausbau des Tonumfanges als Opus 423 durch Orgelbau Gebrüder Jehmlich (Dresden).
1938 und 1954 Umdisponierungen im neobarocken Stil.
Um 1960 Bau eines mechanischen Schleifladenpositives, welches im Altarraum aufgestellt wird, durch Orgelbau A.Schuster & Sohn (Zittau) I/4 ohne Pedal.
1999 – 2000 Restaurierung der Orgel durch Jehmlich Orgelbau GmbH (Dresden) III/52.

Disposition

I Hauptwerk C – a“‘

Pommer 16′

Prinzipal 8′

Gemshorn 8′

Rohrflöte 8′

Konzertflöte 8′

Gambe 8′ (2000)

Oktave 4′

Spitzflöte 4′

Fugara 4′ (2000)

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Basscornett 3-fach 2 2/3′

Diskantcornett 4-fach 4′

Mixtur 3-4 fach 2′

Cymbel 2-fach

Trompete 8′

II Schwellwerk C – a“‘

Dulciana 16′

Geigenprinzipal 8′ (2000)

Holzflöte 8′

Schwebeflöte 8′ (Flöte + Tremulant)

Singend Gedackt 8′

Violine 8′

Vox Celeste 8′

Flauto Traverso 4′

Salicet 4′

Rohrquinte 2 2/3′

Flachflöte 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Sifflöte 1′

Clarinett 8′

III Oberwerk C – a“‘

Prinzipal 8′

Gedackt 8′

Quintatön 8′

Oktave 4′

Rohrflöte 4′

Nassat 2 2/3′

Oktave 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 3-fach 1 1/3′

Oboe 8′

Pedal C – f‘

Violonbass 16′

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr.I

Oktavbass 8′

Gedacktbass 8′

Salicetbass 8′

Choralbass 4′

Italienisch Prinzipal 2′

Pedalmixtur 4-fach

Posaunenbass 16′

 

Positiv

Manual C – f“‘ Teilung h/c‘)

Gedackt 8′ Bass/Discant

Rohrflöte 4′ Bass/Discant

Prinzipal 2′ Bass/Discant

Mixtur 3-fach 1′ Bass/Discant

 

Spielhilfen

II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, Ober III/III, Ober III/II, Ober III/I, Ober II/I, Unter III/III, Unter II/I, Pedal-Tenorkoppel III (Koppel in der doppelten Oberoktave), Generalkoppel, 4 freie Kombinationen
Spieltisch: Aut.Piano Pedal an, I – IV (freie Kombinationen), Auslöser, Auslöser, P, MF, F, FF
Fuss: Walze, Schwelltritt II, Walze ab, FF

Gebäude oder Kirchengeschichte

1273 wird erstmalig die Kirche in Kötzschenbroda erwähnt, welche aus dem 12. Jahrhundert stammt.
1429 Zerstörung der Kirche durch die Hussiten.
1477 Baubeginn einer spätgotischen Kirche, welche im Jahr 1510 unter der Leitung von Baumeister Steffean fertiggestellt wird.
1539 Einführung der Reformation in Kötzschenbroda.
1598 schwere Beschädigung des Bauwerkes durch Brand.
1627 Wiederaufbau des Gotteshauses.
1637 Zerstörung der Kirche durch schwedische Truppen infolge des Dreissigjährigen Krieges.
1637 Wiederaufbau der Kirche im Renaissance-Stil.
1638 Bau des Altares durch Bildhauer Zacharias Hegewald.
1642 wird eine Kanzel von Meister Andreas Schirmer (Tharandt) eingebaut.
1656 Beendigung des vollständigen Kirchenaufbaues unter der Leitung von Baumeister Ezechiel Eckhardt und Weihe vierer neuer Glocken.
1746 Reparatur des Kirchturmes mit Aufsatz einer barocken Haube von Johann Georg Schmidt.
1800 wird das Ölbild „Der Leichnam Christi“ gespendet.
1884 – 1885 umfassender Umbau des Kirchbaues unter der Leitung des Architekten Karl Weissbach (Dresden). Der Umbau kommt einem Kirchenneubau im neugotischen Stil gleich.
Um 1920 Renovierungsarbeiten im Kircheninneren und Aufzug vierer neuer Glocken.
1935 wird der Kirche der Name Friedenskirche gegeben.
1941 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken.
1949 Weihe der neuen Kirchenglocken aus Stahl-Hartguss.
1961 – 1963 Innenrenovierung der Kirche, dabei werden 35 neue Kirchenfenster von Christian Rietschel (Bad Salzuflen) erschaffen.
1995 Ausbau des Turmzimmers zur Gedenkstätte.
1999 – 2000 Innenrenovierung.
2004 Weihe der neuen Glocken (Giesserei Bachert Karlsruhe) nach Bau eines neuen Glockenstuhles aus Eichenholz, die alten Glocken stehen hinter der Kirche.
2005 Restaurierung des Denkmales „Chronos und die Trauernde“ (um 1750) auf dem Vorhof der Kirche.

Glockenvideo Vimeo von User Florian Wentzel

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Orgel und Kirche: Wolfgang Reich
Orgelgeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, Wikipedia, ORKASA, Spielhilfen Bestandesaufnahme Horst Schmidt 1986
Kirchengeschichte: Wikipedia und Internetauftritt der Kirchgemeinde

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