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Orgel: Otterberg – Ehemalige Zisterzienser-Abteikirche (Simultankirche)

Gebäude oder Kirche

Ehemalige Zisterzienser-Abteikirche (Simultankirche)

Konfession

Simultankirche

Ort

Otterberg

Postleitzahl

67697

Bundesland / Kanton

Rheinland-Pfalz

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1708 Orgelneubau im katholischen Kirchenteil durch Orgelbauer Johann Friedrich Macrander (Frankfurt am Main).
1719 Orgelneubau im evangelischen Kirchteil durch Orgelbauer Augustinus Hartung (Dürkheim) I/10.
1829 Renovierung der Hartungorgel durch Orgelbauer Wendelin Ubhaus (Kirrweiler).
1830 wird die Hartungorgel nach Rothselberg verkauft.
1882 Orgelneubau im evangelischen Kirchenbereich als Opus 412 von Orgelbau Eberhard Friedrich Walcker (Ludwigsburg/Württemberg) II/15.
1932 Orgelneubau der katholischen Kirchgemeinde als Opus 431 von Orgelbau Gebrüder Späth (Mengen-Ennetach) II/15.
1978 – 1979 Abbruch beider Orgeln.

Derzeitige Orgeln beider Gemeinden

1994 mechanische Schleifladentruhe, erbaut für die katholische Gemeinde von Orgelbau Förster & Nicolaus (Lich/Hessen) I/ 5 ohne Pedal.
1998 Miteigentumsrecht und Aufteilung der Pflegekosten der Truhenorgel mit der evangelischen Gemeinde.
1999 mechanische Schleifladenorgel, erbaut im fünften Joch des Hauptschiff bei der Vierung von Orgelbau Goll AG (Luzern) III/26.
2016 Renovierung der Truhenorgel durch Orgelbau Ohlert (Kirkel).

Disposition

 I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Gamba 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Brustwerk C – g“‘

Gedackt 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Flageolet 2′

Terz 1 3/5′

Scharf 4-fach 1′

Musette 8′

Tremulant

 

III Cornettwerk g° – g“‘

Flöte 8′

Cornet 4-fach 4′

 Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octave 8′ C-H mit Principal HW

Cello 8′ C-H mit Gamba 8′

Octave 4′

Posaune 16′

Trompete 8′ Verlängerung von Posaune

Truhenorgel

Manual C – f“‘

Gedackt 8′

Flöte 4′

Principal 2′

Quinte 1 1/3′

Zimbel 2-fach

 

Spielhilfen

Spielhilfen Hauptorgel:
Fuss: III/I, II/I, II/P, I/P als Rasten
Spielhilfen Truhenorgel:
Transponiervorrichtung unterhalb der Klaviatur

Gebäude oder Kirchengeschichte

1143 – 1145 Gründung des Zisterzienserklosters.
1168 Beginn des Baus der Klosteranlage in Otterberg.
1254 Einweihung der Klosterkirche.
1504 und 1525 Plünderungen und Beschädigungen der Klosterkirche.
1564 Aufgabe des Klosters.
1579 Nutzung der Steine des Klostergebäudes zum Bau von Wohnhäusern, lediglich der Kapitelsaal bleibt erhalten. Die Klosterkirche wird fortan simultan von der katholischen und der evangelischen Gemeinde genutzt.
1671 Zerstörung des Dachreiters durch einen Blitzschlag.
1708 wird eine Trennwand für beide Gemeinden gezogen und der Raum aufgeteilt.
1732 Bau eines Fachwerkhauses auf den Kapitelsaal, das Haus dient bis heute als katholisches Pfarrhaus.
1821 – 1831 Renovierung der Kirche.
1902 – 1911 Renovierungsmassnahmen im Innenbereich.
1922 Weihe dreier Glocken der evangelischen Kirchgemeinde hinter dem Giebelfenster Westfassade
1925 Freilegung des Kapitelsaales.
1924 Weihe dreier Glocken der katholischen Gemeinde im Dachreiter der Abtei, gegossen vom Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation.
1926 Weihe der vierten Glocke der evangelischen Kirchgemeinde.
1942 Abgabe dreier Glocken zu Rüstungszwecken.
1950 – 1951 Weihe dreier neuer Glocken von der Giesserei Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation AG.
1969 Beginn der Aussenrenovierung der Abteikirche.
1971 Errichtung eines neuen Dachreiters mit den drei Glocken der katholischen Kirchgemeinde.
1976 Beginn der Innenrenovierungsarbeiten.
1979 Entfernung der trennenden Mauer.
1988 Weihe eines neuen Altares.
1991 Einweihung der renovierten Abteikirche.

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Orgel: Christoph Mutterer
Aussenbild über Dächer: Carsten Stemm Wikipedia (Lizenz mit Namensnennung / ohne Wasserzeichen)
Innenbild Langschiff: Berthold Werner Wikipedia (Lizenz mit Namensnennung / ohne Wasserzeichen)
Innenbild Langschiff: Mosbach&Frey Wikipedia (Lizenz mit Namensnennung / ohne Wasserzeichen)
Aussenbild Frontansicht: Immanuel Giel Wikipedia (Lizenz mit Namensnennung / ohne Wasserzeichen)
Bild offene Truhenorgel: Nutzer Retablo Wikipedia (Lizenz mit Namensnennung / ohne Wasserzeichen)
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt
Kirchengeschichte: Wikipedia und Seite der Kirchgemeinde

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