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Orgel: Petersberg / Gutenberg – St. Nicolai

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Gebäude oder Kirche

St.Nicolai

Konfession

Evangelisch

Ort

Petersberg / Gutenberg

Postleitzahl

06193

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Petersberg/Gutenberg (D-ST) – ev. Kirche St. Nicolai – Einzel- und Vollgeläut (Turmaufnahme)



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1702 Bau einer ersten Orgel durch Heinrich Tiensch/Löbejün, der dafür aus Oppin geholt wurde.
1704 kleine Reparatur durch den Orgelbauer.
1715 Orgelstimmung durch Tiensch.
Ab 1792 pflegte Johann Gottfried Kurtze aus Halle die Orgel und reparierte sie mehrfach (1792-1822, 1843-44).
1786/87 Johann Friedrich Leberecht Zuberbier renoviert die Orgel.
1828 Abbruch der Tiensch-Orgel, die Akten sind an der Stelle aber nicht ganz eindeutig.
1868 Reparatur der Orgel durch E. Bennemann/Halle.
1870 Aufstellung eines alten Orgelwerkes aus den Franckeschen Stiftungen aus Halle als Geschenk des Gutenberger Pfarrers Kranz, die Aufstellung besorgte E. Bennemann aus Halle/Saale, dessen Firmenschild noch heute an der Orgel angebracht ist. Der Prospekt ist eine Mischung aus Barock und Neogotik.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen aus Zinn, Ersatz durch Zink.
1921 Verhandlungen der Gemeinde mit Arno Voigt/Bad Liebenwerda für Aufstellung einer neuen Orgel.
1938/39 Komplettumbau der Orgel durch Hammer Orgelbau.
Nach 1980 Verlust des Krummhorns 8′.
Um 2016 Einbau eines neuen Krummhorns 8′ (gebrauchte Pfeifen) durch R. Paul, die Pfeifen verursachten Kosten in Höhe von 450 €.

Disposition

Disposition Stand 2021

Manual C – f“‘

Grob-gedackt 8′

Salizional 8′ (C-H aus Ged. 8′, ab c° offen)

Prinzipal 4′ (C-D# innen, E-f° Prospekt, Zink, ab f#° innen, Zinn)

Rohrflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terzian 2fach (1 3/5′ + 1 1/3′, rep. c°)

Zimbel 2fach 2/3′

Krumm-horn 8′

Pedal C – d‘

Subbaß 16′ (durchg. Holz, gedeckt)

Gedackt pommer 8′ (Metall, gedeckt)

 

Spielhilfen

Als Registerzüge rechts: Pedal-Koppel [I/P], Calcanten-ruf. [heute außer Funktion]

Gebäude oder Kirchengeschichte

13. Jahrhundert Errichtung einer ersten Steinkirche in Gutenberg – kleiner romanischer Saalbau mit Westquerturm.
14. Jahrhundert Erneuerung des Kirchenschiffes, Anbau eines dreiseitigen Chorabschlusses. Im selbigen Zeitraum Guss der heutigen kleinen Bronzeglocke, Nominal d“ durch einen unbekannten Gießer.
15. Jahrhundert Einbau eines neuen gotischen Schnitzaltares, von dem eine Figur (Mondsichelmadonna) heute im Altarraum auf der Südseite angebracht ist.
1556 Fertigung des runden Taufbeckens aus Sandstein.
1730-32 Erneuerung der Innenausstattung und Umgestaltung des Äußeren, Aufsatz eines Dachreiters mit Spitzhelm auf den Turm.
1730 Fertigung des Kanzelaltares durch Bildhauer Meltzer aus Halle.
1732 Einbau einer umlaufenden, eingeschossigen Hufeisenempore.
Um 1740 Fertigung des großen Kruzifix an der Nordwand des Altarraumes.
1769 Einbau einer neuen, eisenbeschlagenen Holztür im Süden der Kirche (heutiger Eingang).
Um 1850 Umgestaltung der Kirche, Einbau neuer Rundbogenfenster im neoromanischen Stil.
1917 Abgabe einer Glocke.
1942 Abgabe einer weiteren Glocke.
1962 Anschaffung zweier Eisenglocken von Schilling&Lattermann, Nominale fis‘, c“ an gekröpften Stahljochen.
Nach 1990 Sanierung der Kirche.
2014 Elektrifizierung der kleinen Glocke.
2021 Elektrifizierung der beiden Eisenglocken durch Fa. Martin Eckart.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter
Orgelgeschichte: Johannes Richter, ergänzt durch Informationen aus: W. Stüven – Orgel und Orgelbau im Halleschen Land vor 1800, Breitkopf&Härtel, Wiesbaden 1964
Kirchengeschichte: Eigene Sichtung vor Ort sowie Informationen aus: G. Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen Anhalt II: Regierungsbezirke Dessau und Halle. Neue Ausgabe, Deutscher Kunstverlag 1999.

Glockenvideo von Johannes Richter auf dem Youtube-Kanal JRorgel

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