Orgel: Ostseebad Zinnowitz – St. Otto
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Gebäude oder Kirche
St. OttoKonfession
KatholischOrt
Ostseebad ZinnowitzPostleitzahl
17454Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1972 mechanische Schleifladenorgel mit fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch, erbaut Opus 926 von Orgelbau Gebrüder Jehmlich Dresden I/7. Das Manualwerk ist mittels zweier von Hand schiebbarer Prospektflügeltüren schwellbar. Das Pedalregister befindet sich im Gehäuseanbau auf der linken Seite.
Disposition
Manual C – g“‘Gedackt 8′ Metall ged. Prinzipal 4′ C – g° Prospekt, ab gs° innen Rohrflöte 4′ Metall rohrged., ab fs“ offen konisch Waldflöte 2′ Metall, leicht konisch Quinte 1 1/3′ Metall Mixtur 4 fach 2′ – rep. c°/c’/c“
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Pedal C – f‘Quintade 16′ Holz ged.
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Zusammensetzung Mixtur
C 2′ + 1′ + 2/3′ + 1/3′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Spielhilfen
Schiebbare Prospektflügeltüren
Fuß: Ped.-K. (Pedalkoppel als Rastentritt auf der rechten Seite)
Gebäude oder Kirchengeschichte
1913 Bau eines Heimes für erholungsbedürftige katholische Kinder.
1915 Schenkung des Heimes an die Marienschwestern, welche 1916 die Niederlassung gründeten.
1916 Bau der Kirche St. Otto zunächst als Hauskapelle des Kinderkurheimes.
Nach 1925 Veränderungen des Kircheninnenraumes und Entstehung der Innenausmalung im Chorbereich.
1938 beherbergt das Heim Kriegsflüchtlinge.
Ab 1941 Nutzung des Hauses als Lazarett und für lungenkranke Soldaten und nach 1945 als Infektionskrankenhaus.
1947 Rückführung des Heimes zum Zweck der Kindererholung. Bis 1999 Leitung des Heimes durch die Marienschwestern.
Ab 1960 Nutzung als Zentrum für kirchliche Kinder- und Jugendarbeit.
1964 Wiederaufbauarbeiten nach Brandschäden. Die Kirche wird zeittypisch neugestaltet und mit einem Sgraffito im Chorraum von Rudolf Brückner-Fuhlrot versehen.
1965 pachtet das Erzbistum Berlin das Heim.
1989 Renovierung des Heimes und Modernisierung der Räumlichkeiten. Fortan Nutzung als staatlich anerkanntes Kinderkurheim.
1995 Verkauf des St. Otto-Heimes an das Erzbistum Berlin.
1996 Entstehung der beiden Chorfenster.
1999 Neugestaltung des Kircheninnenraumes. Integrierung eines mittelalterlichen Retabels im Chorraum.
2006 Einrichtung einer Werktagskapelle, das Retabel aus der Kirche wird im Chorbereich aufgestellt. Die Kirche erhält eine rote Wand zwischen den Chorfenstern. Vor dieser Wand wird ein barockes Kruzifix angebracht. Bei dieser Massnahme findet eine Muttergottes-Statue den Platz auf der linken Seite vor dem Chorbogen und ein Kreuzweg aus Bronze wird errichtet.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, Kirchenführung (als Hörmöglichkeit im Kirchenraum), zitiert von den Seiten des Hauses der Begegnung und Familienferien (Link folgend), zitiert von der Seite Kirchenbauforschung – Link
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 1998 und 2025
Internetauftritt vom Haus der Begegnung und Familienferien St. Otto Zinnowitz




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