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Orgel: Querfurt / Schmon-Oberschmon – St. Peter und Paul

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Gebäude oder Kirche

St. Peter und Paul

Konfession

Evangelisch

Ort

Querfurt/Schmon-Oberschmon

Postleitzahl

06268

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1832 Errichtung einer mechanischen vorderspieligen Schleifladenorgel II/19 durch Georg Ratzmann/Ohrdruf – ob es sich dabei um die erste Orgel der Kirche gehandelt hat, ist bis dato nicht bekannt.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken
1920er Jahre Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken – die Mittelfelder des Prospektes sind stumm, nur die zwei großen Seitenfelder sind mit klingenden Pfeifen besetzt.
1986 Überholung der Orgel durch A. Schroen/Merseburg, dabei Ausbau des Oberwerkes – I/14. Pfeifenwerk und Windladen verschwanden – wo diese eingelagert wurden, ist nicht bekannt. Die Registerzüge des Oberwerkes wurden ausgebaut und ihre Öffnungen verschlossen. Die Manualkoppel wurde ebenfalls entfernt, auch die Wellenbretter fehlen.
nach 2000 Auslagerung der Posaune 16′ und des Cornet 4 fach – I/12
2022 die Orgel ist spielbar, leidet aber schwer an Undichtigkeiten in der Windanlage, Verstimmungen und einer zu weichen, unbestimmten und dumpfen Intonation. Die Register Gemshorn 8′, Rohrflöte 4′ sind aufgrund starker Verstimmungen nicht nutzbar. Das Pedal bedarf aufgrund vieler Hänger einer vorsichtigen Behandlung, es sollten stets alle Register gezogen werden. Die kleinfüßigen Stimmen (Quinte, Octave, Mixtur) leiden sehr unter der mangelnden Windstabilität, leiden schon bei normalem Choralspiel unter starkem „Absaufen“.

Disposition

Disposition bei Besichtigung 2022 

Manual I – Hauptwerk C-d“‘

Bordun 16 Fuß.

Principal. 8 Fuß.

Gedackt 8 Fuß.

Gemshorn 8 Fuß.

Octave 4 Fuß.

Rohrflöte 4 Fuß.

Quinte. 3 Fuß.

Octave 2 Fuß.

Mixtur 4 fach

Cornet 4 fach. (nicht mehr vorhanden, war einst ab a°)

Manual II – Oberwerk C-d“‘

-seit 1986 keine Register und Windladen mehr vorhanden-

Pedal C-d‘

Violon 16′

Subbaß 16 Fuß.

Octav=baß 8 Fuß.

Posaune 16 Fuß. (heute nicht mehr vorhanden)

 

Disposition 1832 – 1986 (Rekonstruktionsversuch anhand anderer Ratzmann-Orgeln)

Manual I – Hauptwerk C-d“‘

Bordun 16 Fuß.

Principal. 8 Fuß.

Gedackt 8 Fuß.

Gemshorn 8 Fuß.

Octave 4 Fuß.

Rohrflöte 4 Fuß.

Quinte. 3 Fuß.

Octave 2 Fuß.

Mixtur 4 fach

Cornet 4 fach.

Manual II – Oberwerk C-d“‘

Flauto travers. 8 Fuß.

Salicional 8 Fuß.

Salicional 4 Fuß.

Flöte 4 Fuß.

Spitzflöte 2 Fuß.

Pedal C-d‘

Violon 16′

Subbaß 16 Fuß.

Octav=baß 8 Fuß.

Posaune 16 Fuß.

 

 

Spielhilfen

Spielhilfen 2022
Als Registerzug links: Pedal=Coppel. [I/P]
Als Registerzug rechts: Sperrventil ins Oberm. [für Manual II, außer Funktion]

Spielhilfen bis 1986 (Rekonstruktionsversuch)
Pedal=Coppel., Sperrventil ins Oberm., Manual=Coppel., Calcanten=Wecker., Sperrventil ins Hauptm.

Gebäude oder Kirchengeschichte

um 1400 Erwähnung einer Pfarrkirche in Oberschmon, die zum Erzpriestersitz Reinsdorf/Nebra gehörte. Die Kirche dürfte schon früher dort existiert haben, denn die kleinste Glocke wurde
ca. 1260 gegossen (Nominal: h“)
um 1320 Guss der kleinen Glocke (Nominal: c“) durch einen unbekannten Gießer.
1806 Guss einer neuen Glocke durch Ulrich/Laucha, Nominal f‘
1831 (laut Wetterfahne) Umgestaltung des Turmes mit Pyramidendach
1832 (laut Innenraum) Umgestaltung und Umbau des Kirchenschiffes im klassizistischen Stil.
um 1900 Einbau eines mechanischen Turmuhrwerkes.
1942 Abgabe aller drei Glocken zu Kriegszwecken, sie wurden auf den Glockenfriedhof Hamburg gebracht, dort aber nicht eingeschmolzen.
1950er Jahre Rückkehr der Glocken in den Turm durch rührige Initiative des Ortspfarrers.
1981 Sanierung der Kirche, dabei Entfernung des Pfarrgestühls links und rechts des Altars und Auffüllung der Plätze mit Beton. Dabei auch Änderungen der Farbfassung im Innenraum.
2016/17 Sanierung der Glockenanlage mit Linearantrieben und neuen Klöppeln durch Firma Wende/Wendelstein bei Naumburg.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel sowie Informationen von H. Rotermund
Kirchengeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort, Gespräche mit dem Küster und Gemeindegliedern.

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