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Orgel: Querfurt / Gatterstädt – St. Georgi

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Die Wäldner-Orgel in Gatterstädt ist eines der größten Werke, die August Ferdinand Wäldner errichtete. Derzeit ist der Zustand des Instrumentes mehr als bedauerlich, eine Sanierung scheint derzeit in weiter Ferne zu liegen – dabei hätte es der Wert des Werkes mehr als verdient, dass die Orgel umfassend saniert wird!




Gebäude oder Kirche

St. Georgi

Konfession

Evangelisch

Ort

Querfurt/Gatterstädt

Postleitzahl

06268

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos








Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Vermutlich war bereits in der alten Georgi-Kirche eine Orgel vorhanden. Über diese liegen bis dato keine Informationen vor.
1857 Neubau einer vorderspieligen mechanischen Schleifladenorgel II/23 mit Gehäuse im Rundbogenstil durch August Ferdinand Wäldner/Halle.
um 1900 Umbau von Mixtur 3fach OW zu Progressiv Harmonica durch Rühlmann. Das Register Progressiv Harmonica ist bei Wäldner nie vorhanden gewesen.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen aus Zinn zu Rüstungszwecken
um 1925 Einbau von Zinkpfeifen in den Prospekt
um 1937 Pflege durch Furtwängler&Hammer/Hannover
um 1960 Einbau eines elektrischen Winderzeugers
2008 letztmalige Reinigung des Instrumentes
2022 Orgel ist vorhanden und original erhalten, aber nur sehr eingeschränkt spielbar.

Disposition

Manual I – Hauptwerk C-f“‘

Bordun 16 Fuß.

Principal 8 Fuß.

Hohlflöte 8 Fuß.

Gedackt 8 Fuß.

Viola di Gamba 8 Fuß.

Octave 4 Fuß.

Gedackt 4 Fuß.

Quinte 2 2/3 Fuß.

Octave 2 Fuß.

Mixtur 4 fach

 

Manual II – Oberwerk C-f“‘

Geigenprincip. 8 Fuß.

Liebl. Gedackt 8 Fuß.

Flauto traverso 8 Fuß.

Principal 4 Fuß.

Flauto amabile 4 Fuß.

Spitz=Flöte 2 Fuß.

Progressiv Harmonica.

 

Pedal C-c‘

Sub Baß 16 Fuß.

Violon Baß 16 Fuß.

Principal Baß 8 Fuß.

Gedackt Baß 8 Fuß.

Octav Baß 4 Fuß.

Posaune 16 Fuß.

 

 

Spielhilfen

Als Registerzüge links unten: Manual,,Coppel. [II/I], Ventil zum Hauptwerk, Pedal,,Coppel. [I/P]
Als Registerzüge rechts unten: Ventil zum Oberwerk, Kalkanten,,Glocke

Gebäude oder Kirchengeschichte

13./14. Jahrhundert Errichtung der ersten Kirche St. Georg als Filiale der Petrikirche
1478 Guss einer Glocke durch Claus Riman/Naumburg mit 116cm Durchmesser
1505 Guss der großen Glocke durch Paul Mas (auch: Pawel Moes)
1505 Guss einer kleinen Glocke durch Paul Mas
1734 Guss einer neuen Glocke durch Peter Becker/Halle
1853-56 Neubau einer neoromanischen Saalkirche mit Westturm nach Entwürfen des Bauinspektors Friedrich Wilhelm Ernst Steudener/Halle
1857 Weihe der neuen Kirche
1917 Abgabe einer Glocke zu Kriegszwecken
1942 Abgabe einer weiteren Glocke zu Kriegszwecken
1964 Guss zweier Glocken aus Eisenhartguss durch Schilling&Lattermann, Einbau einer elektrischen Läuteanlage, Einbau eines gekröpften Joches für Glocke 1
1991 Sanierung des Sakristei-Daches
1993 Sanierung und Rekonstruktion der Farbfassung vom Gewölbe der Apsis
1995/96 umfangreiche Schwammsanierung der Emporen und der Dachbalken,
Sanierung des Mauerwerkes vom Kirchenschiff
1995/96 neuer Putz für die Treppenaufgänge zu Emporen und Turm, Einbau neuer Treppen im Turm
ab 1996 Beginn der Sanierung der Bleiglasfenster des Kirchenschiffes, Einbau von Schutzgittern vor den Fenstern
1997 Erneuerung der elektrischen Läuteanlage durch Laszlo Szabo/Artern
1998 Verlegung von neuen Sandsteinplatten in der Eingangs- bzw. Turmhalle
1999 Beginn der Turmsanierung, Einrüstung des Turmes.
2000 Instandsetzung der Turmuhr und der Schalluken am Turm
2001 Neueindeckung des Kirchenschiffes mit Schieferplatten
2005 Sanierung der Leuchter und des Kruzifix vom Altar
2005 weitere Malerarbeiten zur Restaurierung des Innenraumes
2005 Abschluss der Sanierung (Kurt Schönburg, Fa. Michael Schönburg/Milzau)
2022 Kirche ist in gutem Zustand, wird aber nur selten genutzt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung und Spiel
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort
Kirchengeschichte: Johannes Richter mit Informationen eines Aushanges in der Kirche, ergänzt durch Informationen von Inschriften.net [Glocken Gatterstädt, abgerufen am 2. Oktober 2022]

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